Therapieanpassung „Langer Lauf“: Auch auf die Tageszeit kommt es an!

Beim Vergleichen meines ersten langen Laufs für dieses Jahr (vgl. Ende der Eiszeit: Die ersehnte Chance, wieder richtig zu laufen! ») mit Läufen im letzten Jahr, bin ich auf zwei lange Trainingseinheiten gestoßen, deren Blutzucker-Kurven ich schon seit langem veröffentlichen möchte, da diese eindrucksvoll zeigen, wie abhängig die Therapieanpassung von der Tageszeit ist, zu der das jeweilige Training stattfindet.

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Ende der Eiszeit: Die ersehnte Chance, wieder richtig zu laufen!

Es wurde aber auch langsam Zeit! Endlich ist die Eiszeit vorüber und die Wege sind wieder passierbar, zumindest in Berlin. In Hamburg musste ich letzte Woche noch mit den Bürgersteigen Vorlieb nehmen, denn die Wege in der Natur sind nach wie vor Eisbänder, während der Waldboden ansonsten schnee- und eisfrei ist.

Und so habe ich mein Berliner Wochenende genutzt und den ersten langen Lauf für dieses Jahr absolviert: 34 km in 2:52 Stunden (Pace: 5:04 min/km, Herzfrequenz 150 b/min = 77% = GA2) zeigen, dass mein Wintertraining mit wenig Laufen, aber vielen sehr intensiven, wenn auch eher kürzeren Rad-Einheiten (Stichwort: Indoor Bike League ») nicht geschadet hat. Im Gegenteil, denn selten fiel mir mein erster langer Lauf nach dem Winter so leicht – allerdings fand er sonst auch bereits im Januar statt und nicht erst Anfang März.

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Sport trotz und auf den Gletschern der neuen Eiszeit

Ja, ich trainiere noch, trotz des Wetters, trotz der vereisten Straßen und Wege, die das Laufen an vielen Tagen unmöglich machen! Aber manchmal geht es halt doch, wenn es gerade mal wieder frisch geschneit hat oder die Hamburger genug Zeit hatten, ihr Eis wegzukloppen. Ich sagte, die Hamburger, denn die Berliner tun nichts, gar nichts gegen die neue Eiszeit mit ihren Gletschern, die inzwischen die ganze Stadt durchflossen haben. Und so kam es, dass ich in Berlin tatsächlich ein langes Wochenende lang nicht gelaufen bin, von Donnerstag bis Sonntag, vier (arbeitsfreie) Tage! – eine solche Laufpause (außer bei Krankheiten und Regenerationswochen nach Saisonhöhepunkten) gab es seit fünfeinhalb Jahren nicht mehr, seitdem ich wieder begonnen habe, Sport zu treiben …

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Interessanter, lehrreicher Triathlon-Trainings-Thread

Im Forum www.triathlon-szene.de », dem derzeit mit Abstand interessantesten und aktivsten Triathlon-Forum im deutschsprachigem Raum, findet ein derzeit hochinteressantes Projekt statt, das ich mit großem Gewinn seit einigen Tagen verfolge:

Ein normal bis mäßig begabter, aber sehr sympathischer Triathlet mit dem Nicknamen „Steilkueste“ möchte sich im kommenden Sommer unbedingt für Hawai qualifizieren und wird zu diesem Ziel von einem äußerst kompetent und erfahren wirkenden Triathlon-Freak namens „dude“ gecoacht.
Dabei findet der gesamte Austausch online statt … und es geht wirklich um alles, was man so bedenken kann: Selbstverständlich um Trainingsinhalte und -planung, aber auch um Krafttraining und Stretching sowie um Ernährung und Lebensführung. Nicht zu vergessen sind Überlegungen zur mentalen Vorbereitung und technische Details.

Auch wenn ich nicht glaube, dass es“ Steilkueste“ schaffen wird, besteht in der Diskussion wirklich die Möglichkeit, Neues zu erfahren, Bekanntes zu relativieren und sich selbst mit dem dort Gelernten zu motivieren.
Und warum funktioniert das Ganze so gut, warum fühle ich mich so angesprochen?
Ganz einfach: Weil „Steilkueste“ so normal, so mittelmäßig und doch zugleich auch so (über-)ambitioniert ist – wie ich, wie wir alle: TOLL!

Hier der Link zu dem Thema:
Traum von Kona: dude coacht Steilkueste »


NEU: Regelmäßige Dokumentation meines Trainings samt Therapieanpassung

Seit etwa zwei Wochen blogge ich, dank eines praktischen Plugins (SporttracksBlogger) von Jesper Halvorsen für die funktionelle Trainingstagebuch-Software SportTracks, jedes Training. Dokumentiert werden wesentliche Informationen zum Training wie beispielsweise Dauer, Umfang und Herzfrequenz sowie die von mir getroffenen Therapieanpassungen meiner Diabetes-Einstellungen. Oft rundet ein kleiner Kommentar diese Hinweise ab.

Wer mag schaut einfach in die Kategorie

oder abonniert den

der unter anderem auch über neu erschienene Trainings-Dokumentationen informiert.

Fürs erste habe ich vor, diese sicherlich in vierlerlei Hinsicht interessanten Informationen regelmäßig online zu stellen. Hoffentlich hält die Motivation auch lange an … 😉