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Archiv des Tags ‘Diabetes’

Erstes Schwimmtraining

Montag, den 28. April 2008

Am Tag nach dem Hamburg Marathon habe ich mein Schwimmtraining für die geplanten Triathlons im Sommer bekommen (jaja, ich kann nicht genug bekommen – aber ich werde bei Gelegenheit erklären, warum ich jetzt auch noch Triathlon machen möchte). Mit starkem Muskelkater in den Beinen und einer relativ untrainierten Oberkörpermuskulatur (mein letztes Schwimmen ist mindestens zwei Jahre her) ging es doch erstaunlich gut. Da kommt mir doch die als Kind über viele Jahre im Schwimmtraining erlernte Technik zugute.

Heute also ein erster Wasserkontakt:

1600 m:
200 m einschwimmen (Kraul) * 4 x 150 m Kraul – Brust – Kraul im Wechsel * 6 x 100 m Kraul * 200 m ausschwimmen (Brust – Rücken – Kraul)

Ich war sehr überrascht, wieviele BEs ich doch dabei verbrannt hatte.


DIABETES-ANPASSUNG

Vor dem Schwimmen (14:00):

  • BZ: 156
  • BE: 2

Nach dem Schwimmen (15:00)

  • BZ: 46 (Ich habe als für die Dreiviertel-Stunde, die ich im Wasser war, ca. 4 BE verbraucht – BZ-Wert vor dem Training mit eingerechnet, das ist deutlich mehr als ich erwartet habe …)
  • BE: 2

Conergy Hamburg Marathon

Sonntag, den 27. April 2008

Um es gleich vorweg zu sagen: Ich war doch ganz schön enttäuscht!

Nicht von den Zuschauern: Die waren erste Klasse! Überall standen Menschenmassen, die sich wirklich für den Lauf interessierten und hochmotiviert anfeuerten! Die alte Dame mit dem Schild “Weiter so”, die gesettete Familie, die mit edlem Porzelan an der Strecke frühstückte, die vielen Menschen, die mit privat gekauften Bechern unermüdlich Wasser verteilten, die Damen mit den Melonenstücken, meine lieben Kollegen (eine sogar mit einem gebastelten Schild!) und und und …

Derart unterstützt hätte es doch mit der angepeilten und erwarteten Zeit von 3:10 klappen müssen!

Und es ging auch gut los. Die ersten Kilometer meist mit einem Schnitt von 4:25 Minuten/Kilometer, die Halbmarathonmarke mit 1:34, alles deutete auf eine Zeit von 3:10 hin, eventuell sogar etwas darunter.

Doch dann wurde ich immer langsamer. Bald musste ich selbst um einen 5-Minuten-Schnitt kämpfen, am Ende fielen mir sogar 5:30 schwer. Ab Kilometer 27 war es eine Qual, wie bei noch keinem Marathon zuvor.

Warum?

Ich weiß es nicht, habe aber ein paar Vermutungen: [Artikel weiter lesen ...]

Berliner Halbmarathon als Formtest

Mittwoch, den 23. April 2008

Nach mehreren Monaten kontinuierlichen Trainings mit einigen langen Läufen (der längste 50 Kilometer) nahen jetzt die Wochen der Wahrheit: Am kommenden Sonntag der Hamburg Marathon (Zielzeit: 3:10) und drei Wochen später mein erster Ultra, der Rennsteig Supermarathon (72,6 Kilometer).

Für diese Läufe war der Berliner Halbmarathon am 6. April 2008 ein willkommener Testlauf. Die gelaufenen 1:29:20, das entspricht einem Kilometerschnitt von 4:14 Minuten, versprechen beim Hamburg Marathon eine neue Bestzeit. Und so werde ich mit einem 4:30er-Schnitt angehen … in der Hoffnung, dass sich die Überdistanzläufe auszahlen und der “Mann mit dem Hammer”, den ich glücklicher Weise bisher noch nicht kennengelernt habe, sich weiterhin versteckt hält. Zufrieden konnte ich auch mit meiner Therapieanpassung sein, der Diabetes war gut im Griff!


DIABETES-ANPASSUNG

Vor dem Lauf (09:30):

  • BZ: 70 – unmittelbar vor dem Start: 212 (10:35)
  • BE: 5
  • BR: 60%

Am Start (10:45):

  • BZ: 212

Während des Laufs:

  • BZ: 212 (11:40, ~ Kilometer 14)
  • BE: 2 (Kilometer 10)

Nach dem Lauf (12:30):

  • BZ: 141
  • BE: 2
  • IE: 2

Berliner Halbmarathon 2008 [gpxelevation=no]

Training: 18.11.-30.11.2007

Freitag, den 30. November 2007

Hm, wie ich feststellen muss, ist es derzeit einfach nicht zu leisten, jedes Training zu dokumentieren. Zudem ist es auch nicht wirklich notwendig, denn der Neuigkeitswert ist oft nicht gegeben. Deshalb werde ich meine Trainingsläufe nur noch summarisch darstellen und nur gelegentlich auf interessante Besonderheiten eingehen, sei es hinsichtlich der Trainingsform, sei hinsichtlich meiner Diabeteseinstellung.

Am 18.11. war ich mal wieder Hase für meine Freundin Alina. Gemeinsam haben wir die 10km bei der Condius-Marathonstaffel locker unterboten (58:23), was für Alina eine echte Leistung war! Für mich war es vor allem Spaß, auch wenn es mir immer schwer fällt, mich zurückzunehmen.

Ansonsten gab es zwei Crossläufe, die ich als Fahrtspiel angelegt habe (23. und 27.11.), zwei Intervalltrainings mit 15 x 200m mit dem Zeitziel sub 0:38 (was mir beim zweiten Training auch bestens gelang, 22. und 28.11), sowie einen Regenerationslauf am 25.11.

Die Crossläufe und Intervalltrainings werden auch die nächsten Wochen bestimmen, denn ich muss unbedingt meine Grundschnelligkeit verbessern, wenn ich meine – langfristigen! – Ziele (10km sub 39, Halbmarathon sub 1:25 und Marathon sub 3:00) erreichen möchte …

Training am 16.11.2007

Samstag, den 17. November 2007
  • Distanz: 3.80 km
  • Zeit: 24:16 (6:23 min/km)
  • Art des Trainings: Regeneration
  • Laufleistung 46. Woche: 16:79 km


DIABETES-ANPASSUNG

Vor dem Lauf (19:03):

  • BZ: 70 (Insulin an Bord: 1,3 IE)
  • BE: 3
  • BR: —

Während dem Lauf:

Nach dem Lauf (20:00):

  • BZ: 65
  • BE: 2

Erläuterung:
Abends noch eine kleine, langsame Runde mit meiner Freundin im Dunkeln – aber die hatte blutzuckermäßig in sich …
Der noch nicht ganz gewirkte Kuchenbolus am Nachmittag schlug voll zu und verbrauchte die an sich großzügig bemessenen 3BE für 3 Kilometer laufen vollständig. Mit einer so starken Wirkung des IAB (Insulin an Bord) hätte ich nicht gerechnet.
Hm, selbst so eine Belastungslapalie kann einem Diabetiker gefährlich werden …

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