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Archiv des Tags ‘Ultra-Marathon’

Salomon 4 Trails: Vier herrliche Tage durch die Alpen (Laufbericht)

Sonntag, den 17. Juli 2011

Etwa 160 km und 10.000 Höhenmeter verteilt auf vier Etappen an vier aufeinanderfolgenden Tagen: Ich hätte mir die Zahlen und die Streckenprofile deutlicher vor Augen führen müssen, um genauer einschätzen zu können, was mich bei den Salomon 4 Trails » wirklich erwartet. Denn es warteten nicht vier Tage lockeres Trailrunning, sondern eine Art Speed-Bergsteigen gefolgt von einem sich ins Tal Stürzen, das nur gelegentlich von genussvollem Laufen unterbrochen war. Sicher, die das Klassements des Wettkampfs dominierende Elite der verschiedenen Salomon-Trailrunning-Teams lief sicherlich noch in Passagen, die ich nur mühsam steigen konnte, aber letztlich war es in erster Linie doch ein LAUF-Event für den ambitionierten Amateur (ich war bei weitem nicht der langsamste und belegte mit einer Zeit von 25:41:36 den 51. Platz von 169 Startern), und nur in zweiter Line eines für den (Halb-)Profi. Um zu verdeutlichen, was ich meine, betrachte man bitte das Höhenprofil der zweiten Etappe, wie es Bestandteil unseres Trailbooks war:

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Verrückt! Ich habe mich bei den Salomon 4 Trails angemeldet …

Freitag, den 17. Juni 2011

Ich habe es einfach nicht ausgehalten, die Sucht ist zu groß: Ein Sommer ohne ein sportliches Highlight, das kann wohl irgendwie nicht mehr sein. Und damit der kleine Größenwahn nicht zum großen Tragödie wird, führe ich ein kleines Drama heute schon auf: ;-)

LICHT.

So, so, ein Highlight. Aber was darf’s denn sein?

So fit wie letztes Jahr zu dieser Zeit bin ich nicht, Bäume ausreißen geht also nicht.

Wie wär’s mit dem Thüringen Ultra über 100 km?

Nein, dafür habe ich nicht genügend lange Läufe in den Beinen.

Wie wär’s mit den Salomon 4 Trails »?

Was ist denn das? [Artikel weiter lesen ...]

Runner’s World Laufheld 2010

Freitag, den 26. November 2010

Wer läuft, tut nicht nur etwas Gutes für sich. Jeder Läufer ist zugleich ein Vorbild für einen gesunden, aktiven Lebensstil. Einige Läufer sind sogar herausragende Vorbilder. 2010 waren aus unserer Sicht diese fünf Sportler ganz besonders inspirierend und motivierend.

(Runner’s World, Heft 12/2010)

Cover (Runner's World 12/2010)Welch große Ehre!

Ich kann es kaum glauben: Die Redaktion der Runner’s World hat mich im aktuellen Heft Dezember 2010 neben Verena Sailer (Kategorie Elite), Corinna Harrer (Kategorie Nachwuchs), Marc Löhmann (Kategorie Trainer) und Sigrid Eichner (Kategorie Masters) zu einem ihrer fünf Laufhelden 2010 ernannt. Verliehen wurde ein Spezialpreis, der zum einen meine Ausdauerleistungen würdigt, die ich der Diabetestherapie abtrotze (denn das subkutan verabreichte und nur verzögert resorbierte Insulin ist das Hauptproblem beim Sport, mit dem es umzugehen gilt, nicht der Diabetes an sich), zum anderen aber auch das Engagement auszeichnet, mit dem ich andere motiviere, trotz Diabetes weiter Sport zu treiben, und ihnen ein wenig dabei helfe, dieses auch umzusetzen.

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Ein tolle Feier: Der Swiss Alpine Marathon Davos wird 25!

Donnerstag, den 26. August 2010

Kann man 13 Tage nach der Challenge Roth », bei der ein Triathlon über die Ironman-Distanz zu bewältigen war, einen anspruchsvollen Berg-Ultramarathon über 78 Kilometern mit +/- 2260 Höhenmetern laufen?

  • Ja, man kann.

Kann man dabei auch noch Spaß haben, die Bergwelt genießen?

  • Ja, man kann.

Und kann man seine durchaus passable Zeit vom letzten Lauf (1998: 9:38:42, vgl. Swiss Alpine Marathon 2008 ») auch noch um mehr als eine Stunde (!) auf 8:37:40 verbessern?

  • Selbst das geht – auch wenn ich von einer solchen Verbesserung nur in wenigen, besonders kühnen Träumen geträumt habe.

Aber dieses Mal passte einfach alles zusammen:

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Unnavigiert und andere Problemchen – der Rennsteiglauf Supermarathon 2010 (Laufbericht)

Mittwoch, den 12. Mai 2010

Nach all dem positiven Vorlauf mit guten Zeiten beim Berliner Halbmarathon » und beim Kyffhäuser Berglauf » musste er ja kommen, der Dämpfer. Und er kam in Form einer zwei Tage dauernden fiebrigen Magendarm-Infektion, nach der nur ein Tag zur Erholung blieb, bevor der Lauf beginnen sollte. Aber kann man von Erholung sprechen, wenn Zwieback das einzige Nahrungsmittel ist, dem man am Vortag vertraut?

Um beim netten Forum-Treffen (wie schön, endlich die sympathischen Menschen hinter den Nicknamen kennenzulernen!) dann doch noch die obligatorische Pasta-Party feiern zu können, musste ich schon all meinen Mut zusammen nehmen und bei der Bestellung um eine Zubereitung ohne  Zwiebeln, Knoblauch und Parmesan bitten. Auch die berühmte Kloßparty vor dem Start des Supermarathons in Eisenach musste ohne mich stattfinden.

Doch diese Schonkost aus Zwieback und etwas faden Nudeln war der Schlüssel zum Doch-noch-laufen, was ich noch am Donnerstag für ausgeschlossen und am Freitag immerhin für möglich gehalten hatte.

Da stand ich also tatsächlich am Samstag um sechs Uhr am Start, etwas unsicher ob meiner Belastbarkeit, ja auch ein klein wenig ängstlich: Was wäre, wenn mein Blutzucker sinkt, ich Nahrung zu mir nehme … diese aber nicht behalte? Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, also nichts von dem “gefährlich” Leckeren, aber eventuell den Magen Belastenden essen. Und gerade beim Rennsteiglauf mit seiner sensationellen Verkostung fällt das schwer: Keine Wurst- oder Schmalzbrote, kein Gel, kein Bier, keine Würste, kein … Die Liste ließe sich ewig fortsetzen, erlaubt waren Cola (soll ja bei Magenverstimmungen wie Medizin wirken!) und, falls es sehr gut “läuft” ;-) , eventuell etwas Haferschleim – es ist halt der fünfte Tag Schonkost hintereinander.

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