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Archiv des Tags ‘Marathon’

Münster Marathon 2011: klasse Stimmung, gute Zeit und (fast) perfekte Werte (Laufbericht)

Sonntag, den 18. September 2011

Am Tag nach der Mitgliederversammlung der IDAA », der Vereinigung von Sportlern mit Diabetes, nahmen drei Staffeln und vier Einzelläufer die 42 km lange Marathondistanz in Angriff. Drei erfolgreiche, in guten Zeiten absolvierte Marathondebuts und drei recht schnelle Staffelzeiten zeigen eindrucksvoll, dass Diabetes – wenn er kenntnisreich beherrscht wird – kein Hindernis, sondern vielmehr ein Grund für sportliche Leistung ist: Denn gründliche Vorbereitung und ein intensives Hineinhorchen in den eigenen Körper sind für Diabetiker selbstverständlich und zugleich Bedingungen, wenn ein Marathon ohne Qual gefinisht werden will. Und das haben die IDAA-Mitglieder allen anderen zum Teil kämpfenden Läufern deutlich vor Augen geführt. [Artikel weiter lesen ...]

Rennsteig Marathon 2011 (Laufbericht)

Montag, den 30. Mai 2011

Dieses Mal also nicht wie die drei Jahre zuvor der lange Kanten, der Rennsteiglauf Super Marathon über 72,8 km, sondern “nur” der Marathon über 43,5 km. Die Wahl der Strecke war zunächst ein Zugeständnis an die nur eingeschränkt mögliche Vorbereitung, mit drei (halb-)langen Läufen über 25 km seit Sommer letzten Jahres birgt der Start bei einem Ultramarathon doch unkalkulierbare gesundheitliche Risiken, insbesondere für den Bewegungsapparat. Versüßt wurde die kleine Niederlage, die durchaus in dieser Wahl versteckt ist, mit der Aussicht auf die mir unbekannte Strecke von Neuhaus am Rennweg nach Schmiedefeld, also vom, wie vor dem Start lauthals verkündet wurde, “stimmungsvollstem Start” zum “schönstem Ziel der Welt”. [Artikel weiter lesen ...]

Einzigartiges Programm für Diabetiker beim Köln Marathon 2011

Donnerstag, den 17. März 2011

Wer jetzt nicht motiviert ist, zu laufen, dem ist nicht mehr zu helfen! ;-)

Beim diesjährigen Köln Marathon, der am 2. Oktober startet, wird es eine sensationelle und beispielhafte Rundumbetreuung für Diabetiker geben. Egal ob in einer 7-km- oder 10-km-Staffel, egal ob über die 21,1 km lange Distanz des Halbmarathons oder über den 42,2 km langen Marathon, für jeden Sportler (und gerade auch für die, die es werden wollen) gibt es ein interessantes Paket, zu dem folgende Bausteine gehören: [Artikel weiter lesen ...]

Runner’s World Laufheld 2010

Freitag, den 26. November 2010

Wer läuft, tut nicht nur etwas Gutes für sich. Jeder Läufer ist zugleich ein Vorbild für einen gesunden, aktiven Lebensstil. Einige Läufer sind sogar herausragende Vorbilder. 2010 waren aus unserer Sicht diese fünf Sportler ganz besonders inspirierend und motivierend.

(Runner’s World, Heft 12/2010)

Cover (Runner's World 12/2010)Welch große Ehre!

Ich kann es kaum glauben: Die Redaktion der Runner’s World hat mich im aktuellen Heft Dezember 2010 neben Verena Sailer (Kategorie Elite), Corinna Harrer (Kategorie Nachwuchs), Marc Löhmann (Kategorie Trainer) und Sigrid Eichner (Kategorie Masters) zu einem ihrer fünf Laufhelden 2010 ernannt. Verliehen wurde ein Spezialpreis, der zum einen meine Ausdauerleistungen würdigt, die ich der Diabetestherapie abtrotze (denn das subkutan verabreichte und nur verzögert resorbierte Insulin ist das Hauptproblem beim Sport, mit dem es umzugehen gilt, nicht der Diabetes an sich), zum anderen aber auch das Engagement auszeichnet, mit dem ich andere motiviere, trotz Diabetes weiter Sport zu treiben, und ihnen ein wenig dabei helfe, dieses auch umzusetzen.

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Mit Kaiser Barbarbarossa um die Wette – der Kyffhäuser Berglauf 2010 (Laufbericht)

Samstag, den 24. April 2010

Landschaftsläufe sind schon etwas Besonderes – abwechslungreich in jeder Hinsicht!

Zunächst “fliege” ich über besten Asphalt auf fast ebener Strecke, vorbei an Wiesen mit Obstbäumen und Feldern. Bin ich hier wirklich beim Kyffhäuser BERG-lauf?, frage ich mich, strafen doch die ersten acht Kilometer den Namen Lügen.

Kurz darauf passieren wir die Barbarossa-Höhle und tatsächlich ist der schlafende Kaiser aufgewacht, hat sich aus seinem unterirdischen Schloss bequemt und steht anfeuernd mit seinem langen roten Bart in majestätischer Erscheinung an der Strecke!

Doch kaum sind die  Rufe des Herrschers nicht mehr zu vernehmen, geht’s – endlich (!) – bergauf: Auf den folgenden neun Kilometern ist der größte Anstieg zu bewältigen von 170 auf etwa 450 Höhenmeter. Diese laufen sich flüssig, da es nie wirklich steil wird und sich die gleichmäßigen Anstiege immer wieder mit ebenen oder leicht fallenden Passagen abwechseln. Bald wechselt auch der Belag, denn wir verlassen die Straße und befinden uns im lichten, da noch nicht ergrünten Wald des Kyffhäusers.

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