Training am 14.10.2007
Sonntag, den 14. Oktober 2007- Distanz: 8.28 km.
- Zeit: 50:07 (6:03 min/km.)
- Art des Trainings: Regeneration
- Laufleistung 41. Woche: 14.46 km.
DIABETES-ANPASSUNG
Vor dem Lauf (14:00):
- BZ: 156 – um 14:50: 216
- BE: -
- BR: 50%
Während dem Lauf:
- BZ: 67
- BE: 4
Nach dem Lauf (16:30):
- BZ: -
- BE: 6
- IE: 8
- BR: 100%
Erläuterung:
Obwohl die Laufzeit unter einer Stunde lag, habe ich meine Basalrate auf 50% reduziert, weil ich aufgrund eines üppigen Frühstücks mit entsprechendem Bolus (8 IE) noch eine deutliche Insulin-Nachwirkung vermutete. Die Auswirkung der BR-Reduktion ist auch gut nachvollziehbar: Der Blutzucker stieg innerhalb einer Stunde von 156 auf 216.
Dennoch hat dieser erhöhte Blutzucker-Ausgangswert nicht gereicht, um ohne zusätzliche Nahrungsaufnahme 8 km zu laufen, denn nach 7 km musste ich aufgrund von leichten Unterzuckerungsgefühlen (Unlust weiter zu laufen/mangelnde Leistungsbereitschaft, gemessener BZ: 67) den Lauf unterbrechen, um zwei Energie-Gels zu mir zu nehmen (4 BE). Sicherlich hätte in dieser Situation auch ein Gel gereicht, aber ich wollte auf Nummer sicher gehen und keinen Blutzucker-Abfall nach dem Lauf riskieren.
Beim wohlverdienten Kuchenessen nach dem Lauf (6 BE) habe ich allerdings eine Einheit Insulin zusätzlich abgegeben, um die – richtige! – Übervorsichtigkeit auszugleichen.
Konsequenz für zukünftige Läufe:
Gerade bei Läufen, bei denen ich noch eine Restwirkung des Insulins vermute (auch wenn, wie heute, der Frühstücksbolus mehr als 4 Stunden her ist), sollte ich bereits nach 4 oder 5 km den Blutzucker messen und gegebenenfalls etwas essen, um einen Blutzuckerabfall vorzubeugen.
Angesichts der Restwirkung des Insulins hätte die Basalratenreduktion deutlich größer ausfallen können (BR: 30%).
Eine zusätzliche BE vor dem Loslaufen könnte zwar auch das Problem lösen, hätte aber, da der Blutzucker sowieso schon erhöht war, diesen noch weiter erhöht.

Radfahren am 18.05.2012
52,57 km in 02:55:37