Enttäuschte Liebe: Ein erster (trauriger) Blick auf den neuen Freestyle Navigator II von Abbott

Da inzwischen die Spekulationen über den neuen Freestyle Navigator von Abbott wild ins Kraut schießen und ich zwar nicht die Gelegenheit hatte, den neuen Navigator zu tragen, jedoch mich über eine Stunde mit ihm vertraut machen konnte, schildere ich meine ganz persönlichen Eindrücke. Ich betone, dass diese Einschätzungen sehr subjektiv sind und zu 100% von meinen (!) Ansprüchen an das Gerät geprägt sind. Andere Nutzer mögen die Veränderungen für sich anders bewerten und gewichten …

Denn, um das gleich vorweg zu sagen, ich bin unglaublich enttäuscht!!! Für mich hat der neue Freestyle Navigator viele der Vorteile verspielt, die er gegenüber der Konkurrenz besaß; er hat sich an die bisher unterlegene Konkurrenz angepasst. Doch der Reihe nach …

Zuerst einen Blick auf das Äußere (man ahnt es nur: der neue Navigator ist der rechte).

Unwesentlich kleiner (geringfügig schmaler und dünner, dafür aber etwas länger) fallen zunächst das eher hässlich zu nennenden Design mit den unnötigen und verkrampft wirkenden Schrägen, Abstufungen und Abrundungen sowie ein Farbdisplay auf, auf dem – wie bei den Mitbewerbern – jetzt der Blutzuckerverlauf der letzten Stunden zu sehen ist.

Doch das Farbdisplay ist bereits der erste Nachteil für Menschen, die den Navigator zur Unterstützung eines aktiven Lebens einsetzen: Außerhalb geschlossener Räume, insbesondere im Sonnenlicht ist das Display nicht mehr zu lesen. Beim Laufen ein schneller Blick auf den aktuellen Wert? Geht nicht, mühsam muss das Gerät verschattet werden, um den kontrastarmen grünen Wert auf schwarzem Grund erkennen zu können.

Nicht geändert hat sich die Haptik des CGM, das Plastik wirkt nach wie vor so billig wie beim alten Gerät, sodass ich befürchte, dass das Gerät weiterhin nicht robust genug ist, um einen Druck auf das Display oder einen Schlag gegen das Gehäuse zu überleben.

Wenn schon nicht der Empfänger kleiner geworden ist, so ist es immerhin der Sender. Ca. ein Drittel kleiner, jedoch nicht oder nur unwesentlich schmaler, so ist mein Eindruck. Definitiv inakzeptabel ist in meinen Augen hier der Verzicht auf eine wechselbare Batterie, was den Empfänger zu einem Wegwerfprodukt macht. Gerüchten zufolge ist nach etwas mehr als einem Jahr ein neuer Sender nötig, was Kassen und Selbstzahlern unnötiger Weise ca. 400 Euro aus der Tasche ziehen wird.

Zum Wegwerfprodukt wird übrigens auch der Empfänger, denn auch hier passt sich Abbott dem schlechten Vorbild der Mitbewerber an: Ein nicht tauschbarer Akku begrenzt auch hier die Lebenszeit. Auch dies ist für mich eine absolute Enttäuschung, nicht nur das hier auch in regelmäßigen Abständen ein Neukauf ansteht, nein, auch die Einsatzfähigkeit des Systems begrenzt sich enorm: Zwei Wochen Mongolei (vgl. 100-km-Trail “Sunrise to sunset” ») in Regionen ohne Strom oder eine zehntägige Bergtour sind ohne Weiteres mit dem Freestyle Navigator nicht mehr möglich! Die einzige Alternative ist derzeit die CGM-Pumpen-Kombi animas vibe, denn die Pumpe wird mit einer Batterie betrieben und macht das System somit unabhängig von Elektrizität.

Ein entscheidender Vorteil des Freestyle Navigators war für mich die Lautstärke der Alarme. Auch hier gibt Abbott – völig unerklärlich! – einen Wettbewerbsvorteil auf: Zwar gibt es jetzt verschiedene Alarmtöne, diese sind aber nun genau so leise wie die der Konkurrenz. Sie sind so leise, dass ich sie in einer nicht sehr lauten Kölner Kneipe (in der auch das Foto entstand) erst hören konnte, als ich das Gerät neben mein Ohr hielt. Dass ich nachts weiterhin mit Sicherheit davon aufwache, nehme ich nicht an. Kleine Fortschritte seien jedoch auch erwähnt: Es gibt jetzt zwei Alarmprofile (Tag vs. Nacht), für die unterschiedliche Alarmgrenzen programmiert werden können, und es gibt die Funktion Zeiträume festzulegen, bis ein weiterer Alarm erklingt (Snooze-Funktion).

Ein letzter Nachteil ist die Begrenzung des Hypo-Alarms. Konnte ich vorher beim Sport die Hypogrenze auf 139 mg/dl festlegen, ist der neue Höchstwert nur noch 119 mg/dl. Auch hier eine schwachsinnige Veränderung, deren Notwendigkeit mir verborgen bleibt. Mit einer Hypogrenze von 139 mg/dl wurde ich so frühzeitig alarmiert, dass ich auch bei schnell fallenden Blutzuckerwerten noch mit einem oder zwei Gels beim Sport meinen Blutzucker sicher stabilisieren konnte. Der verbleibende Zeitraum bei einem späteren Alarm reicht unter Umständen  dafür nicht mehr aus. – Gut, dass ist immer noch besser als beim Dexcom-G4-System, wo die Hypo-Alarmgrenze 100 mg/dl nicht überschreiten kann, aber dennoch: Eine weitere unnötige Verschlimmbesserung ist das allemal.

Es gibt aber auch neben den Alarmprofilen und der Alarm-Snooze-Funktion noch einen weiteren Vorteil, den ich geradezu sehnsüchtig erwartet habe: Wie beim Freestyle Lite ist die Teststreifenöffnung beleuchtet! Das heißt, Messen in der Nacht, im Kino …

Ja, und ein Vorteil ist letztlich auch, dass sich die Sensortechnologie nicht verändert hat: Es ist also eine mit dem alten Navigator vergleichbare Genauigkeit zu erwarten, die weiterhin mit in der Regel nur fünf Kalibrierungen in fünf Tagen erreicht wird. Auch sollte eine Verlängerung der Sensoren weiterhin möglich sein, doch den Gerüchten im Netz zufolge gestaltet sich der Neustart eher schwierig. Noch hat es wohl niemand geschafft, den Navigator zuverlässig weitere fünf Tage zu tragen …

Edit 01.02.13: Eine Nutzerin berichtet heute, dass sie den neuen Navigator II bereits viermal verlängert hat und am 21 Tag absolut zuverlässige Werte angezeigt bekommt. Ein kostengünstiges Längertragen ist also weiterhin möglich!

Weiterhin kann ich im Empfänger zurückblättern und die Blutzuckerkurven unzähliger Tage betrachten, jetzt sogar mit Einblenden des jeweiligen Datums. Während Dexcom und Medtronic zur Bewertung der Blutzuckerverläufe der letzten Tage ein Auslesen via PC erwarten (einsehbar sind nur 24 Stunden!), kann ich darauf beim Navigator verzichten, denn das kann der Empfänger.

Ob die über die Mitbewerber überlegene Sensortechnologie und die Speicherfunktion des Empfängers jedoch die Nachteile wettmacht, die dieses „Downgrade“ bietet, möge jeder selbst entscheiden. Ich persönlich war nur traurig – und mir wird es in Zukunft sehr schwerfallen, die Vorzüge des Navigators gegenüber Dexcom und Co. noch so offensiv zu vertreten wie bisher. Ich bin froh, dass ich noch einen funktionierenden Navigator habe und nicht vor die Wahl gestellt werde, einen neuen zukaufen. Ich hoffe, dass die alten Sensoren noch lange verfügbar sind, und werde meinen Navigator behandeln, wie ein rohes Ei, damit er mir noch lange zu Diensten ist.

Ein paar Vorteile hat aber auch der Navigator II nicht gegenüber der Konkurrenz eingebüßt, das sollte bei allem Ärger über das dumme Downgrade nicht vergessen werden:
– Nur 5 Kalibrierungen in 5 Tagen
– Nur 1 Stunde Blindflug beim Starten
– Überlegene Genauigkeit, (nahezu) keine Therapie relevanten Abweichungen
– Zuverlässige Voralarme
– Bestes Kalibrierungsverhalten (die Wahrscheinlichkeit, den Navigator durch eine miese Kalibrierung zu falschen Werten zu verleiten, ist nahe null)

Nachtrag 10.11.12: Auf der deutschen Webseite von Abbott sind inzwischen auch Produktinformationen zum neuen Freestyle Navigator II erschienen, u. a. ein Handbuch. Dies alles findet sich hier: Freestyle Navigator II »

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Veröffentlicht von

Andreas

* 1970 in Trier, seit 1988: Diabetes Typ 1 (CSII mit animas vibe, Dexcom G4), seit 2005: leistungsorientiertes Training (vor allem Laufen, aber auch Radfahren), zahlreiche Marathons, Ultras und Ironmans

154 Gedanken zu „Enttäuschte Liebe: Ein erster (trauriger) Blick auf den neuen Freestyle Navigator II von Abbott“

  1. Hi Andreas,
    habe mit großer Spannung deinen Bericht gelesen, oh gott, ist ja echt vernichtend.

    Man würde sich ja mit vielem arragnieren, das klingt nach sehr viel.

    Für mich sind es v.a. die Kosten.

    Wenn eine Laufzeitverlängerung nicht möglich ist, ists es eh vorbei, weil als Selbstzahler finanziell nicht tragbar.

    Dass zudem noch mehr ausgetauscht werden muss, gibt dem ganzen das AUS komplett.
    ist ja total fürchterlich…

    Werde meinen jetzigen auch hüten, man könnte ja überlegen jetzt nochmal beides quasi auf Vorrat zu kaufen. macht jedoch leider keinen Sinn, weil die das Zubehör irgendwann, wann auch immer, nicht mehr erwerbbar ist.

    oh gott, das sind ganz schlechte Aussichten.

    LG Mel

  2. hätte da sehr großes Interesse an einer Gruppe, die sich darüber austauscht, welche Alternativen machen Sinn und vieles weitere mehr.

    wer noch ?

    LG Mel

  3. Hallo Ansreas,

    Ja genau was Du beschreibst war zu befuerchten! So ist es nun einmal, wenn Entwickler u d Programmiera an den Beduerfnissen von Betroffenen vorbeientwickel.
    „werbung“ fuer den Laden mache auch ich sicherlich nucht mehr zumal vehement die Codierungsproblematik mit den neuen Teststreifen Code 16vs.18 geleugnet wird.

    Auch mein naechstes System wird sicher Animas-Vibe, die neuen g4-Sensoren sind viel besser geworden.

    Alle anderen Hersteller werden darauf hinwirken die Laufzeitvetlaengerung einzuschraenken und dann auch unmoeglich zu machen, schade.

    Habe auch noch einen 1.5er Navi,
    Danach: so lebe denn wohl abbott

    Viele Gruesse
    Tuut

  4. @ Melanie:

    Die Laufzeitverlängerung schreibe ich (noch) nicht ab. Dafür gibt es derzeit noch zu wenig Erfahrungen. Der Sensor startet wohl wie bisher neu, produziert dann aber immer wieder Fehlermeldungen … Mal sehen, vielleicht geht’s ja doch!

    Hamsterkäufe werden wohl nur begrenzt möglich sein. Angeblich gibt es nur noch wenige Exemplare des alten Modells -- und wie lange es letztlich dafür Sensoren gibt, steht in den Sternen.

    Schade, dass sich die Entwickler auf das Niveau des nicht vorhandenen Marketings (warum wird der Neue nicht schon längst beworben?) begeben haben: Die wollen das tolle Produkt wohl kaputt machen …

    Wenn Du eine Gruppe aufmachst, trete ich bei. Allerdings gibt es bereits eine englischsprachige CGM-Gruppe bei Yahoo. Da das System aber zuletzt nicht in Amerika erhältlich war, spielte der Navigator zuletzt auch nur noch eine untergeordnete Rolle.

    @ Tuut:

    Bei G4 stört mich, dass ich das Gerät nicht am Arm tragen konnte: Vier Sensoren überlebten nicht die zweistündige Kalibrierungsphase. Die Sensoren am Bauch liefen ohne Fehl- und Tadel. Aber ständig am Bauch? Das will ich nicht, da ist schon meine Pumpe und das reicht.

    Die Teststreifenproblematik spielt beim neuen Navigator keine Rolle mehr, da man nicht mehr mit dem Codierungs-Trick die Kalibrierung beeinflussen kann: Es gibt keine Codierung mehr! Allerdings sind die Werte wohl auch nicht falsch niedrig. Alt (mit Codierungs-Trick) und neu parallel getragen sind fast 100% identisch.

    Übrigens ist mein Hba1c von 6,8 wieder auf 6,2 gefallen, seitdem ich 18 statt 16 verwende.

    Viele Grüße,
    Andreas

  5. Moin Andreas,

    danke für Deine ausführliche Zusammenfassung des ersten Eindrucks vom Navigator 2.

    Tatsächlich ist das Ergebnis ernüchtern. Man könnte meinen, es kreißte der Berg Abbott und gebahr eine Maus, um sie künftig in einen Stall zu stellen, in dem bislang ein ansehnliches Arbeitspferd steht.
    (Ok, ich sehe es ein, Maus ist gnadenlos überspitzt ausgedrückt. Eher doch schon Ratte?)

    How ever. Wer noch hinsichtlich der Anschaffung eines CGMS auf eigene Kosten schwankt sollte vielleicht überlegen schnell noch einen Navi 1.5 zu ergattern, bevor der Gaul zur Ratte gemacht worden ist?

    Die Sensorenversorgung sei noch bis Ende des kommenden Jahres gesichert zu erwarten. Wer sich vor der Einstellung der Lieferungen dann noch mit einem entsprechenden Vorrat ausstattet, kann also innerhalb der Haltbarkeitsdaten noch eine weiteres Jahr auf dem Luxusstandard 1.5 navigieren.
    Und ich gehe mal davon aus, bei kühler und trockner Lagerung, dass ein größerer Vorrat an Sensoren dann auch noch weitere 1-2 Jahre überdauert.

    Zumal Abbott m.M.n. verpflichtet wäre, für Geräte mit einer 2-jährigen Garantie auch für diese zwei Jahr die Verbrauchsmaterialien sicherzustellen, oder aber einen Ersatz in Form eines kostenlosen funktionsgleichen/ähnlichen Gerätes zu liefern. Sprich dann den 2.0.

    Der lässt sich ggf. auch verkaufen, und der Erlös als Grundstock für ein anderes CGM nehmen, wenn man mit dem 2.0 absolut nicht warm werden würde.

    Lt. Hotline-Info soll der Sensor weiterhin verlängerbar sein. Ich halte diese Information eigentlich für verlässlich. Sollte das aber nicht der Fall sein, dann sehe ich für den Navigator 2.0 eigentlich keine Marktchance, umso weniger, als der G-BA ja aktuell die Rechtslage mit der Einleitung eines Methoden-Bewertungsverfahrens für die CGM zementiert und somit dann auch die Kassen an § 135 SGB V bindet, nach dem die Kosten im Rahmen der gKV nicht übernommen werden [b]dürfen[/b].

    Na schau´n wir mal, wie sich die Dinge entwickeln. Sicher scheint jedenfalls dass im Abbott Management offensichtlich ein Haufen von Obertrotteln beisammen gefunden hat. 🙁

    Gruß
    Joa

  6. Hi nochmal,
    das sind viele Infos, die gleichzeitig sehr verwirrend sind.

    Bin jetzt ernsthaft am überlegen, mir nochmal das alte System zu kaufen, wie lang ich damit Glück habe ist allerdings fraglich.

    Die Alternative ist ein anderes System…

    Daher wäre ich sehr froh über ein Treffen, um vielleicht ein bisschen Licht ins Chaos zu bringen.
    LG Mel

  7. Hallo Andreas,

    Danke für die Informationen. Ich habe derzeit noch einen Vorrat für ca. 1 Jahr (bei Dreifachnutzung), auch wenn ich derzeit einen offiziell abgelaufenen Sensor nutze. Mit der Datumsveränderung ist das kein Problem.

    Kann mir jemand mal kurz erläutern, was es mit der Codierung 18/16 aufsich hat? Meine aktuellen Streifen haben den Code 16 und das gebe ich auch in den Navi ein.

    Gruß
    Detlef

  8. Hallo Detlef,

    Schau mal in das Thema:
    http://www.laufen-mit-diabetes.de/2011/09/01/abbott-freestyle-navigator-verkauf-eingestellt/#hide

    Dort ab 21. Juni 12, Beitrag von Andreas.

    Zusammenfassung:
    Mit den neuen Teststreifen und Code 16 messen (die codierungspflichtigen) FreeStyle Testgeräte (z.B. mini, Navi, Omnipod) unrealistisch niedrige Werte. Mehr auf Vollblutschorle, denn auf Vollblut, gescheige denn Plasma kalibriert.

    Realitätsgerechter wird die Sache mit Code 17 oder 18. Wobei die meisten Code-Dissidenten gut mit Code 18 fahren.

    Der A1c dankt dann mit erkennbarer Verbesserung. 🙂

    Gruß
    Joa

  9. Danke für den ausführlichen Bericht. Das klingt ja ganz schön ernüchternd. Nicht nur wegen der Nachteile des Systems (die sehe ich auch so), sondern weil die Versorgung mit Sensoren für das alte System nicht sichergestellt scheint. Für mich wär das ganz schön bitter -- da mein doch sehr teures Gerät erst ein Jahr alt ist.

  10. @ Joa: Danke für den Hinweis.

    Nach intensiver Suche bin ich dort fündig geworden. Deshalb werde ich dort auch kurz berichten.

    Detlef

  11. Hallo Andreas,
    erst mal vielen Dank für deinen Bericht.
    Die Aussichten sind ja nicht gerade rosig. Und das Thema stößt anscheinend auch auf eine sehr große Resonanz wenn man mal guckt, wieviel Kommentare es innerhalb von einem Tag zu dem Thema gibt.
    Wirklich schade, daß Abbott sich ein wirklich gutes Produkt mit so einer Aktion kaputt macht. Hab ich das richtig verstanden, daß Abbott das Zubehör zum alten Gerät noch bis Ende 2013 ausliefert?
    Echt ärgerlich!
    André

  12. Hallo,

    habe heute auf dem Weltdiabetestag in Lübeck mir den neuen Navigator angesehen. Die Nachteile, die Andreas beschreibt, sind nicht wegzudiskutieren (Kontrast, Stromversorgung etc.). Außerdem ist der Neue etwa 500€ teurer; die Senderbatterie ist nach 1,5 Jahren leer und der Sender muss für ca. 300€ erneuert werden! Die Sensoren sollen gleich teuer sein.

    Einzig positive Nachricht, die ich heut´ erhielt: Die Sensoren für den Alten sollen weiterhin (unbegrenzt ?) lieferbar sein.
    Also geht sorgsam mit dem Navi um, es kann nur schlechter werden 😉

    Detlef

  13. Hallo,

    auf der Abbott Seite wird der Navigator II nun auch vorgestellt.
    [url=“http://www.abbott-diabetes-care.de/de-de/produkte/kontinuierliches-glukose-messsystem/freestyle-navigator-ii/“]Link[/url]

    Ein kurzer Blick in das Handbuch, zu laden unten auf der Seite, zeigt den „neuen“ Serter, der, soweit erkennbar, dem alten gleich geblieben ist.
    Ich spekuliere mal, dass der einzige Unterschied zwischem altem und neuem Serter/Sensor in der beigelegten Trägerplatte besteht, die ihrerseits aber auch ganz genau der alten gleicht, und nur in der Länge angepasst zu sein scheint.

    Das führt dann zur Vermutung, dass die neuen Sensoren auch mit dem alten Navigator benutzt werden können. Es käme dann alleine auf die beigelegte Trägerplatte an, die den Unterschied macht.

    Das lässt dann auch darauf hoffen, dass eine langfristige Versorung der bisherigen Navigatoren mit Senoren grundsätzlich völlig problemlos für Abbott machbar sein sollte, da nur die bisherige Grundplatte weiter verfügbar gemacht wird.

    Oder anders gesagt: Denk daran, schaff‘ Vorrat an?

    Ich bin gespannt…

    Gruß
    Joa

  14. Krass: Der Empfänger möchte alle drei Tage aufgeladen werden!!! 🙁

    Aber immerhin gibt’s endlich das längst überfällige Software-Update der Copilot-Software: [url=www.abbott-diabetes-care.de/de-de/produkte/zubehoer-und-software/copilot-diabetes-management-software/]Copilot Software[/url]
    Denn bisher war die alte Version nicht Windows 7 tauglich. Zumindest dieses jahrelange Versäumnis ist somit ausgebügelt.

    Joas Beobachtung weckt Hoffnungen: So teuer kann es ja nicht sein, die größeren Trägerplatten herzustellen, wenn die Mäuseguillotine samt Sensor gleich geblieben ist …
    Kann man derzeit noch alte Navigatoren kaufen???

    Viele Grüße,
    Andreas

  15. Hallo,

    >Andreas schrieb:

    > Kann man derzeit noch alte Navigatoren kaufen???

    Die Frage ist gut. Eine Bekanntschaft aus dem IC hat letzte Woche bestellt und es waren noch welche auf Lager.

    Sie schrieb, dass der Navi 1.5 nächsten Mittwoch „gepflanzt“ werden soll. 🙂

    Ich habe auch schon schwer überlegt gehabt, noch einen „ollen“ zu ordern.
    Wenn sich noch zusätzliche Ersatzgrundplatten dazu bestellen lassen (und wenn die angeblich neuen Sensoren damit auch weiter laufen, was ich denke), bin ich wieder sehr in Versuchung…

    Gruß
    Joa

  16. > Andreas schrieb: Krass: Der Empfänger möchte alle drei Tage aufgeladen werden!!! 🙁

    Ebenfalls krass: Laut Bedienungsanleitung (S. 27) hat die Senderbatterie zwar eine Lebensdauer von „bis zu 1 Jahr bei täglicher Benutzung unter typischen Bedingungen“, ist aber nicht austauschbar, obwohl es sich bei der CR 2032 um einen Ein-Euro-Artikel handelt. Vermutlich wird Abbott das mit der Wasserdichtigkeit begründen (obwohl sie es bei dem 1.5 auch hinbekommen haben).

    Bleibt noch die Frage zu klären, ob die Sensoren „reanimierbar“ sind. Ansonsten wird das CGM-Tragen (für Selbstzahler) ein kaum noch zu finanzierender Luxus:

    2€ pro Tag Abschreibung für den Sender (gut 500€ für ca. 300 Tage)
    2€ pro Tag Abschreibung für den Empfänger ohne Sender (1500€ für 2 Jahre?)
    13€ pro Tag für den Sensor (65€ für 5 Tage)

    Detlef

  17. [quote]Kann man derzeit noch alte Navigatoren kaufen???[/quote]
    Hab gestern (19.11.) mal nachgeforscht. Ergebnis war: „Nein“.
    Es gibt nur noch den neuen 2er Navigator zu kaufen. 🙁

    Gruß
    Joa

  18. Schade. Wäre wirklich noch eine Idee gewesen.
    Aber vielleicht schmeißt ja einer seinen gebrauchten auf den Markt, weil er unbedingt das geniale Farbdisplay sein eigen nennen möchte.

    HALLO!
    ICH KAUFE ALTE NAVIGATOREN! SENDER UND EMPFÄNGER!
    GERNE AUCH EINZELN!

    Einen schönen Abend,
    Andreas

  19. Eine Bekannte, die jetzt, anlässlich des Erwerbs eines (des letzten?) Navi 1.5, in der Vorwoche geordert, beide Systeme gezeigt bekam, war auch sie aus der konkreten Ansicht heraus der Meinung, dass der Sensor, bzw. die Schussapparatur mit Sensor drinne, gleich geblieben seien.
    Ein weiterer Anhaltspunkt für die Annahme, dass es alleine auf die Trägerplatte ankommen mag.

    Sollte Abbott tatsächlich die Frechheit besitzen, die alte Trägerplatte nicht mehr zu liefern, auch nicht im Sesoren-Pack, wäre nach Möglichkeiten zu suchen, alte Trägerplatten nach der Nutzung wiederzuverwenden.

    Eigentlich als Gag, aber vielleicht ist es ja tatsächlich eine Möglichkeit, hatte ich die Idee, die Trägerplatte von Resten des alten Pflasters zu befreien und z.B. mit Sekundenkleber auf einem anderen Trägerpflaster zu befestigen.

    Insofern also erst mal der vorsichtige Gedanke, alte Trägerplatten von abgenutzten Sensoren nicht mehr zu entsorgen, sondern als Goldschätzchen in den Tresor zu legen.

    Ansonsten sind kreative Ideen gefragt, wie sich eine Trägerpflasterung bewerkstelligen lassen könnte?

    Und natürlich experimenteller Wagemut!

    Gruß
    Joa

  20. Hi

    heißt der „alte“ Empfänger ist echt nicht mehr zu haben, mist, dann hab ich zu lang überlegt…

    Was wurde denn geändert, dass die neuen Sensoren nicht verlängerbar sind ?

    Hat da jemand den Durchblick ????
    und wer verkauft mir n altes Modell ??

    LG Mel

  21. Da ist der „Drops noch nicht gelutscht“:
    Ein Nutzer hat es mit seinem Testgerät nicht geschafft. Dieser soll aber von einem anderen gehört haben, der den Navigator II so verlängert hat, wie wir es vom Vorgänger kennen.

    Wahrscheinlich werde ich in ein paar Wochen das „gute“ Stück testen können (2 Sensoren wurden mir -- aber NICHT von Abbott! 😉 -- in Aussicht gestellt).

    Wenn ich den ersten Sensor verlängern kann, versuche ich mit dem zweiten, den neuen Sensor in den alten Träger zu jagen. Mein Bauch sagt mir, dass das gehen wird … oder ist es nur die von Joa geweckte Hoffnung?

    Und alte Trägerplatten werde ich auch sammeln. Vielleicht lässt sich das Teil ja wirklich auf Fixomullpflaster kleben und so recyceln. Sollte Abbott wirklich darauf verzichten wollen, alte Sensoren zu verkaufen, könnte man weiter SINNVOLL navigieren, ohne Akkuidotie, Mickeralarme, sinnlosem Farbdisplay und Wegwerfsender.

    Es ist zum Heulen,
    Andreas

  22. Hey alle die hier mitlesen,

    heulen koennte ich auch (ganze Wasserfaelle!) weil in naher Zukunft eine private Finanzierung unerschwinglich scheint und alle Anbieter zunehmend Verlaengerungen verhindern moechten/werden!

    Dennoch glaube ich fest daran, dass CGM nicht mehr aufzuhalten sein wird, jedoch mochte ich nicht, bevor ich die Indikation fuer ein CGM-System erhalen werde, erst todkrank werden muessen.

    Ich kaempfe weiter fuer CGM. 
    Auch wenn es vielleicht nichts bringen wird, so schreibe ich doch eine persoenliche Stellungnahme fuer das Bewertungsverfahren des GBA!!!

    Schoen, dass von meinen Lohnsteuer- und Krankenversicherungsbeitraegen all die wichtigen Menschen des GBA, der GKV und auch des netten IQWiG
    finanziert werden!

    Bitte entschuldigt den Sarkasmus und tauschen wir uns weiter aus!

    Ganz liebe Gruesse,
    Eure Tuut

    @Andreas, ich bin schon sehr gespannt auf Deine weteren Bericht!!!

  23. [quote]Auch wenn es vielleicht nichts bringen wird, so schreibe ich doch eine persoenliche Stellungnahme fuer das Bewertungsverfahren des GBA!!![/quote]

    Das habe ich auch vor und über die in der [url=http://www.g-ba.de/downloads/39-261-1594/2012-10-25_SN-135-1_137c-Kont%20Glukosemessung_BAnz.pdf]offiziellen Ankündigung[/url] genannten E-Mail-Adresse die Unterlagen für die Stellungnahme angefordert. Die Unterlagen kamen postwendend und harren jetzt der Bearbeitung. Da sollten sich viele beteiligen!

    Liebe Grüße,
    Andreas

  24. Hallo,

    ich hab´da ´ne Idee zur „Sensor-Reanimation 2.0“. Auch wenn die Funkverbindung zwischen Sender und Empfänger eine andere ist, wäre es einen Versuch wert:

    -- Beim bisherigen 1.5 habe ich gelegenlich beim „Wiederhochfahren“ eines bewährten Sensors Erkennungsprobleme.
    -- Ich entferne dann den Sender erneut.
    -- Trenne Sender und Empfänger und lasse sie sich wieder finden.
    -- Schiebe den Sender wieder ´rauf.
    -- Der „neue“ Sensor wir problemlos erkannt!

    Andreas´ Idee einer Stellungnahme ist gut; fragt sich nur, ob der G-BA sich für Einzelmeinungen interessiert. Aber (Zitat:) „Spitzenverbänden
    der Selbsthilfegruppen und Patientenvertretungen“ soll u.a. Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werden. Insofern hätte es vielleicht mehr Gewicht, wenn z.B. die IDAA Position bezieht.

    Detlef

  25. Hier noch mal die Anforderungs-Mail-Adresse beim G-BA:

    kontinuierliche.glukosemessung@g-ba.de

    Die Anforderung kann formlos erfolgen.

    Sollte Abbott tatsächlich die Lieferung der alten Trägerplatten/Sensor-Kits einstellen, würde ich das erst mal als eine feindselige Handlung den Altkunden gegenüber empfinden. Auch wenn es einfach nur simples Gewinnstreben ist.
    Ob das dann die Publicity schaffen kann, die dazu beiträgt, dass es Abbott mit dem neuen Hochpreismodell „Navi II“ dann jemals schafft in der CGM-Sparte schwarze Zahlen zu schreiben, wage ich anzuzweifeln.

    @Tuut: Wenn es zutrifft, dass die Sensoren gleich geblieben sind, was ja der Fall zu sein scheint, könnte wohl ein verändertes Verlängerungsverhalten der Sensoren dann nur an einer Änderung der Transmitterlogik beim Erfassen des Stromsignals vom Messfeld oder an einer Manipulation der Sensoren/Messfelder selbst liegen?

    Da kommt mir der üble Verdacht, dass wir vor mit den längerfristig nur noch schlecht laufenden Sensoren vor einiger Zeit vielleicht die Testserien von Abbott erleben „durften“, wie sie den Sensoren die umsatzschädigende Langlebigkeit austreiben können? 🙁

    Die Teile waren ja machmal kaum noch über die 5-Tage Estlaufzeit zu bekommen.
    Wenn das nun der Standard werden würde, würde wohl auf meinem nächsten CGM auch der Name DexCom stehen …

    Aber so blöd wird Abbott dann doch nicht … ???

    Gruß
    Joa

  26. Ein paar Vorteile hat aber auch der Navigator II nicht gegenüber der Konkurrenz eingebüßt, das sollte bei allem Ärger über das dumme Downgrade nicht vergessen werden:
    -- Nur 5 Kalibrierungen in 5 Tagen
    -- Nur 1 Stunde Blindflug beim Starten
    -- Überlegene Genauigkeit, (nahezu) keine Therapie relevanten Abweichungen
    -- Zuverlässige Voralarme
    -- Bestes Kalibrierungsverhalten (die Wahrscheinlichkeit, den Navigator durch eine miese Kalibrierung zu falschen Werten zu verleiten, ist nahe null)

    @Detlef:
    Dein Vorgehen der Sensorverlängerung werde ich falls nötig mit ausprobieren. Danke!!!

    [quote]Andreas´ Idee einer Stellungnahme ist gut; fragt sich nur, ob der G-BA sich für Einzelmeinungen interessiert. Aber (Zitat:) “Spitzenverbänden der Selbsthilfegruppen und Patientenvertretungen” soll u. a. Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werden. Insofern hätte es vielleicht mehr Gewicht, wenn z. B. die IDAA Position bezieht.[/quote]
    Ehre, wem Ehre gebührt: Das hat hier Tuut zuerst erwähnt! Und insgesamt wurde ich durch einen Thread in einem großen -- anscheinend von Bayer gekauften -- Typ-1-Forum darauf aufmerksam.
    Ulrike werde ich antragen, eine solche Stellungnahme für die IDAA zu verfassen. Aber auch wir Einzelpersonen sollten uns bemühen, vielleicht höhlt ja doch der stete Tropfen die Stein-köpfe.

    @Joa:
    Ich bin gespannt, ob sich die kritische Stimmen messbar auf den insgesamt ja schleppenden Verkauf auswirken. Vielleicht sind ja bunt und verschiedene Klingelings und Akku doch Kaufargumente für die (unkritische) Masse:
    „Ich kann das Display bei Sonne zwar nicht lesen und die Alarme nicht immer hören und das Ding muss immer wieder an die Steckdose. Aber hey! Dafür muss ich keine Batterien kaufen und wenn das Teil mir in einer fetten Hypo was zwitschert, das ist richtig geil!“

    Einen schönen Tag,
    Andreas

  27. ein fuer mich sehr wichtiger Vorteil ist due MINUETLICHE Anzeige der aktuellen Glukosewerte. Bei den Konkurrenzprodukten dauert das 5 Minuten. Ich persoenlich sehe dann immer schon sehr viel frueher, ob sich meine Zusatz-BE’s positiv auszuwirken beginnen. Findet ihr nicht auch?

    LG
    Tuut

  28. > Andreas schrieb:

    > vielleicht höhlt ja doch der stete Tropfen die Stein-köpfe.

    Na ja, da würde ich keine falschen Hoffnungen hegen. Da steht eine handfeste, (finanz)politische Entscheidung dahinter. Und das Ergebnis ist bereits in Marmor gemeißelt.

    Stellungnahmen, die nicht der geforderten Form entsprechen, werden sie vermutlich gleich aussortieren: „Kriterien wurden nicht erfüllt“.
    Und bei allen positiven Studien zum CGM werden sie einen kleinen Punkt rauspicken, den man evidenzbasiert, studiendesignmäßig bekritteln kann und so dass Gesamtergebnis erst gar nicht summarisch einbeziehen.

    Letztich wird wohl alleine die juristische Bewertung der Gerichtsbareit auf Basis der Rechtslage entscheidend sein. Ist es eine neue Methode, oder ist es keine?
    Anders sind CGMS nun „nur“ ein Hilfsmittel oder ist das eine Methode.

    Ich werde bei einer Stellungnahme auf die praktische Ersetzbarkeit der BZ-Messung durch z.B. die kontinuierlichen Navigatormessung abzielen, die ja letztlich aussagt, dass eine solide CG-Messung interstitiell das gleiche ist, wie punktuelle BZ-Messung, nur muss als Bewertungskriterium dann der „Genosse Trend“ berücksichtigt werden.

    > Ich bin gespannt, ob sich die kritische Stimmen messbar auf den
    > insgesamt ja schleppenden Verkauf auswirken.

    Der Navi-Verkauf schleppte ja immer vor sich hin. Was auch an einem fast völlig fehlendem Marketing, why ever, lag.

    Wie sich das mit Navi II nun anlässt bleibt abzuwarten.
    Das im Internet bislang zu findende Feedback zum Navi II läßt ja eher an einen gründlich gelungenen Fehlstart denken. Zumindest ist der Start in keiner Weise werbeträchtig geraten.

    Wenn, dann müsste Abbott alles dazu tun, die Kunden zum Kauf zu animieren. Ob das mit einer Preiserhöhung um 500 Euro und steigenden Folgekosten wegen der Wegwerfartikelphilosophie nun gelingen kann, wird sich Abbott wohl selbst beantworten müssen, bzw. wird denen der Markt die Leviten lesen.

    Gruß
    Joa

  29. > Tuut schrieb:

    > ein fuer mich sehr wichtiger Vorteil ist due MINUETLICHE Anzeige
    > der aktuellen Glukosewerte. Bei den Konkurrenzprodukten dauert
    > das 5 Minuten. Ich persoenlich sehe dann immer schon sehr viel
    > frueher, ob sich meine Zusatz-BE’s positiv auszuwirken beginnen.
    > Findet ihr nicht auch?

    Grundsätzlich finde ich die minütliche Anzeige auch positiv.
    Allerdings brauchen die Ausgleichsvorgänge (Homöostaste) dann doch auch ihre Zeit, so dass sich dieser Unterschied in Sachen BE nur wenig auswirkt.
    In der Anzeige waren bei mir insgesamt der DexCom als auch der Enlite dann doch ein Stückchen schneller …
    Was entweder daran liegen mag, dass das Messfeld bei denen schneller reagiert und/oder der Algorithmus. Beim Enlite ist es wohl eher die Reaktion des Sensors selbst, beim Dex vermute ich einen leicht spekulativ agierenden Algorithmus als Hauptursache.

    Gruß
    Joa

  30. Die Messgenauigkeit und Prognosefähigkeit des Abbott-Systems steht für mich nicht in Zweifel. Deswegen diskutieren wir hier ja so lebhaft: Wir sind von der Leistungsfähigkeit des Systems überzeugt und möchten es (so lange wie möglich) weiter nutzen, aber zu vernünftigen Konditionen.

    Ich habe selbst erlebt, wie das Medtronic-System trotz häufigerer Kalibrierung unrealistische Werte anzeigt: Bei einer realen Hypo mit 40mg/dl zeigte es noch über 70mg/dl an und gab noch keinen Alarm! Da ist ein 5-Minuten-alter Wert zusätzlich zum generellen Nachhang einfach zu viel.

    Detlef

  31. Hallo

    Aussage von Abbott heute, der „alte“ Empfänger wäre noch zu kaufen, die jetzigen Senoren zu kaufen garantieren sie bis Ende 2013.

    Bin schwer am überlegen

    lg mel

  32. Interessante Aussage.
    Und wie wird Abbott mit der zweijährigen Garantie umgehen, wenn es keine Sensoren mehr gibt? Das ist doch rechtlich nicht ganz in Ordnung, oder?

  33. > Und wie wird Abbott mit der zweijährigen Garantie umgehen, wenn es keine
    > Sensoren mehr gibt?

    Angebot eines Navi II unter anteiliger Anrechnung der verbliebenen Garantiezeit des alten Gerätes?

    @Melanie: ist natürlich ein Würfelspielchen. Der Einsatz beträgt 1500,- Euronen.
    Wenn klar wäre, dass das „neue“ Sensorkit auch auf der alten Trägerplatte funktioniert, wäre das Risiko schon niedriger, sofern sich eine Methode finden lässt, die alten Trägerplatten zu recyceln. Z.B. durch Aufkleben auf ein neues Fixierpflaster, möglichst wiederholbar.

    Gruß
    Joa

  34. ja echt saublöd und schwierig….

    1049 aktuell für den Empfängr war die Ausssage…..

    man wollt mich eigentlich heute nochmal zurückrufen und mir die Frage wegen der eigentlichen 2 Jahresgarantie beantworten, ist nicht passiert, die Hotline eh ein totaler Alptraum

    oder doch den Dexcom

    Aussage der Tante am Telefon auch, dass die neuen Sensorn nicht mit dem alten System kompatibel sind

    …. was mach ich nur, gute Frage

  35. Dann ist das der normale Preis, kein Rabatt wegen Auslaufmodell oder so.
    Da sollten zwei Jahre Lieferung doch mindestens drin sein -- oder ein entsprechendes Umstiegsangebot, wie es Joa beschrieben hat.

  36. sollt ich morgen nochmal fragen, bis das dann klar ist, sind keine mehr zu kriegen

    bei dexcom gibts ja allgemein nur ein jahr garantie

  37. Mei   --  Melanie,

    Dann mach’s einfach! Falls es Dich finanziell nicht an die Wand drueckt. Die Sensoren vom alten Navi laufen nach meiner Erfahrung!  Auch noch 8 Monate nach Ablauf! Und vermutlich noch laenger.

    Die letzte Garantie wirst Du nicht bekommen, entscheiden musst Du Dich!

    Es wurde mir gezwitschert, dass die neuen Sensoren durchaus veraendert wurden an den Kontakten (nicht nur die Traegerplatte) .

    Ich hoffe, dass Andreas bald seine Selbstversuche hier posten kann. Jedoch bin ich nicht wirklich zuversichtlich. Allerdings bin ich sehr zuversichtlich, dass sich Abbott mit dem letzten downgrade selbst abgeschossen hat.

    Melanie, denke ueber die Animas Vibe nach, hab ich Dir schonmal empfohlen. Der G4 von Dexcom ist viel besser als der Vorgaenger.

    Liebe Gruesse
    Tuut

  38. > Die Sensoren vom alten Navi laufen nach meiner Erfahrung!
    > Auch noch 8 Monate nach Ablauf! Und vermutlich noch laenger.

    Dumm nur, wenn der alte Empfänger auch noch´drei Jahre durchhält. Mein Navi 1.0 hat immerhin 4,5 Jährchen auf dem Buckel. Und läuft bei Bedarf noch immer prima.

    > Es wurde mir gezwitschert, dass die neuen Sensoren durchaus veraendert
    > wurden an den Kontakten (nicht nur die Traegerplatte) .

    Ich habe noch mal die Sensorabbildung in den beiden Handbüchern zu I und II genauer gesichtet. Beim neuen ist ein Kontaktleiterbahn mehr durchverbunden. Das macht offenbar eine Parallelschaltung auf zwei der 4 Transmitterpole von denen einer beim 1er offenbar kein Signal bekommt. 🙁

    Aber es kommt vermutlich schon auf den Praxisversuch an, wenn auch die Erwartung deutlich gesunken ist.

    Tja, das war’s möglicherweise?

    Mit Sensorbevorratung könnte man allerdings schon noch einige Jährchen durchhalten. Wie ist das, lassen sich die Sensoren eigentlich tiefgefrieren? Das würde die Haltbarkeit wohl drastisch verlängern … .
    Immerhin werden ja auch enzymatische Glucosesensoren (z.B. HaemoCue) tiefgekühlt gelagert.

    Gruß
    Joa

    Gruß
    Joa

  39. Hallo Joa,

    Du hast geschrieben:“
    Beim neuen ist ein Kontaktleiterbahn mehr durchverbunden. Das macht offenbar eine Parallelschaltung auf zwei der 4 Transmitterpole von denen einer beim 1er offenbar kein Signal bekommt. :(“

    Und wenn man diese neue Kontaktbahn durchtrennen wuerde? Vielleicht laeuft er ja dann doch mit dem alten Navi?

    Bin leider kein Technikprofi 🙂

    Viele Gruesse
    Tuut

  40. @ Tuut:

    Im Prinzip richtig gedacht; in der Umsetzung aber schwierig. An den Sensor kommst du ja erst (zur Bearbeitung) ran, nachdem er in die Haut geschossen wurde. Wenn du da den Sensor ein wenig bewegst, kann er leicht herausfallen 🙁

    Detlef

  41. > Bin leider kein Technikprofi

    War auch mein erster, unprofessioneller Gedanke. Aus dem von Detlef genannten Grund habe ich den zur Ablage getan. Das Teil am Mann, bzw. an der Frau zu sezieren, dürfte recht schwierig sein. Zumal die Leiterbahnen des Sensors von Kunststoff ummantelt verlaufen.

    Aber auch mal eine was positiver stimmende Meldung. Lt. Feedback eines Sensortesters sei der Neustart des Sensors problemlos gewesen.
    Gleiches berichtet der User „booboo“ im IC.
    http://insulinclub.de/showthread.php?22843-Vergleich-neu-erwarteter-Navigator-2-0-gegen-Dex-G-4-und-Navigator-1-5&p=271655&viewfull=1#post271655

    und hat dazu ein recht umfangreiches Video mit Vergleichen zwischen Navi 1 & 2 & G4 bei youtube hochgeladen.

    Gruß
    Joa

    Gruß
    Joa

  42. Hallo

    hab mal ne ganz blöde Frage zur Anima Vibe.

    Zeigt die Pumpe den BZ-Wert prinzipiell an. oder nur in Verbindung mit einem CGM ???

    LG Mel

  43. > hab mal ne ganz blöde Frage zur Anima Vibe.
    Meine Mutti hat mir beigebracht, dass Mann Frau nie widersprechen darf. 😉

    Die Animas Vibe [u]ist[/u] CGM (Monitor/Empfänger).
    Mit Transmitter und Sensor (Sensor-Sendereinheit) wird’se auch zum S (System).

    Blutzuckerwerte sind das allerdings nicht, da auch beim G4 die Messung interstitiell erfolgt. Blutzuckerwerte kann die Vibe nur anzeigen, wenn Du sie ihr zuvor per Hand eingegeben hast.

    Gruß
    Joa

  44. Hi Joa
    danke, welch kluge Frau deine Mutter….

    Heisst die gute Pumpe kann mir die Werte aber auch nur mit laufendem Sensor anzeigen, ohne nicht.

    Da ich nicht ohne CGM kann, hat man mir zur Pumpe geraten und ich hab nicht kapiert, wo der Clou ist, weil den Sensor zahl ich ja so oder so selber.

    LG Mel

  45. Hallo liebe Melanie,

    der Clou waere der, dass Dir der Empfaenger quasi durch die Krankenkasse finanziert wuerde, falls Dir die Indikation fuer eine Pumpe von aerztlicher Seite bescheinigt wird. Die Pumoe ist dann also nicht nur Pumpe, sondern eben auch der Empfaenger fuer das CGM-System!

    Du kannst dir natuerlich auch direkt den  Dexcom kaufen. Dann zahlst Du auf jeden Fall alles aus eigener Tasche .
    Ich  hoffe jetzt ist es klarer geworden. 

    Ciao und liebe Gruesse
    Tuut

  46. Entwarnung !!!!!!

    in der Hoffnung, dass dies verlässliche Aussagen waren, gebe ich diese mal soweit weiter……..

    die neuen Sensoren seien verlängerbar, dies war aus 2 unterschiedlichen Quellen zu hören.

    Ich hoffe jetzt einfach mal, das stimmt und damit wäre uns allen sehr geholfen, denke ich.

    LG Mel

  47. Ich habe gerade das Navi 2 bestellt ! Wollte eigentlich umsteigen !
    Es sieht aus wie ein gameboy aus den 80ern , ok , das wäre ja noch verkraftbar, aber dass die Voralarm Hypogrenze nicht zum individuellen Bestimmen ist und der Alarm zu leise ist, ist gar nicht gut !! Vor allem Nachts !! Auch dass man den Wert bei Sonne nicht gut erkennen kann ?!

  48. Doch, da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt: Die Hypogrenze ist selbst zu bestimmen. Nur ist der höchste Wert, der eingestellt werden kann, nur noch 119 mg/dl und nicht (wie vorher) 139 mg/dl. Ob Du aber 65 oder 71 mg/dl einstellst, das ist weiterhin Dir überlassen.
    Und Du hast nach wie vor die überlegene Messgenauigkeit.
    Die Enttäuschung rührt daher, dass einige Verschlechterungen eingetreten sind im Vergleich zum Vorgänger -- und das neue Gerät insgesamt dadurch nicht besser, sondern unattraktiver geworden ist und einen Teil des Vorsprungs gegenüber den Mitbewerbern aufgibt …

  49. Doch, da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt: Die Hypogrenze ist selbst zu bestimmen. Nur ist der höchste Wert, der eingestellt werden kann, nur noch 119 mg/dl und nicht (wie vorher) 139 mg/dl. Ob Du aber 65 oder 71 mg/dl einstellst, das ist weiterhin Dir überlassen.
    Und Du hast nach wie vor die überlegene Messgenauigkeit.
    Die Enttäuschung rührt daher, dass einige empfindliche Verschlechterungen eingetreten sind im Vergleich zum Vorgänger -- und das neue Gerät insgesamt dadurch nicht besser, sondern unattraktiver geworden ist und einen Teil des Vorsprungs gegenüber den Mitbewerbern aufgibt …

  50. Hallo Andreas,

    > Nur ist der höchste Wert, der eingestellt werden kann, nur noch 119 mg/dl
    > und nicht (wie vorher) 139 mg/dl.

    Ich fand beim Navigator bislang eher nachteilig, dass der High-Alarm nicht auf 120 gesetzt werden kann, wie z.B. beim DexCom, was für Nachtverläufe ja duchaus Sinn machen kann.

    Leider geht es offenbar nicht, die Grenzwerte überschneiden zu lassen, sondern es muss ineinder übergehen.
    119120 oder z.B. 139 140.

    Ich würde aber durchaus einem Kompromiss zustimmen können:
    129 130. 😉

    Klar ist wohl schon, dass die sportiven Navigatoruser eher eine höhere Hypogrenze bevorzugen werden, währen Otto Normalnavigiere vermutlich eher die niedrigere Variante bevorzugen wird.
    Sehen wir bei letzter Gruppe mal von Hypo-Phobikern ab. Die mögen ggf. auch eine höhere Schwelle mögen tun. 🙂

    Gruß
    Joa

  51. Hi Joa,

    dann ist das nur ein weiterer Schwachpunkt, der seitens der Firmware durchaus zu realisieren ist. Je nach Grenze des Tief- bzw. Hoch-Alarms bestimmt sich der Einstellbereich des jeweils anderen.
    Stelle ich z. B. 140 als Tiefalarm ein, dann muss der Hoch-Alarm mindestens 141 sein (besser wäre eh ein Abstand von mindestens 10 mg/dl, um ein Dauerpiepen zu vermeiden 😉 ), stelle ich 100 als Tiefalarm ein, dann muss der Hoch-Alarm mindestens 101 sein (bzw. besser 111).
    War zu verstehen, was ich meine?
    Jedenfalls sind diese Beschränkungen Benutzer unfreundlich.

    Ein schönes Wochenende, traditionell navigiert,
    Andreas

  52. Hi Andreas,

    ja klar, da könen wir uns ja auch noch mehr vorstellen, was eigentlich programmierbar wäre. Z.B. unterschiedliche, speicherbare Alarmprofile. Die neue Tag/Nacht-Einstellung ist ja eher nur eine Schmalspursache.

    Vermutlich wird aber jede zusätzliche Möglichkeit der Konfiguration auch einer entsprechenden Studienbelegung bedürfen, um Zulassungskriterien zu erfüllen?
    > Zulassungskosten?
    Genauso wie mehr Möglichkeiten auch mehr Anwender irritieren und mehr Fragen provozieren.
    > Supportkosten?

    Daher müssen wir wohl auch die Kritik am Navi, alt oder neu, wie die Kirche im Dorf belassen und einfach nur feststellen, dass ein otimales CGMS für uns doch was anders aussähe …

    Solange die Konkurrenz keine besseren Lösungen anbietet, muss sich Navi II halt gegen diese behaupten, wozu er weiterhin ein paar Vorteile bietet.

    Dass Abbott andere Vorteile (Batteriebetrieb) über Bord geworfen hat, dürfte sich nun eher als Vorteil für die Konkurrenten auswirken, da dieser Punkt nicht mehr für den Navigator in’s Feld geschickt werden kann. Es bleibt abzuwarten, ob der Navi gegenüber dem DexCom G4, dem Hauptkonkurrenten, beim Sender nun auf höhere Standzeiten kommt oder nicht.

    Letztlich enttäuscht das neue Modell leider, aber das merkt Abbott mit einiger Sicherheit selbst an den Verkaufszahlen. Und für 2000 Emmchen, wage ich zu vermuten, haben sie jetzt einen Ladenhüter im Regal. Selbst wenn sich über die nun akkuseitig eingeschränkten Tragezeiten hinweg gerechnet, über die Sensornutzungszeit der Einzelsensoren der Preis relativiert.

    Aber ich entsinne mich, dass zur Zeit der „schlechten Sensoren“ die Nutzungszeiten auch drastisch geringer waren…

    Gruß
    Joa

  53. Strange!

    Gestern habe ich von jemandem gehört, dessen Navigator kaputt gegangen ist, dass er bei Abbott sowohl einen „alten“ Empfänger als auch einen „alten“ Sender kaufen könne. Auch das Set mit Tasche sei nach wie vor -- zu den bisherigen Preisen -- lieferbar. Alles mit der bekannten zweijährigen Garantie.
    Auf die Frage nach der Verfügbarkeit der Sensoren hieß es beim Verkauf, dass derzeit nicht geplant sei, den Verkauf einzustellen … ?-)
    Dazu passt, dass in anderen Ländern, wie z. B. England, weiterhin NUR die Version 1.5 lieferbar ist -- und für diese Länder ja auch noch Sensoren zur Verfügung stehen müssten.
    Aber schlau werde ich daraus nicht.

    Ein gesundes, frohes und sportliches Jahr 2013 und allzeit gute Navigation,
    Andreas

    P.S.: Allerdings sind die „alten“ Sensoren derzeit aus. Vorgestern konnte ich keine bestellen. Nachlieferung in der 4. KW 2013.

  54. Hallo

    hab dir totale Sender-Krise !!!!!!!!!

    Wie ist das bei euch ???????????

    Hab mir jetzt nochmal n weitern Sender gekauft (altes System) und bei einmal öffnen kracht gleich wieder der Nippel ab. und ohne den läufts sehr schlecht, zeigt in kurzer Zeit 2 Werte von großem Unterschied an und dann wieder garnix.

    das ist echt zum kotzen……

    wie ist das beim neuen System ?????????

    LG Mel

  55. @mel: zum neuen Sys kann ich Dir nicht sagen, ob der Sender da auch mit Nippel einrastet und erst recht nicht, wie der hält.

    Bei mir ist es hinsichtlich der Rastenippel so, dass an meinen beiden Sendern (Navi 1.0 und 1.5) die Nippel noch ohne erkennbare Probleme zu funktionieren scheinen. Allerdings zeigt sich die aktuell benutzte Sensorcharge mal wieder äußerst unwillig. Zumindest sehe ich sie als ursächlich, da die Fehler so gehäuft auftreten, wie im Jahr 2011 längere Zeit zu verzeichnen war.

    Aber schaun wir mal, ich bekomme erst mal einen Sensor aus anderer Charge und werde die Phänomene dann in verschiedenen Zusammenhängen ergründen.

    Interessant fand ich ein Userposting im IC, dass Medtronic den Preis für den Guardian mit MiniLink-Transmitter und 5 Sensoren auf 1798,- € gesenkt haben soll. Das wäre auch schlüssig, da von einem ähnlichen Preisrutsch in den USA schon vor längerer Zeit zu lesen war.

    Wenn das so zutrifft, muss sich Abbott wohl sehr warm anziehen … ?

    Gruß
    Joa

  56. @ Joa: Von welcher Charge sprichst du?
    Meine aktuell verwendete Charge (LOT N1202703, MHD 2013/03, Code 106) läuft einwandfrei. Ich habe auch noch neuere Sensoren (MHD 13/05 und 13/07) auf Vorrat; insgesamt habe ich 22 im Lager, könnte also aushelfen.

    Gruß
    Detlef

  57. Meine letzten 5 Sensoren (gekauft etwa September 2012, in Gebrauch seit Oktober; eine Chargennummer habe ich nicht mehr, Code 108) lief auch eher mau. Eine Verlängerung ging, ab den 10. Tag häuften sich die Sensorfehler und so am 12.-13. Tag stieg das System aus. Die Lieferung davor hielt ohne Fehlermeldungen locker 20 Tage. Gelegentlich scheint es also immer wieder schwächere Sensoren zu geben. Ob das aber an der Produktion oder der Lagerung oder sonst was liegt, werden wir nie herausfinden.
    Warte jetzt auf die Nachlieferung Ende Januar und hoffe, dass der derzeitige Sensor der schwachbrüstigen letzten Lieferung länger läuft. Bis jetzt (Tag 8) läuft er tadellos.
    Aber Detlef hat mir ja auch schon ein großzügiges Angebot gemacht, falls der Sensor aufgibt!

    Liebe Grüße,
    Andreas

  58. @ Detlef: Danke für das schöne Angebot. Im Moment sehe ich allerdings noch keine Not am Mann. 🙂
    Ich habe noch drei Sensoren aus der Wackelcharge (LOT N1128707 MHD 2013/02)
    Und dann auch noch zwei, die ich zu Versuchszwecken Anfang Dezember auf Eis gelegt habe. Die Charge lief bis 2012/12.
    Aber mal sehen, wenn nächste Woche der Sensor von Abbott kommt, was der dann sagt. Im Moment mache ich mal einfach Sensorpause. 😉

    Ggf. melde ich mich aber bei Dir (ggf. via Weiterleitung über Andreas).

    [quote] 10. Tag häuften sich die Sensorfehler und so am 12.-13. Tag stieg das System aus.[/quote]
    Sensorfehler oder Senderverluste?

    Ansonsten noch die Frage, wie lange es die Sensoren mit dem IIer System getan haben? Da hat sich im IC ja eine Neuuserin des Navi II beklagt, dass die frühzeitig aussteigen bei Ihr.

    Da ich es wohl zuvor vergessen habe: Allen ein gutes neues Jahr und

    viele Grüße
    Joa

  59. Ab 10. Tag: Sensorfehler, ab 13. Tag: Sensorverlust (auch ein erneuter Start mit neuer Batterie u. ä. war erfolglos, keine Kalibrierung wurde angenommen …)

    Vielen Dank für Deine Wünsche, bitte sehr zurückgeschenkt: Frohes und gesundes neues Jahr!

  60. Hallo Andreas

    und ein frohes neues Jahr.
    Ich habe seit Samstag einen neuen Empfänger.
    Eine Kulanz-Regelung war nach Rücksprache durch Frau Dr. R. leider nicht möglich.
    Eine Bestellung und schnelle Lieferung erschien zuerst unproblematisch und gestaltete sich dann doch schwieriger aufrgund der unterschieldichen Abteilungen und EDV-Systeme bei Abbott.
    Aber jetzt bin ich wieder sensorgestützt unterwegs. 🙂

    Viele Grüße
    Jörg

  61. Vielen Dank auch für Dein liebevolles, überraschendes Päckchen mit den beiden Sensoren, die Abbotts derzeitigen Lieferengpass überbrücken.

    For ever 1,5 -- zumindest so lange, bis es einen VERNÜNFTIGEN Nachfolger gibt,
    Andreas

  62. @Detlef, @WernerFitzner

    Also wenn noch jemand ein/zwei Sensoren für den 1.5er übrig hätte, würde ich mich über eine Email an choppe[ät]tzi.de sehr freuen (natürlich gegen Bares 😉

  63. Hallo

    helfe auch gern mit Sensoren fürs „alte“ System aus.

    An alle, die das neue System nutzen:

    wie läufts ???

    Verlängerung möglich wie gehabt ???

    Lg Mel

  64. Ich habe heute erfahren, dass eine Nutzerin ihren Navigator II zum vierten Mal verlängern konnte und ohne Sensorfehlermeldungen o. ä. zuverlässig misst. Das heißt also, dass die Verlängerung genauso funktioniert wie beim alten und -- u. a. abhängig von der Sensorqualität, die bekanntlich ja auch mal schwankt -- auch extrem lange Liegedauern möglich sind.
    Den obigen Artikel habe ich entsprechend modifiziert.

  65. Hallo,
    habe seit 10 Jahren einen Typ I und seit ca. 3 Jahren (vielleicht sogar noch länger) den FreeStyle Navigator der ersten Generation (ich nehme an, das ist dann der hier als 1,5 bezeichnete?? Mein Gerät sieht so abgenudelt aus, dass ich an Bezeichnungen nichts mehr erkennen kann). Nach meinem Empfinden funktionieren bei meinem Gerät (inzwischen?) die Voralarme -- trotz Einstellung „Empfindlichkeit: Hoch“ -- nur noch unzuverlässig, teilweise einfach auch schlicht zu spät. Überhaupt habe ich den Eindruck, dass das Gerät -- anders als früher -- schwerfällig misst , also bspw. längere Zeit trotz reichlichen Insulinsspritzens auf Höchstwerten stagniert, um sodann in den Keller zu rauschen. Oder mag so etwas auch an Veränderungen in der Krankheitsentwicklung liegen? Spielt am Ende die ominöse Problematik derKalibrierung mit den seit mindestens einem Jahr immer gleichen 16er Teststreifen, von der ich hier zum ersten Mal etwas gehört habe, eine Rolle?? Denkejedenfall gegenwärtig, dass ich mich mal nach etwas Neuem oder Moderneren umsehen muss (zumal auch das Display von meinem Navi bald hinüber sein könnte). Um es kurz zu machen: Gibt es irgendwo eine Art unabhängigen „Vergleichstest“ oder zumindest brauchbare Übersicht der aktuellen Systeme? Natürlich interessieren mit Abstand am Meisten die Feststellungen von Usern. Und daneben leider natürlich auch das Thema Kosten. Meine private Krankenversicherung hat sich zumindest immer mal wieder an der Anschaffungen der Sensoren beteilligt, so dass der Eigenanteil aufgrund der relativ simplen Verlängerungstechnik in all den Jahren sehr überschaubar geblieben ist. Gibt es diese Möglichkeiten überhaupt bei den Mitbewerbern bzw. ist dem (inzwischen) gezielt ein Riegel vorgeschoben worden??

    Bitte entschuldigt, wenn ich hier möglw. superalte Fragen stelle. Bin kein großer Internet-Surfer und deswegen erst anlässlich der nun notwendigen Recherche soeben auf diese Seite gestoßen.

    Allen vielen Dank!

    Alexander

  66. Hallo Alexander,

    Deine beschriebne Traegheit des Navigators 1.5 haengt, nach meiner persoenlichen Erfahrung und Ueberzeugung streng mit der Kodierungsproblematik zusammen (bis dato vehement geleugnet von Abbott).
    Seitdem ich mit Code 18 kalibriere ist alles wieder so wie frueher (auch der HbA1c!). Mach doch mal einige Verglechsmessungen bei Deinem Diabetologen.

    Viele Gruesse
    Tuut

  67. Hallo Alexander,

    die von Dir beschriebenen Schwächen kann ich mir nicht richtig erklären, vielleicht gibt ja auch die Hardware auf (Sender und/oder Empfänger)? Dass die Messungen sich so verzögern und auf hohen Werten verharren, hängt nicht mit dem Kalibrierungswert zusammen. Der sorgt eher dafür, dass die Messungen durchgehend höher oder niedriger ausfallen.
    Die Voralarme kannst Du aber durchaus dadurch retten: Erst seitdem ich mit Code 18 messe, reagieren die so, wie es sein soll.

    Hinsichtlich eines Fortschritts muss ich Dich enttäuschen, es gibt leider derzeit nichts Besseres auf dem Markt. Wenn Du den 1,5er hast (auf meinem Bild das linke Gerät mit einer Stunde Blindzeit nach Sensorsetzen), dann kauf Dir den wieder (lass Dir aber nach Möglichkeit bestätigen, dass es weiterhin Sensoren gibt)! Er ist wirklich besser als alles, was derzeit auf dem Markt ist.
    Letzte Woche hatte ich den 2.0er am Arm zum Ausprobieren … und ich war froh, als mir nach 4 Tagen ohne Vorwarnung der Sender vom Arm fiel und ich auf meinen 1.5er zurück konnte. 😉

    Die Systeme anderer Hersteller haben meiner Meinung nach noch nicht das Niveau des alten 1.5er erreicht: Medtronic rangiert hinsichtlich der Messgenauigkeit weit abgeschlagen, Dexcom ist nahe dran, aber erreicht die Genauigkeit des Abbott Systems noch nicht ganz. Zudem sind die Alarme leiser als beim 1.5er und auch andere Bedienungsoptionen sind schwächer.
    Müsste ich mich aber zwischen Navigator 2 und Dexcom entscheiden, fiele meine Wahl immer auf das Dexcom (in Kombination mit einer animas Pumpe): Was habe ich von einem System, dessen Alarme bei Umgebungsgeräuschen (Zug, Fahrradfahren) unhörbar sind und von denen ich nicht aufwache sowie dessen Display bei Sonnenlicht kaum ablesbar ist (auch nicht wenn, man es verschattet).

    Viele Grüße,
    Andreas

  68. Sehr vielen Dank für die promten Antworten. Jetzt noch bitte eine Antwort von allen, die dazu (auch nur Ungefähres) berichten können, auf folgende weitere Frage:
    Hat einer mal die Kombi aus CGM und Pumpe -- soll ja quasi fast wie eine körperexterne Bauchspeicheldrüse arbeiten -- probiert?? Scheue bislang die Pumpe, weil ich keine Lust auf weitere Körpergerätschaften hatte und mich gerade die Pumpenkabelage abgetörnt hat. Andererseits sehe ich das vielleicht auch einfach nur falsch…
    Also, ist das bzw. gibt es ein praktikables System?

    Nochmals allen vielen Dank!!

    Alexander

  69. Alexander
    Hallo Alexander,

    [quote] Hat einer mal die Kombi aus CGM und Pumpe — soll ja quasi fast wie eine körperexterne Bauchspeicheldrüse arbeiten — probiert??[/quote]

    Das sind fromme Wünsche und geschickte Suggestionen der Werbung. Bisher und bis auf Weiteres, findet die Bauspeicheldrüse des Diabetikers im eigenen Kopf statt.

    Die kontinuierliche Glucosemessung steuert die Pumpe nicht. Nur bei Medtronic gibt es die Schaltung, dass die Pumpe bei nicht beachteten Niedrigalarmen vom CGM abgeschaltet wird, wenn man das einstellt.
    Allerdings richtet das wohl mehr Schaden an, als dass es nutzt.

    [Quote] Scheue bislang die Pumpe, weil ich keine Lust auf weitere Körpergerätschaften hatte und mich gerade die Pumpenkabelage abgetörnt hat.[/quote]

    Na ja, Vorbehalte gegen Pumpe sind durchaus normal. Wer allerdings die Möglichkeit hat, mal eine Pumpe zu probieren und das nicht tut, gibt die Chance aus der Hand, zu fundierten Entscheidungen zu kommen. 😉

    Gruß
    Joa

  70. Hallo an alle,

    trage seit November 2012 den II.0 und habe vom ersten Tag an nur Probleme. Das Verlängern des Systems klappte bei mir maximal 14 Tage und auch nur mit andauernden Aussetzern und Fehlermeldungen. In der Regel konnte ich das Sysemt nur 8 Tage liegen lassen. Da die Fehlermeldungen mich wahsinnig gemacht haben, habe ich die Alarme stumm geschaltet und hatte somit auch keine Hypowarnungen mehr. Leider schlecht.

    Die Sensorfehler sind zu 90% auch schon während der regulären Laufzeit von 5 Tagen aufgetreten. Vielleicht liegt es an meiner Handhabung, weiß es nicht. Habe allerdings vorher über ein Jahr den 1.0er getragen und nie großartige Probleme gehabt. Liegezeiten mit 20 Tagen waren keine Seltenheit.

    Nach Aussagen von Abbott ist der 1.5 er nicht mehr zu beziehen.

    Hat jemand gute Erfahrungen mit dem II.0, habe noch immer eine vage Hoffnung, dass es vielleicht doch ein Bedienungsfehler meinserseits ist.

    Gruß Carola

  71. Hallo Carola,

    dass das Verlängern schwierig ist, hört/liest man immer wieder. Ich kenne aber auch eine Trägerin, die einen Sensor fast 30 Tage getragen hat, also 6 mal verlängern konnte. Allerdings ist sie keine Diabetikerin, sondern eine Diabetesberaterin mit sehr wenig Blutzuckerschwankungen und stets niedrigen BZ-Werten. Vielleicht verbraucht sich das Mess-Enzym dann besonders langsam oder der Stromfluss ist sehr gleichmäßig. Auch musste sie nicht tricksen: Einfach am Ende abschieben und wieder aufschieben.

    Hinsichtlich des Verkaufs des bewährten und guten alten Navigators würde ich noch einmal fragen. Auf der Homepage findet man ihn noch samt Garantieversprechen:
    http://www.abbott-diabetes-care.de/de-de/produkte/kontinuierliches-glukose-messsystem/freestyle-navigator/
    Auch alle telefonischen Aussagen mir gegenüber lauteten anders. Zudem er in England und einigen anderen Ländern ausschließlich verkauft wird, da gibt es keinen Navigator II.

    Viele Grüße,
    Andreas

  72. Hallo allerseits.
    Mich interessiert brennend das Thema „niedrig falsche Werte“ beim alten Navigator und wie man mittels „Codierungs-Trick die Kalibrierung beeinflussen“ kann.
    Von Beginn an zeigt mein Navigator im Schnitt viel zu niedrige Werte an, mit der Konsequenz, dass ich des Nächtens sogar durch Hypo-Alarme geweckt werde, obwohl keine Hypo vorliegt. Versuche, den exakten Wert zu kalibrieren, schlagen fehl (bis ich nachgebe und den 30 zu niedrigen Wert akzeptiere)

    Ich habe ABBOTT vergeblich mehrfach darauf hingewiesen.
    ABBOTT meinte, ich wäre die einzige mit solchen Problemen und müsste im Extremfall den Sensor/ Sender von Staub befreien oder allmählich ersetzen.

    Was war das mit dem Kalibrierungs-Trick?

    Vielen herzlichen Dank!!!

  73. Hallo Patricia!

    Du musst in deinen Navigator den Teststreifencode 18 eingeben, obwohl deine Teststreifen Code 16 haben. Diese Vorgehensweise wurde mir hinter vorgehaltener Hand auch von einem Abbott-Mitarbeiter empfohlen.

    Gruß
    Detlef

  74. Hallo Patricia,
    was Abbott da „kundenorientiert so abzieht“ spottet jeder Beschreibung!!!!! Du bist nicht die Einzige und nicht die Erste, die das beobachtet!!!
    Also, mach es so, wie Detlef bescheibt und alles ist Paletti: Code 18 statt 16 und schon passen die Werte zur Hypowahrnehmung.

    Die Grosse Fluktuation der Aussendienstmitarbeiter spricht Baende.

    Trotzdem weiterhin erfolgreiches Navigieren!!!
    Viele Gruesse, Tuut

  75. Moin Patricia,

    Du kannst auch mal hier [url=http://www.forum.diabetesinfo.de/forum/index.php/topic,11558.msg313404.html#msg313404]klicken und schauen[/url]. 😉

    Gruß
    Joa

  76. Moin.

    Auch ich verwende 18 statt 16.

    Viele Grüße vom Fuße des Mont Blanc, Danke allen Helfern,
    Andreas

  77. vielen lieben Dank für die sehr netten Auskünfte.
    Das Dumme, wenn ich recht überlege, werde ich vom F-Navigator eigenartigerweise gar nicht aufgefordert, die Teststreifen zu codieren (lediglich die Sensoren)….Hm, ist die Codierung der Teststreifen obligat oder nur fakultativ? Ich werde schauen.

    Der Kundenservice und ich waren schon vollends genervt.
    Ersterer spätestens als ich Ihnen als Beleg Vergleichsfotos weit auseinanderklaffender Werte (Navigator-Handgerät) zuschickte.

    Ich würde gerne die Gelegenheit nutzen für eine zweite Frage:
    Mein Neffe (11 Jahre) ist seit einigen Jahren leider ebenfalls betroffen.
    Ich hatte ihm 5 Tage lang das Gerät angelegt, ihm dabei aber nicht die ganze Zeit über beigestanden (weil er mit seoinem Pa unterwegs war). Er ist jetzt vom Navigator traumatisiert. Dabei möchte ich ihm dringend einen nahelegen (bei seinem Hb1ac >9). Darf ich Eure Meinung erfahren: Sind Navigatoren auch für Kinder in dem Alter geeignet, oder fühlen die sich eher gekettet/ schikaniert?

    Ganz ganz lieben Dank schon mal im Voraus, Patricia

  78. Hallo Patricia,

    zu 1.)
    wenn DU einen Teststreifen einlegst fordert Dich der Navigator immer zum Code-Prüfen auf. Mit Up-/Down-Taste wird der Code eingestellt.

    Setzt Du den Navi zurück, dann hat er als Vorgabe den CODE 18!!!

    zu 2.)
    Klar, wenn weder die Eltern noch der Arzt (der hier nicht beteiligt war) mit den gewonnen Werten etwas anfangen können, dann muss so ein CGM-Gerät ein 9-jähriges Kind sehr verunsichern können. 🙁
    Das Kind sieht dann auch nur das Chaos rund herum.

    Gruß
    Joa

  79. Hallo Joa,
    vielen lieben Dank.
    Ich bin Selbstzahlerin und setze den Navigator nicht stetig ein (ca, 1x/ 1,5 Monate, nämlich bei wichtigen Terminen und zur Basalrateneinstellung). Ich lass wohl immer den gleichen Code stehen, in der Annahme, dass die gekauften Teststreifen auch immer denselben aufweisen. Werde mal genauer darauf achten und Deinen Hinweis befolgen. Lieben Dank.

    zu (2) Im Anschluss an das einmalige Anlegen des Navigators beim 11-jährigen Neffen haben wir die (katastrophalen!) Werte hinterher gemeinsam gesichtet und es für wert befunden den behandelnden Diabetologen darauf aufmerksam zu machen. Keine nennenswerte Reaktion, außer: „Kinder sollte man nicht zu sehr einengen…Hb1ac-Werte >10 seien bei Kindern und Jugendlichen eher die Regel.“
    Naja, vielleicht muss er etwas älter werden, ehe ich nen neuen Versuch starte und ihm einen nahelehge/anschaffe…
    (sorry, .ich bringe hier ins Fprum ein anderes Tema rein)

    Liebe Joa, viele Grüße und nochmals vielen lieben Dank. Pat

  80. [OT]

    Hallo Patricia,

    [Quote]haben wir die (katastrophalen!) Werte hinterher gemeinsam gesichtet und es für wert befunden den behandelnden Diabetologen darauf aufmerksam zu machen. Keine nennenswerte Reaktion, außer: “Kinder sollte man nicht zu sehr einengen…Hb1ac-Werte >10 seien bei Kindern und Jugendlichen eher die Regel.”[/quote]

    Ups, wie kam ich auf 9-jährig, aber auch beim 11-jährigen ist das nicht anders.
    Ansonsten eine gute Reaktion, den Arzt anzusprechen. Das Ergebnis zeigt aber leider eine depremierende Realität erschreckender Inkompetenz.
    Im Interesse des Kinderschutzes sollte der Arzt auf der Stelle gewechselt und andere Eltern vor ihm gewarnt werden.

    Zumindest kenne ich den Fall, dass eine klinische Ambulanz, davon ausgehend, dass die Eltern ihre angemessene Verantwortung nicht wahrnehmen, so dass die 12-jährige Tochter dauerhaft über 9% im 1c dümpelte, das Jugendamt mit einer Kinderschutzmeldung (gesundheitliche Kindeswohlgefärdung im Sinne § 8a SBG VIII) eingeschaltet hat. 😉

    [Quote]Naja, vielleicht muss er etwas älter werden, ehe ich nen neuen Versuch starte und ihm einen nahelehge/anschaffe… [/quote]

    Lege ihm, besser den Eltern erst mal nahe, sich im Diabetes-Kids Forum umzutun. Grundsätzlich sind beim Stoffwechsel von Kindern/Jugendlichen einige Besonderheiten zu beachten. Vielleicht als Start ganz interessant, die Basalbedarfskurven nach Lebensalter an den Beispielen der BR-Schieber von Roche und des Teupe-Buches.
    [URL=http://www.diabetes-kids.de/forum/offene-foren/insulinpumpe/basalraten-formen-und-lebensalter-ein-vergleich-73423] Link[/URL]
    Da zeigen sich auch so ein paar unterschiedliche Ansätze.

    Gruß
    Joa

  81. Liebe Joa,
    vielen lieben Dank für den wertvollen Hinweis.
    Den Link habe ich soeben weitergeleitet, in der Annahme, dass es den (geschiedenen) Erziehungsberechtigten eine Hilfe an die Hand gibt und sie aufgrund der Sonderlichkeiten des jugendlichen Stoffwechsels einen Vorteil in der Anschaffung eines Dauermessgerätes erkennen (mit/ohne KK-Unterstützung).
    Vielen lieben Dank und eine angenehme Woche, Patricia

  82. Hi Patricia,

    je nu. Eigentlich wollte ich mit dem Link nicht die Notwendigkeit der Beschaffung eines CGMS andeuten, auch wenn es sicherlich auch diesbezüglich hilfreich sein kann, sondern ich wollte andeuten, dass man einen Arzt finden sollte, der sich mit diesen Eigenheiten ein Bisschen auskennt. 😉

    Auch das schönste CGMS hülft nicht recht, wenn die Therapie schei…benkleistrig bleibt. 🙁

    Gruß
    Joa

  83. Hi Joa,
    Vielen Dank. Ich weiß wohl.
    Das Dumme: Auf die behandelnden Krankenhausärzte (2h Autofahrt entfernt), befürchte ich, kann ich keinen Einfluss nehmen, wenn es die Eltern nicht tun, denen ich Deine Info zukommen ließ (wobei die Mutter selbst Ärztin ist und gerne die Verantwortung in die Hand des Diabetologen legt und ansonsten eher die Augen verschließt).
    Ein CGMS verhilft dann möglicherweise etwas den Hormon-Ungereimtheiten gerecht zu werden (kurzfristig und durch Analyse langfristig)?
    Viele Grüße, Pat

  84. Hallo nochmals,
    muchas gracias, vielen vielen lieben Dank!
    Wie prophezeit:
    Tadellos exakte Werte, wenn man die Teststreifen auf 18 statt 16 kalibriert.
    Ich frage mich, warum mich der ABBOTT-Kundenservice, in den zurückliegenden 4,5 Jahren mehrfach darauf angesprochen, so im Dunklen tappen ließ?
    Den Navigator hatte ich schon in die Ecke geschmissen.
    Viele Grüße, Pat

  85. Hallo Freunde,
    habe heute eure Seite zum erstenmal gelesen. Habe seit 2005 den dritten
    Nvigator 1,5. Im April wurde bei mir nach Bruch des letzten Navi 1,5, durch
    die Krankenkasse ein Navi II verordnet. Natürlich habt ihr recht das äußere
    nach wie vor billig, Alarme zu leise usw. Aber für mich C3 Type, für den
    Genauigkeit und Schnelligkeit lebenswichtig sind, gibt es nach umfangreichen
    Test anderer Hersteller keine Alternative. Euer Problem mit der Tragezeit
    der Sensoren ist kein Problem. Wenn meine Haut mitmacht 20 -- 35 Tage
    normal. bin gerne bereit, aber nicht öffendlich, zu erklären wie ich das
    mache. Ich habe das bei den alten Sensoren auch so gemacht, und konnte
    so vielen, die die finanziellen Mittel nicht hatten, umsonst mit Sensoren helfen.

  86. Hallo Kurt und alle anderen,
    Du schreibst, dass Du Dich für den Navi II entschieden hast, da nach umfangreichen Test anderer Hersteller diese keine Alternative dargestellt hätten. Kannst Du das bitte noch kurz ein wenig ausführlicher beschreiben. Ich habe nach wie vor den alten Navi und Sensoren gibt es aktuell auch weiterhin über tk pharma trade. Grübele aber wegen der ungewissen Situation im Hinblick auf die Sensorverfügbarkeit (sowie einiger Macken an meinem Gerät) schon länger darüber, mir ein anderes Gerät, bspw. den Dexcom G 4 Platinum zuzulegen.
    Von mir aus gerne auch nur stichpunktartig: Was also spricht für den Navi II? Welche anderen Geräte hast Du Dir angeschaut? Was sprach für bzw. gegen diese Geräte?
    Ich bin natürlich für Erläuterungen von allen, die dazu etwas schreiben können, dankbar!!
    Herzliche Grüße
    Alexander

  87. Hallo Andreas und alle Anderen,
    Ich bin im Zuge meiner Recherche zum kontin. BZ-Messgerät über deinen Bericht gestolpert.
    Habe mir auch hier alle Kommentare durchgelesen und bin jetzt völlig überfordert. Ich bin schon seid 35 Jahren Diabetiker und meine HBA 1 Werte sind seid einigen Jahren gruselig. Aus diesem Grund trage ich seid Januar 2012 eine Omnipodpumpe.
    Anfänglich stellte sich einer geringe Besserung ein. Ich war Ende Dezember wieder im Krankenhaus und die Ärzte wissen, wie auch bei meinen diversen anderen Krankenhaus-u. Kuraufenthalten keine Lösung. Lt. Aussage, agiere ich richtig und anders hätten die Ärzte auch nicht gehandelt. Irgendwie beruhigend für mich, aber hilft mir letztendlich nicht weiter.
    Überlegung meiner Diabetologin und mir, ist die Anschaffung eines Navi II mit Antragstellung bei der Krankenkasse. Ich habe mich jetzt für dieses Gerät entschieden, da mir eine „betroffene“ Mutter (Kind hat Diabetes) davon erzählt hat und mir ansonsten auch Keiner weitere hilfreiche Tipps geben konnte. Meine eher unwissenden Vergleiche zwischen dexcom und medtronic haben auch an dieser Entscheidung nichts geändert.
    Ich soll jetzt eine persönliche Stellungnahme schreiben, warum ich dieses Gerät bzw. Überhaupt ein kontin. BZ-Messgerät benötige. Ich könnte ja sagen, dass meine Werte/Unterlagen begründend genug sein sollten ;-), aber da dies ja heute nicht mehr ausreichend ist, wäre es toll, wenn du/ihr mir Tipps geben könntest, auf was ich achten muss.
    Mir ist nicht ganz klar, ob ihr alle die CGMs selber finanziert habt!?
    Dazu muss ich auch noch einmal doof fragen, eure Diskussion über die Verlängerung des Sensors und damit Neukauf Sensor und Sender sprich Kostenanfall, kommt nicht zum tragen, wenn die Krankenkasse der Anschaffung zustimmt?
    Ich würde mich riesig über hilfreiche Infos freuen.
    Vielen Dank schon einmal.
    Tina

  88. Hi Tina,

    ich habe die animas vibe in Kombi mit den Dexcom Sensoren, finanziere ich leider selber, ein einmaliger Klageversuch ist gescheitert, und mehrfache Beantragungen ebenso.

    Ansonsten kann ich dir bei Problemen die Fachklinik Bad Heilbrunn empfehlen, die sind in Kompetenz unschlagbar.

    LG Mel

  89. Hallo Tina,

    da bei einer privaten Krankenversicherung die Kostenübernahme eines CGM eigentlich kein richtig großes Problem sein sollte, gehe ich davon aus, dass Du gesetzlich versichert bist. Ich weiss deswegen auch nicht, ob meine Argumentation bei meiner inzwischen zweimal erfolgreichen Beantragung der Kostenübernahme für Empfänger und die fortlaufend erforderlichen Sensoren Dir weiter hilft. Ich habe bei meiner ersten Antragsstellung im Jahr 2007 auf eine sich bei mir immer mehr verstärkende Unterzuckerungswahrnehmungsstörung abgestellt. Ich habe lediglich dezent durchblicken lassen, welche Risiken -- auch versicherungstechnischer Natur -- daraus resultieren. Im Ergebnis wurde mir hieraufhin eine Deckungszusage für den von mir vorgeschlagenen Navigator I von Abbott sowie für die Kosten von jährlich max. 36 Sensoren (= entspricht bei der vorgesehenen Tragedauer von 5 Tagen pro Sensor dem halben Jahresbedarf) gegeben. Dieses Kontingent habe ich wegen der Verlängerungsmöglichkeiten des Sensors nicht einmal ausschöpfen müssen, weswegen ich gottlob zu keinem Zeitpunkt die unverschämt teuren Sensoren (ca. 65 EUR pro Stück) selber blechen musste. Womöglich war dieser „wirtschaftliche Umgang“ mit den Ressourcen meiner KV (SIGNAL IDUNA) mit ein Grund dafür, dass jetzt auch auf meinen Antrag im Herbst letzten Jahres -- Begründung war hier die Schwierigkeit, noch Sensoren für den inzwischen überholten und stark abgenutzten Navigator I zu erhalten sowie erneut: sehr stark schwankende Blutzuckerwerte und sehr schlechte Unterzuckerungswahrnehmung -- eine Kostenübernahme das neue CGM-Gerät von Dexcom nebst 26 Sensoren jährlich (dieses entspricht wiederum dem theoretisch hälftigem Jahresbedarf -- tatsächlich ist das Verlängern der Sensoren mit dem Dexcom noch viel einfacher) erfolgte.
    Zum „neuen Dexcom“ ist im Vergleich zum „alten Navigator“ zu sagen, dass
    der technische Fortschritt äußerst bescheiden ausfällt und sich im Wesentlichen in dem angenehmeren und sehr viel kleineren Äußeren erschöpft. Erkauft wird dieses mit einer -- meiner Wahrnehmung nach -- deutlich trägeren BZ-Wert-Übermittlung. Auch kann man eine Auswertung der interessierenden Daten -- der Navigator I bot hier insbesondere eine ins Detail gehende Auswertung der Blutzuckerwerte der letzten 28 Tage -- nur über den PC erhalten, was -- jedenfalls für mich -- einen nervigen, bislang unterbliebenen weiteren Arbeitsschritt darstellt, für den es keinen plausiblen Grund gibt. Beide Geräte sind narrensicher, wobei der Dexcom im Handling und im Hinblick auf die Verlängerung ganz besonders simpler ist. Nicht gerade anwenderfreundlich stellt sich allerdings das Anbringen der Sensoren dar. Will man den Sender, wie den des Navigators, am Oberarm tragen (finde ich am angenehmsten) sollte man nach Möglichkeit weniger grobmotorisch als ich sein. Wie diese Dinge beim neuen Navigator sind, weiss ich leider nicht.

    Also: Versuche auf jeden Fall ein Agrement mit Deiner Krankenkasse -- und sei es auch nur zu einer anteilige Kostenübernahme -- über die eigentlich kostspieligen Sensoren herbeizuführen. (Drücke hierbei im Hinblick auf den Aspekt der bereits gestörten Unterzuckerungswahrnehmung maximal auf die Tube.) Tatsächlich begrenzen die Verlängerungsmöglichkeiten der Sensoren die tatsächliche Eigenbeteiligung womöglich auch bei Dir auf Null.
    Die CGM kann zwar wegen des Dauergepiepse /- gebrumme (Vibration) ebenfalls zermürbend sein, ist aber unverzichtbar, soweit man sonst im Blindflug unterwegs ist.

    Viel Erfolg!!

    Alexander

  90. Hallo Zusammen,
    Nach ca. 5 Jahren hat sich gestern anscheinend mein Navigator 1 Empfänger verabschiedet. Er reagiert nicht mehr auf das Einschieben eines BZ-Streifens. Vorher gab es kleinere Probleme, dass er sich ab und an mit einer Alarmmeldung verabschiedete und die Restlaufzeit des Sensors auf 0 zurücksetzte.

    Ähnlich Euren Kommentaren war ich bisher vom Navigator sehr überzeugt. Aktuell stört mich das wenig kundenfreundliche Verhalten des Abbott-Vertriebes, das teilweise hilflose Verhalten des Service, wenn 2 Sensoren frisch aus der Verpackung nicht funktionieren (Sensor wurde nicht gesetzt). Immerhin wird sofort ein kostenfreier Ersatz geschickt. Das „alte“, sehr kompetente Serviceteam ist anscheinend auch ausgetauscht worden, sehr schade.

    Was jetzt tun?
    -- Austauschgerät bei Abbott angefragt. Gibt es den 1er noch?
    -- Auf 2er (privater Neukauf) umsteigen?
    -- Dexcom als Alternative? Was kostet hier ein Set mit Empfänger und was ist die maximale Verlängerungsdauer?
    -- Doch auf Enlite umsteigen, ich habe eine Veo-Pumpe?
    -- Sensoren am Oberarm ist eine Präferenz

    Datenmanagement ist mir ebenfalls wichtig, d.h. eine Auswertung ist für mich sehr wichtig. Nutze derzeit das Carelink-Portal, die lokale SW, sowie CoPilot. Carelink funktioniert sogar auf einem Mac, CoPilot zumindest in einer Windows-VM.

    PS: Den Blog habe ich intensiver studiert, vielleicht habt ihr noch Kommentare und Tipps.

    Vielen Dank, Blindflug ist leider sehr unschön bei Hypo/Hyper-Wahrnehmungsstörungen,

    AndreasH

  91. Hallo AndreasH,

    ich denke, dass Dir der praktische Versuch wohl am ehesten für Dich verwertbare Fakten bringt.

    Da sich mein 1.5er auch im November in den Streikmodus begeben hat, habe ich erst mal den alten 1.0er Navigator wieder aktiviert. Mit den Sensoren war ich in letzter Zeit ausgesprochen unzufrieden und nachdem auch der erste Sensor einer neuen Carge bei mir wieder grottig lief, habe ich erst mal die Aktion von Medtronic (bis 31.1. (Rezeptdatum gilt)), 10 Sensoren + MiniLinink-Startset für 760,-€ genutzt und gebe grade einem Enlite -Sensor ’ne Chance. Die scheint der, aktuell Tag 3, bislang recht überzeugend zu nutzen. Na schau’n wir mal weiter.

    Tagsüber kann man die Alarme schon mitbekommen, nachts ist es eher schwierig.

    Melde Dich doch einfach mal bei Deinem AD’ler und frage nach einem Leihtransmitter für 5 Sensoren, die Du kaufst. Dann bekommst Du eine Idee, ob der Sensor für Dich funktioniert.

    Zum G4 kann ich nur das beitragen, was ich von anderen lese. 😉
    Da müsstest Du zwecks Testung mal bei Nintamed anfragen. Kostet mit 2 Sensoren dann zwischen 2 und 300 Euro. Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung und

    Gruß
    Joa

  92. Hallo AndreasH,

    ich nutze seit 14 Monaten die Dexcom-Sensoren in Kombination mit der Animas Vibe. Zuvor hatte ich 2 Jahre lang den Navigator 1.5. Wegen einer bevorstehenden OP habe ich derzeit beide Systeme parallel laufen. Dass die Navi-Sensoren seit Juli ´13 abgelaufen sind, beeinträchtigt dennoch nicht deren Genauigkeit.

    Das Dexcom-System reicht fast an den Navigator-Standard heran (gefühlte 70-80%). Die Sensoren trage ich ebenfalls am Arm. Die Verlängerung ist ebenfalls sehr unproblematisch; spätestens nach zehn Tagen muss ich jedoch bei der Fixierung mit Pflaster regelmäßig kontrollieren und nachkleben (kommt vermutlich von der Sauna, was mit Handgelenkschweißband als Schutz völlig unproblematisch ist).

    Wenn ich die verbleibenden zwei Navi-Sensoren verbraucht haben werde, wird auch bei mir wohl die Navigator-Zeit enden. Denn die Dexcom-Sensoren erhalte ich in begrenzter Anzahl auf Rezept, die Navi-Sensoren müsste ich dann kaufen.

    Das Medtronic-System kenne ich nur von anderen; mein Navigator war mindestens eine Klasse besser.

    Gruß
    Detlef

  93. Hallo Andreas,

    auch ich bin vom Navigator 1.5 auf den Dexcom umgestiegen … und kann Detlef nur recht geben: Das funktioniert ganz gut, auch am Oberarm. Auch wenn ich auf einige Features des Navigators ungern verzichte (Blutzuckerprofile über viele Tage am Empfänger durchblättern, Voralarme usw.), schätze ich die Genauigkeit (ab dem zweiten Tag) und die lange Tragedauer: Bei mir hält ein Sensor zwischen drei und vier Wochen.
    Joa sollte berichten, wie sich die Genauigkeit weiter entwickelt (ich weiß von zum Teil katastrophalen Abweichungen) und wie lang die Tragedauer ist (man liest von in der Regel 10 Tagen).
    Der Navigator 2 kommt für mich aus vielen Gründen nicht infrage, was man mit ein wenig Stöbern im Blog ja auch lesen kann. Der Selbstversuch hat die ersten Eindrücke leider mehr als bestätigt.
    Leider gibt es einen 1.5er Navigator nicht mehr. Abbott hält Geräte für Garantiefälle vor, verkauft aber keine mehr, auch nicht an Bestandskunden … Vielleicht verkauft Detlef ja seinen alten???

    Viele Grüße,
    Andreas

  94. Hallo,

    war und bin vom Dexcom schon noch überzeugt…. hatte bisserl Ärger, seit dem neuem Transmmitter hats nicht mehr gepasst, jetzt mal nochmal Neustart mit neuem Sensor und hoffentlich besseren Werten, spielt ja alles ne Rolle.

    Andreas, verrat mir doch bitte, wie du den so lange hinkriegst, bei mir sind es aller maximalstens 15 Tage mit viel Glück und als kompletter Selbstfinanzierer ist das natürlich schon entscheident.

    LG Mel

  95. Hallo,

    Vielen Dank für Euer Feedback. Schaut so aus, als ob das Dexcom-System
    präferiert wird. Hatte bei meinem letzten Aufenthalt in Bad Heilbrunn
    ein ähnliches Ranking, was die Genauigkeit angeht gehört.

    Beim Enlite nehme ich an, dass dies die Erfahrungen mit dem aktuellen
    Sensor sind. Falls mein AD’ler einen Transmitter zum Testen zur Verfügung
    stellt, würde ich der Kombi mit der Veo eine Chance geben. Parallel
    Frage ich Dexcom an.

    @Detlef: Ja, ich hätte Interesse an einem gut erhaltenen 1.5er, Daten
    lassen sich ja löschen, mein Sender funktioniert noch. Ggf. kann Andreas
    die Kontakt-Emails vermitteln.

    Viele Grüße,
    AndreasH

  96. @Melanie:
    Ich mache nichts Besonderes:
    Ich trage den Sensor am Oberarm außen, fixiere rundherum mit vier 2,5 cm breiten Fixomull Stretch Streifen (so ab dem 5. Tag, sobald sich etwas zu lösen beginnt, diese Streifen werden regelmäßig erneuert) … und lasse mich von den drei Fragezeichen ???, falls sie denn auftreten, nicht irritieren. Habe schon mehrfach erlebt, dass diese mal zwischenzeitlich auftreten, dann aber auch wieder wochenlang Ruhe geben. Wenn sie am Ende Überhand nehmen, setze ich einen neuen Sensor.
    Und, fast hätte ich’s vergessen: Ich bemühe mich beim Setzen nicht mit dem Apparat zu wackeln und nicht den vorgegebenen Winkel zu verändern. Das hat mir damals, bei meinem ersten Test, vermutlich vier von sechs Sensoren zerschossen.
    Tut mir leid, dass ich letztlich keinen ultimativen Tipp dazu habe.

  97. Hi Andreas,

    danke für die Info, der Tipp beim setzen das System nicht zuviel zu bewegen macht vielleicht was aus, werde ich versuchen !!!!

    dachte das Rezept, die die Haut zusammenzuziehen also quasi ne Falte zu bilden vor dem rein schiessen würde das ganze besser sitzen lassen….

    LG Mel

  98. Moin, moin zusammen,

    ein aktueller Vergleich Enlite vs G4 [url=http://integrateddiabetes.com/sensor-vs-sensor/]“sensor-vs-sensor“[/url] findet sich auch von Gary Scheiner (think like a pankreas) im Netz.

    Natürlich werde ich weitere Erfahrungen mit dem Enlite in der neuen Version berichten. Bislang bin ich es jedenfalls ausgesprochen zufrieden (Tag 5).

    Gruß
    Joa

  99. @Mel: Was ich vergessen habe: Ein Streifen Fixierband über den Sender, wenn die Fragezeichen sich häufen, kann auch helfen …

    @Joa: Dankeschön für den Link. Etwas Ähnliches hatte ich für den Vergleich Dexcom G4, Navigator 1.5 und Navigator 2.0 vor -- folgendes Ergebnis hatte ich im Kopf: Testsieger Navigator 1.5, Preis-Leistungssieger: Dexcom G4.

    Einen schönen Abend,
    Andreas

  100. [quote]folgendes Ergebnis hatte ich im Kopf: Testsieger Navigator 1.5, Preis-Leistungssieger: Dexcom G4[/quote]

    G4 als Preis-Leistungssieger, da Du damit i.d.R. auf Liegezeiten von 4+ Wochen kommst?

    Gruß
    Joa

  101. Sorry, da hatte ich eine Ungenauigkeit: Dexcom G4 in Verbindung mit einer animas vibe (das gilt allerdings nur für die, die eh eine animas vibe haben oder eine Pumpe benötigen). Und die Tragedauern hatte ich auch im Kopf.
    Aber wie gesagt, der Artikel wurde nicht geschrieben … 😉

    Viele Gruß, Andreas

  102. Hallo Andreas,

    ich habe heute ein Einschreiben von Abbott bzgl. des Kalibrierungsproblems (vermute Code 16 Problem, dass Du ebenfalls mal angesprochen hast und ich selbst erleben durfte) mit Nav 1/1.5 erhalten.

    Zuletzt gab es allerdings keine „Falsch niedrig“ Anzeigen mit meinem Nav 1.5. Abbott sagt, dass sie spezielle Teststreifen schicken wollen, ohne sich darüber auszulassen, ob aktuelle Teststreifen betroffen sind.

    Ist Dir bekannt, ob das Problem auch beim 2.0 auftritt?

    Bin aktuell mit Detlef im Dialog, schaue aber parallel nach Alternativen (Dexcom, Nav 2.0, Enlite). Abbott hat zudem den Kundenservice nach Warschau ausgelagert, den Know-how-Transfer leider noch nicht.

    Gruß,
    AndreasH

  103. Hallo AndreasH,

    auch wenn ich nicht Andreas bin …
    [Quote]ich habe heute ein Einschreiben von Abbott bzgl. des Kalibrierungsproblems.[/quote]
    würde mich interessieren, was Abbott in Deinem Einschreiben zur Kalibrierungsfrage wissen lässt?
    Nach meinem Wissen beziehen sich die diversen Rückrufaktionen, hierzulande bislang den Navi betreffend, in Amerikanien zum Omnipod PDM, allsamt auf die Feststellung, dass die FreeStyle TS in diesen Geräten falsch niedrige Werte zeigen können.

    Klar, der Vedacht ist natürlich sehr naheliegend, dass der zu niedrig gesetzte CAL-Code „16“ damit zusammenhängt.

    Jedenfalls bin ich mal sehr gespannt, wie Abbott das Problem nun durch die Austauschtestreifen lösen will.
    Vielleicht bekommen die einen anderen CODE verpasst. Alternativ müssten die Austauschstreifen wohl gezielt abweichend produziert werden, damit sie Code 16 entsprechen und dann auch mit dem Code 16 plasmareferenzierte Werte auswerfen.

    Dann würden künftig die FreeStyle TS in Lite-Messgeräten allerdings deutlich höher messen müssen. Bislang waren FS und FS-l Teststreifen ja bis auf die Verpackung identisch.
    [Quote]Ist Dir bekannt, ob das Problem auch beim 2.0 auftritt[/quote]
    Da der Rückruf nur auf Geräte und Teststreifen zutrifft, die codierungspflichtig arbeiten, ist der Nav II nicht betroffen. Dessen Messeinheit arbeitet ohne Codierung.

    Gruß
    Joa

  104. Hallo Joa (und Alle),

    Ich hätte meine Frage offen in diesem offenen Blog stellen sollen.

    Abbott spricht in seinem Schreiben lediglich davon,
    -- die aktuellen TS wegzuwerfen
    -- neue TS von Abbott anzufordern und ausschließlich diese für die Kalibrierung mit dem Nav 1/1.5 zu nutzen
    -- eine Kontrollmessung mit Kontrolllösung durchzuführen, um die Eignung der TS zu prüfen
    -- dass das FreeStyle Lite korrekte Werte mit den TS anzeigt.

    Den Support habe ich mal nicht angerufen, nach den Erfahrungen zuvor.

    Aktuell teste ich den Nav 2, als ein zukünftiges System, neben Dexcom und evtl. Enlite. Heute habe ich zudem den Tipp bekommen auf die Ankündigungen im Rahmen des Diabetes-Kongresses im April zu warten, da angeblich einige neue (kostengünstigere?) Systeme an den Start gehen können.

    Der erste subjektive Testeindruck ist nicht schlecht. Obwohl ich die Kriterien con Nav 2 nachvollziehen kann, habe ich erste, positive Eindrücke: Sendereinheit verschwindet angenehm klein, Empfänger ist schön flach und beult keine Hosentasche aus, Alarme sind angenehm dezent. Störend ist die Kundenservice-Policy von Abbott gepaart mit der Frage, ob CGM im Interessenfokus bleibt bzw. weiter herausrückt, auf € kommt es an.

    Gruß,
    AndreasH

  105. Habe die Batterie des Sender des Navigator 2 gewechselt bekommen 🙂
    Für 50 € bei einem Uhren-, Schmuckfachgeschäft in Warendorf.
    Ich habe jetzt zwei Hälften mit Tesafilm zusammengeklebt.
    Vielleicht verwende ich noch einen „harmlosen“ Kleber,
    damit ich den Sender in einem Jahr wieder auseinander bekomme.

  106. Hallo Werner,

    ich nehme mal Bezug auf Dein Posting im IC, wo Du geschrieben hast, dass Du die neuen Batterien (Knopfzellen?) nach der Austauschaktion durch den Uhrmacher, erst mal wieder aus dem Transmitter, der erstmal nur mit Tesafilm fixiert war, entnommen hast.

    Da hätte ich mal die Frage, ob die im Transmitter nur eingelegt, nicht aber eingelötet sind?

    Ansonsten mal eine erste Rückmeldung nach 12 Tagen mit der neuen Version des Enlite Sensors von Medtronic:

    die ersten 6 Tage hervorragende Messung, bereits ab Tag 1 fast immer Punktlandungen beim Kalibrieren.

    So ab Tag 8 dann deutliche Absenkung des ISIG (interstitieller Stromwert). Dadurch war mehr nachkalibrieren nötig.

    Heute, Tag 12 habe ich einen neuen Sensor gesetzt, da der alte ein paar schnelle Richtungswechsel zeigte bei den letzten Kurven, waren diese aber wohl korrekt gemessen. Das zeigte dann der reale Verlauf. Manchmal bin ich halt etwas vorschnell.

    Auf dem aktuellen Stand ist der neue Enlite für mich eine echte Alternative zum Navigator. Und wenn ich die Leistung meiner letzten beiden Sensorchargen vom Navi betrachte, sogar die bessere Alternative.
    Das aber nach nur einem Sensorlauf gesagt und somit erst mal nur als Schnellschuss zu lesen.

    Gruß
    Joa

  107. FYI
    Eine erste, noch unbestätigte Rückmeldung besagt, dass Abbott in USA als Ersatz für FreeStyle TS „neue“ versendet, wo der Code geändert ist. Vermutlich auf 17, aber die Angabe war erst mal recht diffus.

    Gruß
    Joa

  108. Heißt das denn, dass nun immer mit Code 17 kalibriert werden soll? Bedeutet ja, dass der Nav 1/1.5 niedrigere Werte anzeigt. Freestyle Lite sollte andererseits korrekte Werte anzeigen, d.h. hier könnte man Querchecken.

    Gruß,
    AndreasH

  109. Ich habe noch mal nachgehakt. Scheint als wenn die Info nicht zutrifft und es bleibt bei 16.

    Wenn Du mal hier im Blog von Andreas nach dem Stichwort „Code“ suchst, auch in diesem Thema hier, findest Du, dass die Werte sich mit erhöhen oder senken des Codes recht linear + oder -- verändern. Von Usern wurde der 16er Code recht einheitlich als stark vollblutreferenziert bewertet.

    Gruß
    Joa

  110. Guten Morgen,

    im Blog „Diabetes Mine“ gibt es eine aktuelle Zusammenfassung zu der Rückrufaktion von Abbott/Insulet betreffend FreeStyle Teststreifen.

    Soweit ich verstehe, was von [url=http://www.diabetesmine.com/2014/02/news-update-on-the-huge-abbott-freestyle-recalls.html]Abbotts Seite zu Nachfragen[/url] gesagt wurde, liege das Problem daran, dass ältere Messgeräte mit Codierung eine niedrigere Messspannung anlegen als neuere. In Verbindung mit Chargenschwankungen der TS-Herstellung könne das zu erheblich erniedrigten Messergebnissen führen.

    Gruß
    Joa

  111. Vielen Dank für Deine Informationen, Joa.
    Das ist also der Grund für das Phänomen, das wir schon seit knapp zwei Jahren diskutieren: Die Hba1c-Werte wichen von den Durchschnittswerten eklatant ab. Bei mir stieg der Hba1c von 6,2 auf 6,8 -- trotz annähernd gleicher Navigator-Werte. Unsere Lösung, die Verwendung eines höheren Kalibrierungswertes (18 statt 16) war also die angemessene Lösung.
    Unverständlich nur, dass Abbott gegenüber Nutzern dieses Phänomen bisher immer abgestritten hat -- dafür jetzt halt teure Einschreiben verschicken muss, vom Image-Schaden ganz zu schweigen.

    Viele Grüße,
    Andreas

  112. Hallo,

    TS-Qualitätsschwankungen heißt dann aber, dass die falschen niedrig Werte nicht immer auftreten und man gegenprüfen muss, ob dies tatsächlich der Fall ist. Mir ist im vorletztem Jahr auch der Hba1c deutlich über 8 angestiegen. Es gab zwar parallel ein Einstellungsproblem, die Messwerte des Navigators deuteten eher auf einen oberen 7er Bereich. Das Problem hat sich dann allerdings wieder gegeben und bei einem Aufenthalt bei Dr. Liebl war alles wieder im grünen Bereich.

    Oder habt ihr gute Erfahrungen mit dauerhaft Code 18?

    PS: Das Päckchen von Detlef mit dem Navi 1.5 ist heute gut angekommen.
    PPS: Test des Navi 2 wird in den nächsten Tagen abgeschlossen, das Gerät machte insgesamt einen guten Eindruck, einzig das schlecht ablesbare Display im Hellen ist nervig. Fragen bereitet mir eher die QM- und Servicepolicy von Abbott. Dexcom steht als nächstes auf der Liste.

    Gruß,
    AndreasH

  113. Qualitätsschwankungen meint wohl, dass einzelne Chargen der Teststreifen zu noch niedrigeren Ergebnissen führen (können), als das für die TS mit Code 16 in codierungspflichtigen Geräten beobachtet wurde/wird. Offenbar kann dabei auch der Toleranzrahmen der Kontrolllösung von Abbott unterschritten werden. In Messgeräten ohne Code sollen diese Schwankungen sich nicht bemerkbar machen.
    Ob das nun meint, dass die Werte damit unverändert bleiben, oder ob es meint, dass sie den Rahmen der Kontrollösung nicht unterschreiten, kann ich nicht sagen, vermute aber Letzteres.

    Schaffe Dir einfach mal ein zweites Testgerät an und vergleiche gelegentlich.

    Für mich hat Code 18 bislang gut gepasst, andere bevorzugen 17. Wenn Du eine Hypowahrnehmungsstörung hast, wäre allerdings Code 16 weiter die sichere Variante. Wobei dann die optimierte Einstellung allerdings der wesentlichste Sicherheitsparameter bleiben dürfte.

    Gruß
    Joa

  114. [quote]Joa
    Am 23. Februar 2014 um 21:34 Uhr
    Hallo Werner,

    ich nehme mal Bezug auf Dein Posting im IC, wo Du geschrieben hast, dass Du die neuen Batterien (Knopfzellen?) nach der Austauschaktion durch den Uhrmacher, erst mal wieder aus dem Transmitter, der erstmal nur mit Tesafilm fixiert war, entnommen hast.Da hätte ich mal die Frage, ob die im Transmitter nur eingelegt, nicht aber eingelötet sind?[/quote]

    Hallo Joa,
    die Batterie GR 2032 H, 3 Volt wird nur eingelegt -- ohne löten.

  115. Hallo Zusammen,

    Moechte den 1.5er Navi noch weiterverwenden und zwar mit richtigen Glukoseanzeigewerten! Verwirrung!!!
    Ich war nicht zu Hause um Abbott’s Einschreiben in Empfang zu nehmen!
    Was schuckt mir Abbott denn nun fuer Ersatzteststreifen? Die alten von frueher?
    Lass ich den Austausch einfach, messe mit den Fluegelchenteststreufen unter Verwendung von Code 18 so weiter wie bisher? Code 18 funktioniert ja eigentlich prima.
    Was erzaehlt denn si die Abbott-hotline.

    Ich verliere so langsam das Vertrauen.
    Ich hoffe einer hier von Euch, die mitlesen, koennen Licht in’s Dunkel bei mir bringen. Bitte!!!

    Danke und viele Gruesse
    Tuut

  116. Liebe Martina,

    viele denken, dass jetzt genau das Problem benannt wird, das wir schon vor Jahren mit Code 17 bzw. 18 gelöst haben -- Abbott will sich an damalige Kommunikationen diesbezüglich jedoch nicht erinnern … 😉
    Von daher denke ich, dass die Lösung Code 18 weiterhin sinnvoll ist. Aber man könnte ja mal anrufen und sagen, man hätte seine Streifen weggeworfen (wie im Brief gefordert) und hätte gerne neue -- auch wenn ich derzeit die vibe nutze und lediglich mit dem freestyle lite messe. Allerdings habe ich ja auch noch einen 1.5er-Sensor auf Vorrat.
    Dass man wenig hört und liest, liegt an den wenigen Dauerträgern insgesamt in Deutschland, das sind, alle Systeme zusammen, wohl deutlich unter 1000!
    Die vibe-Dexcom-Combi ist gut, aber leider nicht ganz so genau wie der 1.5er, auch die Funktionen sind geringer (Voralarme, Auswertung der Daten im Gerät u. a.), aber es erfüllt mehr als seinen Zweck. Von daher bin ich nicht unzufrieden -- und wäre glücklich, hätte ich die bessere Alternative nicht gekannt und genutzt. Nur die gibt’s ja leider nicht mehr, nur den indiskutablen Navigator 2.
    Dass die Sensoren des 2er auch auf den 1.5er laufen kann ich nicht bestätigen, meine Information war bisher: Nein, das geht nicht. Auch wenn es die gleiche Technologie ist, sind die Strom leitenden schwarzen Streifen auf dem Sensor etwas anders. Aber vielleicht geht’s ja doch. Laut Aussage der Regionalvertreterin des norddeutschen Raums, wird es in jedem Fall die Sensoren noch eine ganze Weile geben. Aber kann man sich bei Abbott darauf verlassen?
    Die Alternative Dexcom hat jedenfalls viel vor, schau mal das Video an, am Ende gibt’s den schon funktionierenden (aber noch nicht zugelassen) G5-Sensor zu bewundern, der auf einem Smartphone seine Werte anzeigt:

    Liebe Grüße,
    Andreas

  117. Hallo,

    direkt nach Erhalt des Einschreibens habe ich bei Abbott angerufen: Die „Tüttchen“ zum Zurückschicken der „schlechten“ Streifen waren nach drei Tagen da; auf neue Streifen warte ich seit über zwei Wochen. Kundenfreundlichkeit sieht anders aus.

    Gut, dass ich momentan die Dexcom-Vibe-Alternative nutze.

    Gruß
    Detlef

  118. Bei den aktuellen Umtausch-/Austausch-/Rückrufaktionen von Abbott geht es [b]nicht[/b] darum, dass die FreeStyle (Lite] TS mit Code 16 signifikant niedriger messen als in Geräten ohne Codierung.

    Auf Grund von Sicherheitsmeldungen an die FDA in USA fiel auf, dass verschiedene Cargen der genannten Streifen in codierungspflichtigen Messgeräten (dort insbesondere im Omnipod PDM) drastisch falsch-niedrige Werte anzeigen.
    In diesem Zusammenhang wird auch ein Todesfall durch Ketozidose gemeldet, der damit in Verbindung stehen könnte.

    Eine Mama im Diabetes-Kids Forum berichtet, dass ihr PDM beharrlich Werte im unteren Normbereich anzeigte, was nicht dem Befinden des Kindes entsprach. Nach positivem Ketontest zeigte eine Kontrollmessung an einem anderen Gerät HIGH.

    Das entspricht auch den der FDA vorliegenden Meldungen.
    Daraufhin rief Abbott im November 13 als betroffen erkannte Chargen zurück. Jedoch kam es nachgehend auch zu entsprechenden Sicherheitsmeldungen für weitere Chargen, wobei Abbott anscheinden nicht in der Lage ist, diese ausreichend sicher zu bestimmen.

    Natürlich fällt bei geschärftem Sicherheitsbewusstsein der Anwender und bei Vergleichsmessungen numehr auch eher die Wertdifferenz zwischen FS-Messgeräten und FS-Light Schätzeisen auf. Aber das ist nicht der relevante Punkt, so wie es aussieht.

    Siehe auch Blog-Beiträge v. 21. u. 25.2. auf [url=http://www.diabetesmine.com/?s=Freestyle&submit=Go]“Diabetes Mine“[/url]

    Die von Abbott gelieferten Ersatzstreifen (ich warte nach 2x nachfragen nun die dritte Woche drauf)
    unterscheiden sich offenbar von den „alten“ Streifen nur insofern, als Abbott bei diesen sichergestellt hat, dass sie nicht drastisch falsch-niedrig in Code-Geräten messen.
    Alte Code-Geräte legen wohl den Messstrom anders an, als neuere Geräte, bei denen die betroffenen Bug-Streifen keinen Fehler produzieren.

    Gruß
    Joa

  119. Hallo,

    ich verwende den Navi 1.5, ein FSLite ohne Codierung und ein Precision Xceed. Bei den FS habe ich, wenn der Beitrag im Link von Joa so zuverlässig ist, wie er sich liest, die potentiell unzuverlässigen TS, d.h. andere Lot-Nummern und Ablaufdatum kleiner August 2015.

    Meine Kontrollmessungen, Navi vs. FS Lite, ergeben minimale Abweichungen, auch mit Code 16 codiertem Navi. Ein sporadischer Vergleich mit Xceed ergab maximal 5% Abweichung. Gut oder schlecht, die Verunsicherung bleibt.

    Ich hatte heute versucht, über DiaExpert „gute“ TS zu erhalten, die haben allerdings seitens Abbott einen Lieferstopp, d.h. es gibt nur die schlechten, auf Lager befindlichen TS. Den ADC Support in Warschau schenke ich mir, die sind leider nur bemüht. Ich werd wohl einen Brief nach Wiesbaden schicken, auf meine letzten zwei Anfragen über das Webportal kam auch keinerlei Rückmeldung.

    Auch wenn der Navi 2 bei mir im Praxistest ganz gut wegkam, überlege ich mir angesichts der Situation sehr kritisch, ob ich bei Abbott bleibe. PS: Ich hab es nicht ausprobiert, aber die Sensoren, sprich Leitugen auf dem Sensor, schauten beim Navi 2 anders aus.

    Nächste Woche kommt der G4 zum Test und das Video vom G5 weckt großes Interesse. Da scheint eine Firma hinter ihrer Technologie zu stehen und sogar den Kunden entdeckt zu haben.

    Viele Grüße,
    AndreasH

  120. [quote]Meine Kontrollmessungen, Navi vs. FS Lite, ergeben minimale Abweichungen, auch mit Code 16 codiertem Navi.[/quote]
    Mit den neuen (Ersatz-)FS TS sind die Werte bei Code 16 im Navi auch gleichwertig zu denen im FS-Lite Gerät.

    Ebenfalls aktuelle FS lite Streifen.

    Da hat Abbott wohl einiges an den Teststreifen rumgepfriemelt gehabt?
    Es scheint sich bei Codeänderungen wohl zu empfehlen, die aktuellen Streifen, egal welche, erst mal abzuprüfen, ob sie tatsächlich mit Code 16 zu niedrig liegen?

    Gruß
    Joa

  121. Hallo Joa, 

    versrehe ich Dich richtig. Ich verwende meine jetzigen Teststreifen weiter bis diese aufgebraucht sind mit Code 168. Nnd wenn ich dann neue Teststreifen von Abbott ueber Rezept verschrieben bekomme, muss ich wieder mit Code 16!!! kalibrieren! Das wuerde bedeuten Abbott hat das Problem nun geloest und bringt Teststreifen auf den Markt die mit ihren alten Bz-Geraeten UND den neuen BZ-Geraeten korrekte Ergebnisse anzeigen werden?

    In jedem Fall mache ich einige extra-Kontrollmessungen.

    Viele Gruesse
    Tuut

  122. Hallo Tuut,
    [quote]Und wenn ich dann neue Teststreifen von Abbott ueber Rezept verschrieben bekomme, muss ich wieder mit Code 16!!! kalibrieren![/quote]
    Nein, ich schrieb nicht, dass Du mit 16 kalibrieren musst, sondern dass es wohl zweckmäßig ist, jeweils zu prüfen, wie die jeweils aktuellen Streifen tatsächlich
    [Quote]Das wuerde bedeuten Abbott hat das Problem nun geloest und bringt Teststreifen auf den Markt die mit ihren alten Bz-Geraeten UND den neuen BZ-Geraeten korrekte Ergebnisse anzeigen werden?[/quote]
    Wenn man die aktuellen Rückmeldungen in den Foren sichtet, dann scheint Abbott wohl mehr das Chaos verkompliziert, denn das Problem gelöst zu haben.
    Den Berichten nach weichen auch die im Austausch ausgegebenen Streifen mal weiterhin deutlich nach unten in FreeStylegeräten ab, mal aber auch nicht.

    Gruß
    Joa

  123. Verlängerung des Sensors FSN 2.0

    Ich habe seit Jahresanfang einen neuen FSN 2.0, Empfänger: (1) Version 1.08.00 und (2) Version 0.19. Transmittler Version 1.0

    Ich habe ohne Probleme meine alten FSN 1.5 lange Zeit mehrfach ohne Probleme verlängern können. Beim neuen FSN 2.0 habe ich schon bei dem ersten Versuch nach der zweiten/dritten Kalibrierung unterschiedliche Fehlermeldungen wie z.B.
    -- Sensor nicht gefunden, …richtig angeschlossen
    -- CGM nicht verfügbar, Lebensdauer des Senders abgelaufen…..
    -- Kalibrierung in 1h / 2h / 3h neu
    -- etc. …..

    Wer kann mir Tipps zur Verlängerung FSN 2.0 geben ?
    Geht die Verlängerung beim FSN 2.o überhaupt ?
    Sind die Versionen Sender / Transmittler kompartiebel ?
    Wie kann ich mit Kurt -- Mail vom 26.09.2013 -- Kontakt aufnehmen ???

    Für Eure Unterstützung bedanke ich mich im Voraus!!!
    taucherjürgen

  124. Den Freestyle FSN 2.0 kann man verlängern, indem man 4 Stunden vor Ablauf
    den Sensor neu setzt. Funktioniert bei zwar nicht immer, doch klappt es meistens.

  125. Hallo,
    ich habe einen FSN 2.0 probegetragen und auch das Verlängern, insgesamt 10 Tage, ohne Probleme getestet. Ich gehe mal davon aus, dass Du den Sender, etwas fummelig beim FSN 2.0, kurz abkoppelts, dann Sensor entfernt auswählts und dann erst wieder ankoppelts. Das ist das gleiche Procedere wie beim 1.0/1.5.

    Vom früheren Supportteam weiss ich, das die Verlängerung auch beim FSN 2.0 geht.

    Ansonsten hört sich das eher nach einem Sender/Empfänger- oder Sensorproblem an, wenn dies oft auftritt. Die Serienummern bei einem Set sollten irrelevant sein. Garantiefall?

    Gruss,
    AndreasH

  126. Hallo Andreas und Werner,
    vielen Dank für die schnelle Info! Mein aktueller Sensor läuft am Donnerstag ab und ich werde am Mittwochabend eine Verlängerung entsprechend Euren Hinweisen durchführen.
    Danke und viele Grüße
    taucherjürgen

  127. Hallo Andreas, Werner und Gruß an alle,

    Zwischenbericht zum Thema Verlängerung Laufzeit FSN 2.0:

    Leider haben die Versuche einer Verlängerung mit den Sensoren Code 107 nicht geklappt.
    Spätestens nach der 5. Kalibrierung in der Verlängerung kommt die Fehlermeldung: -- CGM nicht verfügbar -Sensor ersetzen obwohl im Menü/Status/…./Sensorstatus 4xok angezeigt wird.
    Die letzten zwei Manipulationsversuchen -- jeweils mit neuen Sensoren -- wurden mindestens 10h vor Ablauf gestartet. Trennung nach der ersten Laufzeit sorgfältig überprüft.
    Ursache/Grund ist mir unverändert unklar ???? Wer hat ähnliche / andere Erfahrungen ?
    Kann es eine Begrenzung der Laufzeit durch die Software Abbott geben ?
    Freue mich über Tipps und Kommentare und viele Grüße
    taucherjürgen

  128. Hallo Andreas und Gemeinschaft,

    seit kurzem ich bin glücklicher Besitzer eines (gebrauchten, aber gut erhaltenen) Freestyle Navigator 1.5.
    Als Selbstzahler bin ich an der Weiterverwendung der Sensoren natürlich sehr interessiert. Das Abschieben des Senders von der Trägerplatte (von Andreas als „etwas Fummelei“ bezeichnet) ist mir überhaupt nicht gelungen, trotz Einsatz aller vorhandenen Fingernägel…). Gibt’s da noch einen Tip? Danke Euch dafür.
    Die zweite Frage ist der Bezug der Sensoren für den 1.5.: Bei Abbott geht bei der Bestellhotline niemand ans Telefon, noch ruft einer zurück, Apotheken haben mal gar keine Sensoren auf Lager (zumindest das Dutzend, welches ich angerufen habe) und bald stehe ich ohne da. Verkauft jemand von Euch welche ? Bin nicht ganz sicher wie das hier mit der Kontaktvermittlung läuft. Andreas, würdest Du im Falle meine Mailadresse weitergeben? Danke für Eure Hilfe und ich freue mich über eine Antwort. Liebe Grüße, Rainer (Typ 1, seit 1984)

  129. Hallo Rainer,

    der Trick ist, das Pflaster mit Daumen und Mittelfinger runter zu drücken und den Sender mit dem Zeigefinger hochzuziehen bis es Klick macht. Dann den Sender einfach wegschieben. Geht mit etwas Übung mit einer Hand.

    Bzgl. Bestellung am besten unter der deutschen Nummer, steht auf der Rechnung, in Wiesbaden anrufen. Alternativ kann ich eine Telefonnummer aus München eines freien Vertreters per PM vermitteln. Ich bin jetzt auf Dexcom umgestiegen und habe keine aktuelle Erfahrung mit Abbott direkt.

    Viele Grüsse,
    AndreasH

  130. Hallo Andreas, vielen Dank für die schnelle Antwort. Werde das beim nächsten Sensorende so ausprobieren! In Wiesbaden habe ich nun auch jemanden erreicht und konnte eine Bestellung aufgeben. Danke auch für den Tip. Beste Grüsse, Rainer
    PS: Bin gestern erstmalig meine 15km Strecke mit dem Ding gejoggt und konnte ohne BZ Testunterbrechungen und ohne permanent „in mich reinzuhorchen“ richtig entspannt laufen. Ist schon ein grosser Unterschied.

  131. Hallo

    wie lange hält euer Dexcom Transmitter so im Schnitt ???

    ist doch n grosses Ärgernis, weil gleich wieder 400 Euro fällig sind.

    LG Mel

  132. Moin.

    Mein Transmitter ist jetzt seit 10 Monaten am Start bei täglicher Nutzung. Derzeit läuft er noch tadellos. Wie lange noch?
    Im Netz liest man von etwa 12-14 Monaten …
    Ja, das ist schon eine unnötige Geldschneiderei, diese verkapselten Batterien. Ich würde die gerne selbst wechseln.
    Mit etwas Aufwand ist das wohl möglich: http://www.insulinclub.de/index.php?page=Thread&postID=340604
    Aber ob ich das Gefummel wirklich probiere?

    Viele Grüße,
    Andreas

  133. [quote]wie lange hält euer Dexcom Transmitter so im Schnitt ???[/quote]
    Es wird berichtet, dass die Batterie i.d.R. ziemlich genau 12 Monate macht.

    Gruß
    Joa

  134. Dank euch und ist ja der Wahnsinn, das geht ???

    ich trau mir das nicht zu, würde ja glatt was zahlen, wenn das jemand für mich macht, hätte einen noch aufgehoben.

    LG Mel

  135. Hm.
    Vielleicht wendest Du Dich an den, der das Verfahren zum Batterietausch erfunden und beschrieben hat? Oder fragst in dem Thread, ob jemand dazu bereit ist. Wie gesagt, ich weiß nicht, ob ich das irgendwann mal versuchen werde … einen Dremel kann ich von meinem Vater erben.

    Einen schönen Sonntag,
    Andreas

  136. Suche Sender für FSN 1.5

    ich suche Ersatz für meinen defekten Sender vom FreeStylNavigator 1.5 (altes Model )
    Wer kann mir einen Sender Verkaufen??

    Viele Grüße an alle
    Taucherjürgen

  137. [quote=Jürgen] ich suche Ersatz für meinen defekten Sender vom FreeStylNavigator 1.5[/quote]
    Mmmh, ich wäre meinerseits an einem funktionierenden Navi 1.5 interessiert. =:-o

    Mein 1.5er nimmt keine Tastenbefehle mehr an, bzw. nur ganz kurz, wenn die Batterien zuvor eine Weile raus waren.

    Betreibe den Tranmitter nunmehr wieder am alten Navigator 1.0 dem gegenüber der 1.5er doch ein Bisschen komfortabler ausfiel.

  138. Hallo Dexcom-Benutzer,

    benutze seit fast 2 Jahren Dexcom Sensoren mit der animas vibe, hab jetzt zum ersten mal mit dem System mit dem 3. Sensor laufend ???? auch bald nach m neuen Sensor setzen…

    Neustarts helfen auch nicht, kennt ihr das Problem ?

    LG Mel

  139. Hallo Mel,

    ich habe lediglich die ??? am Ende oder nach der zweiten Verlängerung eines
    Sensors. Ich habe am Anfang auch mit den relativ schlechten Pflaster des G4
    zu kämpfen gehabt. Beim Sport hat sich dieser sehr schnell gelöst und dann
    gibt es auch ???. Mit zusätzlichem Folienpflaster, einem Spray (Cavilon) zur Vorbehandlung der Haut und Leukosil halfen.

    Mit einem neuen Sensor gab es bislang nie Probleme. Verwende das Dexcom System (ohne Animas).

    Viele Grüsse,
    AndreasH

  140. Hallo Jürgen,

    Danke der Nachfrage. Nein, die Seite hat sich nicht aufgelöst. Aber irgendwie hatte ich den Eindruck, zu langweilen. Außerdem laboriere ich seit über einem Jahr an einer Patellasehnen-Entzündung, die nicht verschwinden möchte, sodass ich sportlich derzeit kaum etwas reiße.
    Aber vielleicht schreibe ich bald mal wieder etwas, über xDrip und die von mir programmierten Garmin IQ Apps, die den aktuellen, vom Dexcom ermittelten („Blut“-)zucker auf den Garmin Uhren anzeigen können.

    Viele Grüße
    Andreas

  141. Leider hat mein Freestyle Navigator 1 Transmitter aufgegeben, Sensoren zu erkennen, obwohl ich noch 11 Sensoren habe.

    Will jemand die Sensoren übernehmen -- oder besser, mir einen Transmitter anbieten (gerne auch defektes Gehäuse, bei mir ist das Plastik noch 1A).

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