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Training am 14.11.2007

14. November 2007
  • Distanz: 12.99 km
  • Zeit: 1:07:14 (5:11 min/km)
  • Art des Trainings: Crosslauf, Fahrtspiel
  • Laufleistung 46. Woche: 12.99 km


DIABETES-ANPASSUNG

Vor dem Lauf (14:35):

  • BZ: 80
  • BE: 6
  • BR: 50%

Während dem Lauf (15:45):

  • BZ: 117
  • BE: 2

Nach dem Lauf (16:55):

  • BZ: 198
  • BE: 3
  • IE: 5
  • BR: 100%

Erläuterung:
Ein schöner Lauf mit Fahrtspiel im Wald (Cross).
Die Einstellung scheint auf dem ersten Blick missglückt bzw. merkwürdig: Obwohl noch 6km nach dem BZ von 117 zu laufen war, ist der BZ auf fast 200 angestiegen. Es ist klar, dass die 2 BE während dem Lauf unnötig waren, aber der Wert um 15:45 erzwang ein 2BE-Sportgel! Die einzige Erklärung ist, dass aufgrund der kalten Temperaturen (5° C) die Messung nicht korrekt war, denn BZ-Geräte zeigen bei kalten Temperaturen meist zu niedrige Messwerte an …


Training am 24.10.2007

24. Oktober 2007
  • Distanz: 8.35 km
  • Zeit: 45:00 (5:23 min/km)
  • Art des Trainings: Intervalle (6x500m)
  • Laufleistung 44. Woche: 22.13 km


DIABETES-ANPASSUNG

Vor dem Lauf (12:10):

  • BZ: 103 (fallende Tendenz)
  • BE:5
  • BR:50%

Während dem Lauf:

Nach dem Lauf (14:05):

  • BZ: 145
  • BE: 6
  • IE: 7
  • BR: 100%

Erläuterung:
Ich arbeite weiter an meiner Schnelligkeit und trainiere Intervalle (was mir ganz schön schwerfällt): 6 x 500 m in 1:47, 1:50, 1:57, 1:51, 1:57 und 2:01. Naja, da habe ich ja noch einen ganz schönen Weg vor mir.
Die Diabetesanpassung war (anders als mein lahmes Tempo!) jedoch optimal: Basalratenreduktion und Sport-BEs haben genau gepasst. Dass ich die BR aber bei einem so kurzen Training reduzieren musste, liegt daran, dass ich heute morgen mit einem sehr hohen Wert von 300 aufgewacht bin und entsprechend korrigiert habe. Da sich aber die Wirkdauer eines Bolus bei einer Verdopplung der Dosis um ungefähr die Hälfte verlängert (also statt 4 Stunden (5IE) wirken die 10 IE ca. 6 Stunden), habe ich die BR entsprechend korrigiert. Ohne diesen großen Bolus vor dem Frühstück hätte ich die Reduktion weggelassen.


Trauriger Witz: Teure Geräte-Medizin bestätigt Diagnose

24. Oktober 2007

Es ist ein trauriger Witz, aber gestern hat die sicherlich mehrere hundert Euro teure High-Tech-Gerätemedizin der orthopädischen Praxis (Röntgen, MRT, Pediometrie, Knochendichtemessung, computergestützte Körpervermessung) die Diagnose des Orthopädie-Technikers Bernd Rödel bestätigt:
Die – seit Umstellung der Lauftechnik verschwundenen – Schmerzen im Fuß (vgl. Artikel Neuer Laufstil notwendig) sind eine vom intensiven Lauftraining ausgelöste Überlastung. Ich solle mich ein wenig schonen und Einlagen zum Laufen tragen, um meine Senk-Spreiz-Füße etwas zu unterstützen.
Die entscheidende Empfehlung, an meinem Laufstil zu arbeiten, wurde jedoch nicht wiederholt …

Tatsache ist also: In kürzerer Zeit habe ich von Bernd Rödel eine ebenso genaue Diagnose mit einer besseren Hilfe zur Vermeidung der Schmerzen erhalten als in der teure, hochtechnisierten Praxis! – Ich kann mich nur wiederholen: Wäre ich doch gleich zu Bernd Rödel gegangen!!!

Für alle Interessierten ist hier seine Adresse:

  • Orthopädie Schuhtechnik Bernd Rödel
    Berliner Str. 53
    14169 Berlin-Zehlendorf
    Tel.: (030) 811 19 09

Training am 22.10.2007

22. Oktober 2007
  • Distanz: 13.76 km
  • Zeit: 1:12:07 (5:15 min/km)
  • Art des Trainings: Intervalle (4x1000m, 2x500m)
  • Laufleistung 44. Woche: 13.76 km


DIABETES-ANPASSUNG

Vor dem Lauf (11:10):

  • BZ: 137 (steigende Tendenz)
  • BE: 4
  • BR:50%

Während dem Lauf (12:45):

  • BE: 2

Nach dem Lauf (13:35):

  • BZ: 233
  • BE: 6
  • IE: 8
  • BR: 100%

Erläuterung:

Als Wiedereinstieg in das ambitioniertere Training (aber ohne zu überpowernn) hatte ich Lust etwas an meiner Schnelligkeit zu tun (dieses wird DAS Anliegen der nächsten Wochen sein, denn ohne eine deutlich höhere Grundschnelligkeit, werde ich niemals den Marathon unter drei Stunden laufen!).
Meine Therapieanpassung hätte gepasst … wenn ich nicht vergessen hätte, mein Messgerät mitzunehmen und ich nicht während des Laufs – weil ich nicht messen konnte und aus Panik zu unterzuckern – profilaktisch ein Sportgel (2 BE) zu mir genommen hätte.
Diese von den 2 BE ausgelöste Erhöhung des Blutzuckers um 80mg sind genau die Menge Kohlenhydrate, die meinen Blutzucker auf 233 katapultiert haben – ohne das Gel wäre ich mit ca. 150mg BZ nach Hause gekommen, was ein idealer Wert gewesen wäre.
Interessant ist der Vergleich mit dem Training von vorgestern (20.10.2007): Der größere Abstand vom Frühstück und die deutlichere Reduktion der Basalrate führen trotz einer höheren Trainingsintensität (ich habe eine vergleichbare Strecke in 40 Minuten weniger zurückgelegt) zu einem erheblich geringeren Energiebedarf (4 BE statt 11 BE!).


Training am 21.10.2007

22. Oktober 2007
  • Distanz: 4.25 km
  • Zeit: 23:53 (5:37 min/km)
  • Art des Trainings: gemütlicher Lauf mit einzelnen Sprints
  • Laufleistung 43. Woche: 46.28 km


DIABETES-ANPASSUNG

Vor dem Lauf (16:30):

  • BZ: 101 (fallende Tendenz)
  • BE: 4
  • BR: -

Während dem Lauf (17:30):

Nach dem Lauf (19:15):

  • BZ: 156
  • BE: 8
  • IE: 9
  • BR: -

Erläuterung:

Ein kurzer Lauf mit einigen Tempoverschärfungen (damit ich nicht einroste).
Von der Einstellung her unproblematisch – auch und gerade wegen seiner Kürze.


 
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