Aus Vattenfall wird Zwischenfall: Berliner Halbmarathon 2011 (Laufbericht)

Sicher, ich bin nicht für den titelgebenden Hauptsponsor eines Laufs verantwortlich, aber Werbung laufen für einen Produzenten von Atomenergie muss auch nicht sein. Darf der politisch korrekte Sportler bei den doch zahlreichen Veranstaltungen von Vattenfall, Eon, RWE und EnBW nicht mehr starten? Doch er darf, denn der Berliner Halbmarathon 2011 wurde zur vermutlich schnellsten Anti-Atom-Demo weltweit.

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Runner’s World Laufheld 2010

Wer läuft, tut nicht nur etwas Gutes für sich. Jeder Läufer ist zugleich ein Vorbild für einen gesunden, aktiven Lebensstil. Einige Läufer sind sogar herausragende Vorbilder. 2010 waren aus unserer Sicht diese fünf Sportler ganz besonders inspirierend und motivierend.

(Runner’s World, Heft 12/2010)

Cover (Runner's World 12/2010)Welch große Ehre!

Ich kann es kaum glauben: Die Redaktion der Runner’s World hat mich im aktuellen Heft Dezember 2010 neben Verena Sailer (Kategorie Elite), Corinna Harrer (Kategorie Nachwuchs), Marc Löhmann (Kategorie Trainer) und Sigrid Eichner (Kategorie Masters) zu einem ihrer fünf Laufhelden 2010 ernannt. Verliehen wurde ein Spezialpreis, der zum einen meine Ausdauerleistungen würdigt, die ich der Diabetestherapie abtrotze (denn das subkutan verabreichte und nur verzögert resorbierte Insulin ist das Hauptproblem beim Sport, mit dem es umzugehen gilt, nicht der Diabetes an sich), zum anderen aber auch das Engagement auszeichnet, mit dem ich andere motiviere, trotz Diabetes weiter Sport zu treiben, und ihnen ein wenig dabei helfe, dieses auch umzusetzen.

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Ein tolle Feier: Der Swiss Alpine Marathon Davos wird 25!

Kann man 13 Tage nach der Challenge Roth », bei der ein Triathlon über die Ironman-Distanz zu bewältigen war, einen anspruchsvollen Berg-Ultramarathon über 78 Kilometern mit +/- 2260 Höhenmetern laufen?

  • Ja, man kann.

Kann man dabei auch noch Spaß haben, die Bergwelt genießen?

  • Ja, man kann.

Und kann man seine durchaus passable Zeit vom letzten Lauf (1998: 9:38:42, vgl. Swiss Alpine Marathon 2008 ») auch noch um mehr als eine Stunde (!) auf 8:37:40 verbessern?

  • Selbst das geht – auch wenn ich von einer solchen Verbesserung nur in wenigen, besonders kühnen Träumen geträumt habe.

Aber dieses Mal passte einfach alles zusammen:

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Challenge Roth 2010: Und wo war der Mann mit dem Hammer? (Bericht)

Das war er also, mein erster Triathlon über die insgesamt 226 km lange Ironman-Distanz, aufgeteilt in 3,86 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen. Er rauschte in 10:25’32 Stunden nur so vorbei und … tat gar nicht weh! Denn zu keiner Zeit musste ich kämpfen, stattdessen schien der Mann mit dem Hammer sich andere Opfer auszusuchen – ich jedenfalls blieb von Einbrüchen während des gesamten Wettkampfs verschont. Meine vielen Stunden Training (seit November habe ich insgesamt 324 Stunden für die Challenge Roth trainiert) haben sich voll und ganz ausgezahlt.

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Die (Roth-)Form stimmt beim Vierlanden-Triathlon 2010 (Bericht)

Meine Güte, ist das Triathlon-Training kompliziert!

Das liegt vor allem an der enormen Zeit, die ein ernsthaftes Training an drei Baustellen einfordert. Nicht nur dass im Vergleich zum reinen Lauftraining die notwendige Zeit mit dem Faktor zwei multipliziert werden muss (insbesondere die langen Einheiten auf dem Rad vernichten halbe Tage!), auch das logistische Einpassen der Trainingseinheiten in den Tagesablauf ist deutlich schwieriger, erfordert doch das Radfahren eine seltene Nische trockenen Wetters und das Schwimmen nicht nur ein geöffnetes Bad (in Hamburg von 10 bis 22 Uhr), sondern auch ein halbwegs leeres Bad, damit ich auch wirklich schwimmen kann – und nicht nur meine Slalomtechnik beim Umkurven von Kaffeekranzrunden älterer Damen trainiere oder meine Überlebenstechnik „Wasser aus den Lungen husten“ übe, was vom Beckenrand springende und sonst wie wild plantschende und spritzende Kinder wohl für unverzichtbar erachten. Die (Roth-)Form stimmt beim Vierlanden-Triathlon 2010 (Bericht) weiterlesen