Rennsteiglauf Supermarathon 2009: Wieder ein großartiges Erlebnis! (Laufbericht)
Dienstag, den 19. Mai 2009Oh je, wie schlecht nahmen sich doch die Wetter-Prognosen für den Rennsteiglauf aus: Ob Kachelmann-Wetter auf t-online.de oder die Vorschau auf wetter.com, beide waren sich einig, dass der Rennsteiglauf ins Wasser fällt …
Und noch am Morgen -
wir hatten im bekannten, an eine Skischanze erinnernden “Treff Hotel Panorama” in Oberhof übernachtet, damit meine Frau komfortabel und einfach beim Halbmarathon starten kann -
goss es in Strömen und ich begann, meinen letzten Hoffnungen auf Sonnenschein aufs nächste Jahr zu vertrösten. Doch die einstündige Fahrt von Oberhof zum Start des Supermarathons über 72,7 km nach Eisenach zerstreute alle meine Befürchtungen, denn als ich um 5:05 Uhr den Bus verlies, war es trocken und zudem sah es auch nicht mehr danach aus, dass es noch einmal regnen würde. – Ein trockener Rennsteiglauf! … und das sollte nicht das Letzte bleiben, was den tollen Lauf vom letzten Jahr (vgl. Laufbericht: Gelassen über den Rennsteig ») toppen sollte. [Artikel weiter lesen ...]


Aber nebem dem traumhaften Wetter war wenig zu spüren von einer regionalen Vorfreude auf den Lauf, außer den unmittelbar organisatorisch Beteiligten wissen die Einheimischen nahezu nichts von diesem interessanten Lauf. Wohl dass es ihn gibt, aber dieses Wochenende? “Nein, das wusste ich nicht”. Diese Ahnungslosigkeit begegnet dem Läufer überall: im Hotel, im Restaurant, im Taxi. Schon erstaunlich, denn bei insgesamt 600 Läufern, die sich auf die drei angebotenen Strecken 25 km, 28 km und 51 km verteilen, sollte die Harzquerung doch zumindest ein regionales Highlight sein, das mit Sicherheit in der Tourismusbranche Spuren hinterlässt. Aber vielleicht ist das mangelnde Interesse ja auch gerade gut so, dann behält der Harzlauf seinen