Berlin Marathon laufen und Freestyle Libre testen: Jetzt bewerben!

Leider kommt diese tolle Aktion für mich zurzeit nicht infrage: Aufgrund eines Patellaspitzensyndroms – das ich meiner Unvernunft verdanke, einen Bergmarathon und einen Ultra innerhalb einer Woche absolvieren zu wollen – kann ich derzeit keine längeren Läufe absolvieren, sodass für mich ein Marathon (noch) jenseits des Möglichen liegt. Aber es wird besser: Immerhin kann ich inzwischen 10-12 km nahezu schmerzfrei laufen …

Aber für Dich, liebe Läuferin, lieber Läufer, ist diese Aktion von Abbott doch wie gemacht:

Lade die pdf-Datei » herunter, bewirb Dich und gewinne in zweifacher Hinsicht:

  1. Tolle Einblicke in Deine Blutzuckerverläufe durch das Flash Glucose Messsystem Freestyle Libre samt Sensoren für sechs Monate und
  2. eine Freistart beim längst ausverkauften Berlin Marathon 2016 im Team „Freestyle Libre“ samt Hotelübernachtungen!

Also nichts wie los, ich drücke Dir fest die Daumen!

 

Münster Marathon 2013: Wir (b)rennen für die Diabetesschulung – trotz strömenden Regens (Laufbericht)

Bumskarbautz!

Hell wach liege ich im Bett, was für ein Donnerschlag! Ich blicke aus dem Fenster meines Hotelzimmers: Starkregen und Gewitter – und das um 7 Uhr, nur zwei Stunden vor dem Start des Münster Marathons. Sofort macht sich ein demotivierender Gedanke breit: Niemand MUSS ja heute einen Marathon laufen. Stattdessen: Im Hotel einfach lecker frühstücken, all die Sachen kosten, die man vor einem Lauf nicht zu sich nehmen sollte, Ham and Eggs, Bircher Müsli, Früchte, Quark … Ach herrje, wie schön könnte unsportlich sein!

Aber ich bin ja nicht aus Zucker, ich habe ihn nur.

Und was sollen die ganzen afrikanischen Gazellen denken, die sicherlich ebenfalls vom Donner geweckt wurden und jetzt mit mir frühstücken. Die laufen auch, obwohl das nun gar nicht ihr Wetter ist.

Und zumindest ist es bei dem einen Donner geblieben, obwohl der Starkregen weiter anhält.

Also los, zwei Brötchen mit Nutella, drei Tassen Kaffee mit Milch, ein Glas Wasser und die Basalrate auf 50%. Die freundlichen Damen im Foyer des Treff-Hotels haben bestimmt noch eine Tüte, die ich mir irgendwie überstülpen kann. Aber nein, viel besser, die Gazellen haben noch ein paar Ponchos zurückgelassen und so kann ich trockenen Oberkörpers und ohne auszukühlen zum Start gehen. Münster Marathon 2013: Wir (b)rennen für die Diabetesschulung — trotz strömenden Regens (Laufbericht) weiterlesen

Punktlandung: Sub 7 beim Rennsteiglauf Supermarathon (Laufbericht)

72,7 km von Eisenach nach Schmiedefeld und dann entscheidet eine Winzigkeit über Glück und Unglück: Drei kurze Sekunden machen den Unterschied zwischen Sieg und (gefühlter) Niederlage. – Ganz schön bescheuert, oder? 😉

Es ist nüchtern betrachtet völlig idiotisch, wie mythisch bestimmte Laufzeiten aufgeladen sind: Ein Marathon unter drei Stunden gilt als Ritterschlag – und umgekehrt wird bei einem Marathon über fünf Stunden gefragt, ob das überhaupt noch ein Marathon sei. Man kennt das Spiel: 2,99 Euro sind ein Schnäppchen, 3,00 Euro viel zu teuer.

Doch leider kann ich mich von diesen an sich völlig abwegigen Gedankengängen nicht frei machen, jage den drei Stunden im Marathon nach und freue mich riesig, wenn ich, wie jetzt beim Rennsteiglauf Supermarathon, eine scheinbare „Schallmauer“ durchbreche. 6 Stunden, 59 Minuten und 57 Sekunden – drei kurze Sekunden unter sieben Stunden. Das ist wirklich nicht mehr als der berühmte Wimpernschlag. Eine einzige zu umrundende Pfütze mehr auf der langen Strecke von Eisenach nach Schmiedefeld, und schon hätte es nicht mehr gereicht zur „Traumzeit“. Aber ich hab’s geschafft und ich freue mich riesig, auch weil ich für diese Zeit auf den letzten zehn Kilometer gerannt bin, wie ich es nach der langen Strecke nicht für möglich gehalten hätte.  Punktlandung: Sub 7 beim Rennsteiglauf Supermarathon (Laufbericht) weiterlesen

Ich mach den Bubka: Bestzeit auf Bestzeit – aber nur um Sekunden (Laufbericht Hamburg Marathon 2012)

Serhij Bubka war in den 80er Jahren ein Phänomen. Wettkampf für Wettkampf stellte er einen neuen Weltrekord im Stabhochsprung auf, insgesamt 35 mal! Und das war eine äußerst geschickte Strategie, denn da er nicht sofort das sprang, was er eigentlich leisten konnte, sondern den Weltrekord nur ganz allmählich, Schritt für Schritt um Zentimeter steigerte, dadurch konnte er stets auf’s Neue die jeweils ausgelobte Weltrekord-Prämie des jeweiligen Leichtathletik-Meetings einstreichen – ein lukratives Geschäftsmodell, das ihm ein Vermögen einbrachte!

Und genau das mache ich derzeit auch, Wettkampf für Wettkampf steigere ich meine Marathon-Bestzeit: Nach 3:13:05 Stunden in Münster » und 3:11:09 Stunden beim Köln Marathon » (Oktober 2011) lief es wieder ein wenig schneller, sodass der neue Rekord jetzt, nach dem Marathon in Hamburg am 29. April 2012, bei 3:10:35 Stunden steht. Doch drei Dinge unterscheiden mich von Serhij Bubka, dem immer noch amtierenden Stabhochsprung-Weltrekordler:
Ich mach den Bubka: Bestzeit auf Bestzeit — aber nur um Sekunden (Laufbericht Hamburg Marathon 2012) weiterlesen

Marathon-Bestzeit 2011, neue Pläne 2012 – ein Lebenszeichen nach langer Schreibpause

Seit September 2010 gab’s außer ein paar Kommentare von mir wenig zu lesen, denn es ist viel passiert: Haus kaufen, renovieren und umziehen ist zwar wunderschön, kostet aber enorm viel Zeit, Zeit, die für Training und Wettkampf fehlt, und Zeit, die für’s Schreiben nötig gewesen wäre.

Dabei gab’s durchaus Dinge, über die ich berichten wollte.

Da ist zunächst der Köln Marathon 2011, bei dem am 2. Oktober 2011 etwa 100 Sportler mit Diabetes (darunter 20 IDAA-Mitglieder) am Start waren. Ein tolles Projekt, das der Neu-Diabetiker Michael Rosenbaum mit seinem „Diabetes Programm Köln“ ins Leben gerufen hat, denn so viele Diabetiker zum Start bei einem Marathon zu bewegen, ist eine unglaubliche Leistung, und das große Presseecho ist ein scharfes Schwert beim Kampf gegen das Diabetiker-Vorurteil „d. d. D.“, „dick dumm Diabetes“. – Und vielleicht hat ja auch der (name-gedroppte) „medizinische Leiter“ des Programms, Univ.-Prof. Dr. med. Hans-Georg Predel, etwas gelernt, war er doch bei seiner kurzen Stippvisite an der Strecke angesichts der schnellsten Marathonis offenkundig überrascht, wie schnell Diabetiker laufen können. Aber dass wir in der Mannschaftswertung, bei der drei Läufer zusammengefasst werden, den dankbaren 4. Platz belegten, damit konnte ja auch niemand rechnen … 😉 Marathon-Bestzeit 2011, neue Pläne 2012 — ein Lebenszeichen nach langer Schreibpause weiterlesen