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Archiv des Tags ‘Wettkampf’

BerlinMan 08 – Mitteltriathlon

Samstag, den 30. August 2008

Es regnete und regnete und regnete …

… aber dennoch war der BerlinMan 08 (Mitteldistanz-Triathlon über 2,2 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 20 km Laufen) ein großes Erlebnis:

  • Gut organisiert mit den nettesten Helfern der Welt,
  • landschaftlich schöne Wettkampfstrecken (Wannsee und Grunewald) und
  • trotz der absolut widrigen Wetterverhältnisse eine passable Zeit (5:29:51, Gesamtplatz 125 von 321 Startern), die mir sehr viel Aufschluss über das gibt, was ich kann (nämlich laufen), und mir zugleich deutlich zeigt, was ich intensivieren muss, um im nächsten Jahr beim Triathlon – selbstverständlich für meine Verhältnisse, und da ist der Maßstab nun mal das Laufen – richtig dabei zu sein (nämlich schwimmen und vor allem radfahren).

BerlinMan 2008

Swiss Alpine Marathon 2008 (Laufbericht K78)

Montag, den 11. August 2008

Schade, dass der Swiss Alpine Marathon schon vorbei ist …

Nachdem ich letztes Jahr den K42 gelaufen war (ein Marathon von Berguen nach Davos, der ebenfalls über die 2632 Meter hohe Keschhütte und den kaum niedrigeren Scalettepass führt), sagte meine Freundin:
- “Nächstes Jahr starte ich beim K21!”

Glücklicherweise nahm ich, Ungläubiger, das nicht ernst und konterte:
- “Wenn Du startest, dann laufe ich den K78!”
Und als ihre Anmeldung sogar zum noch längeren K31 feststand (31 Kilometer von Davos nach Filisur), musste ich worthalten, die Königsstrecke wurde Pflicht.

Und nicht einen der 78 Kilometer habe ich bereut, nicht einen der insgesamt 2300 Höhenmeter habe ich verflucht:
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Mein erster Triathlon (nach zwanzig Jahren)!

Freitag, den 27. Juni 2008

Logo Berlin Triathlon 2008So, jetzt bin ich endlich wieder an den Punkt zurückgekehrt, von dem mich meine Diabetesmanifestation vor mehr als zwanzig Jahren ganz weit weg katapultierte: Ich traue mich wieder, einen Triathlon zu absolvieren und kann es auch!

Und im Nachhinein sind die unbezwingbaren Problemberge, vor denen ich mich stehen sah und die mich davon abhielten, einen Triathlon zu versuchen, doch eher “Peanuts” … [Artikel weiter lesen ...]

Erster Triathlon und 1000 Fragen

Samstag, den 21. Juni 2008

Oha, morgen ist es also soweit: Mein erster Triathlon …

Auch wenn das eigentlich nicht mein erster ist (vor einundzwanzig Jahren habe ich an einem Cross- und einem Sprint-Triathlon teilgenommen), kommt es mir doch so vor, denn zu lange ist das her. Mein Diabetes schlummerte noch unerkannt in mir und die jugendliche Unbekümmertheit ließ keine Fragen zu …

Heute bin ich viel komplizierter geworden (nicht nur wegen des Diabetes) und 1000 Fragen und Gedanken schießen mir durch den Kopf: [Artikel weiter lesen ...]

Laufbericht: Gelassen über den Rennsteig

Freitag, den 23. Mai 2008

Der Rennsteiglauf, zumindest der Supermarathon ist anders, ganz anders als andere Marathons, so … wie soll ich sagen … “gelassen”.

Dies beginnt schon beim Start:

Gegen 5:35 Uhr, also weniger als eine halbe Stunde vor dem Start um sechs, scheint noch nicht einmal die Hälfte der knapp 1800 Läufer auf dem Markt in Eisenach zu sein, so leer wirkt der Platz. Kaum Menschen, die sich einlaufen. Nur einzelne dehnen sich bereits. Kleine Menschengruppen stehen beieinander, unterhalten sich, begrüßen neu Ankommende, die so die Gruppen langsam wachsen lassen. Erste beginnen sich umzuziehen.

Der übliche Prä-Start-Stress der Lauf-Groß-Verabstaltungen:

  • In hektischer Eile die der Startnummer zugewiesene Abgabe des Kleiderbeutels suchen,
  • sich von den riesigen Schlangen vor den Dixiklos entnervt abwenden und sein letztes Geschäft wie ein Hund am Baum oder Häuserwänden verrichten,
  • sich viele Minuten vor dem Start bereits aufstellen, um im zugewiesenen Startblock ja vorne zustehen und so zu verhindern, dass der mäßig begabte Möchtegern-Leistungssportler durch noch mäßiger begabte Möchtegern-Leistungssportler aufgehalten wird …

All das findet hier NICHT statt. – Wie schön!

Stattdessen: Wir haben Zeit, wir sind “gelassen” …

Die Uhr rückt weiter gegen sechs Uhr vor, der Platz füllt sich mehr und mehr, doch von Hektik weiterhin keine Spur. Auch als es um sechs Uhr losgeht, stehen noch längst nicht alle Teilnehmer am Start bereit. Viele bewegen sich gemütlich in Richtung des roten Tors und schließen sich dem langgezogenen Läufer-Wurm an, der sich ganz allmählich, im sehr gemütlichen Tempo in Bewegung setzt.

Und Recht haben sie! Was sind schon zwei, drei Minuten bei einer Strecke von zweiundsiebzigkommasieben Kilometern …

Auch nach dem Startbogen gestaltet sich der erste Kilometer durch Eisenach sehr gemütlich. Siebener Schnitt, mehr nicht. Trotzdem wird niemand nervös, beginnt zu drängeln, regt sich über die Schnecken um ihn herum auf. 1800 Läufer laufen sich gemeinsam ein, auch etwas besonderes. [Artikel weiter lesen ...]

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