Rennsteig Marathon 2011 (Laufbericht)

Dieses Mal also nicht wie die drei Jahre zuvor der lange Kanten, der Rennsteiglauf Super Marathon über 72,8 km, sondern „nur“ der Marathon über 43,5 km. Die Wahl der Strecke war zunächst ein Zugeständnis an die nur eingeschränkt mögliche Vorbereitung, mit drei (halb-)langen Läufen über 25 km seit Sommer letzten Jahres birgt der Start bei einem Ultramarathon doch unkalkulierbare gesundheitliche Risiken, insbesondere für den Bewegungsapparat. Versüßt wurde die kleine Niederlage, die durchaus in dieser Wahl versteckt ist, mit der Aussicht auf die mir unbekannte Strecke von Neuhaus am Rennweg nach Schmiedefeld, also vom, wie vor dem Start lauthals verkündet wurde, „stimmungsvollstem Start“ zum „schönstem Ziel der Welt“. Rennsteig Marathon 2011 (Laufbericht) weiterlesen

BIG 25 Berlin: Gänsehaut-Zieleinlauf nach neuem Therapieansatz

Nach 20 km geht es beim BIG 25 Berlin, dem ehemaligen, 25 km langen „Franzosen-Lauf“, zum ersten Mal empfindlich bergauf. Nicht überraschend, denn ich kenne die Strecke, die die touristischen Highlights Berlin aneinander reiht, bin sie schon dreimal gelaufen, und immer forderte die Neue Kantstraße ihren Preis, 20, 30 Sekunden pro Kilometer. Das ist zwar nicht teuer, zu bedenken sind aber die Zinsen, denn auch die letzten vier Kilometer, immer wieder leicht ansteigend, verlangen Willen und Kampf, um das Tempo nicht völllig zu verlieren.

Wetter.com zufolge war es nicht heiß. 21 Grad, was ist das schon? Überhaupt machen mir höhere Temperaturen eher wenig zu schaffen, bremsen mich kaum. Und auch der perfide Plan der Stadt, Asphalt und Häuserfassaden in Brennspiegel zu verwandeln, um durch gebündelte Sonnenstrahlen die Läufer auszukochen, stahl zwar zahlreichen Läufern die Motivation, mir aber nicht. Ich fühlte mich gut, nein, sehr gut und besser, auch weil ich niemals erwartet hätte, dass ich bereits wieder so kraftvoll laufen könnte. Denn der Wiedereinstieg ins Lauftraining ist gerade einmal fünfeinhalb Wochen her, denn Anfang April endete das Belastungsverbot, das ärztlicherseits aufgrund eines gebrochenen und gespaltenen großen Zehs erlassen wurde. BIG 25 Berlin: Gänsehaut-Zieleinlauf nach neuem Therapieansatz weiterlesen

Aus Vattenfall wird Zwischenfall: Berliner Halbmarathon 2011 (Laufbericht)

Sicher, ich bin nicht für den titelgebenden Hauptsponsor eines Laufs verantwortlich, aber Werbung laufen für einen Produzenten von Atomenergie muss auch nicht sein. Darf der politisch korrekte Sportler bei den doch zahlreichen Veranstaltungen von Vattenfall, Eon, RWE und EnBW nicht mehr starten? Doch er darf, denn der Berliner Halbmarathon 2011 wurde zur vermutlich schnellsten Anti-Atom-Demo weltweit.

Wie das geht? Aus Vattenfall wird Zwischenfall: Berliner Halbmarathon 2011 (Laufbericht) weiterlesen

Einzigartiges Programm für Diabetiker beim Köln Marathon 2011

Wer jetzt nicht motiviert ist, zu laufen, dem ist nicht mehr zu helfen! 😉

Beim diesjährigen Köln Marathon, der am 2. Oktober startet, wird es eine sensationelle und beispielhafte Rundumbetreuung für Diabetiker geben. Egal ob in einer 7-km- oder 10-km-Staffel, egal ob über die 21,1 km lange Distanz des Halbmarathons oder über den 42,2 km langen Marathon, für jeden Sportler (und gerade auch für die, die es werden wollen) gibt es ein interessantes Paket, zu dem folgende Bausteine gehören: Einzigartiges Programm für Diabetiker beim Köln Marathon 2011 weiterlesen

Runner’s World Laufheld 2010

Wer läuft, tut nicht nur etwas Gutes für sich. Jeder Läufer ist zugleich ein Vorbild für einen gesunden, aktiven Lebensstil. Einige Läufer sind sogar herausragende Vorbilder. 2010 waren aus unserer Sicht diese fünf Sportler ganz besonders inspirierend und motivierend.

(Runner’s World, Heft 12/2010)

Cover (Runner's World 12/2010)Welch große Ehre!

Ich kann es kaum glauben: Die Redaktion der Runner’s World hat mich im aktuellen Heft Dezember 2010 neben Verena Sailer (Kategorie Elite), Corinna Harrer (Kategorie Nachwuchs), Marc Löhmann (Kategorie Trainer) und Sigrid Eichner (Kategorie Masters) zu einem ihrer fünf Laufhelden 2010 ernannt. Verliehen wurde ein Spezialpreis, der zum einen meine Ausdauerleistungen würdigt, die ich der Diabetestherapie abtrotze (denn das subkutan verabreichte und nur verzögert resorbierte Insulin ist das Hauptproblem beim Sport, mit dem es umzugehen gilt, nicht der Diabetes an sich), zum anderen aber auch das Engagement auszeichnet, mit dem ich andere motiviere, trotz Diabetes weiter Sport zu treiben, und ihnen ein wenig dabei helfe, dieses auch umzusetzen.

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