Regenerationstraining

Nach der intensiven Vorbereitung des Berlin Marathons 2007 (30. September ’07), steht derzeit eine ca. vierwöchige Phase der Regeneration auf dem Trainingsplan: Ich habe meinen Kilometerumfang deutlich reduziert und streue stattdessen andere Sportarten in mein Programm ein. So bin ich in der vergangenen Woche neben zwei langsamen, regenerativen Läufen noch 50km mit dem Rennrad gefahren und werde in der kommenden Woche zusätzlich zu einzelnen Laufeinheiten schwimmen gehen.
Mal sehen, wie lange ich diesen Laufverzicht noch aufrecht erhalten werde, denn die nächste und übernächste Woche habe ich frei und eigentlich viel Zeit zum Laufen ..

Training am 07.10.07

  • Entfernung: 10.7 km
  • Zeit: 57:41 (5:24 min/km)
  • Art des Trainings: Regeneration
  • Summe 42. Woche: 62.2 km

 
DIABETES-ANPASSUNG

Vor dem Lauf (13:25):

  • BZ: 107
  • BE: 6
  • BR: keine

Während des Laufs:

Nach dem Lauf (14:50):

  • BZ: 126
  • BE: 5
  • IE: 5

Erläuterung:
Bei Läufen bis zu einer Stunde reduziere ich nicht meine Basalrate, sondern decke den erhöhten Kohlenhydratbedarf durch entsprechendes Essen vor dem Laufen. Die Menge der nötigen BEs variiert hierbei erheblich und ist abhängig von
a) der Länge des Laufs,
b) der Intensität (Lauf-Geschwindigkeit, Profilierung der Strecke) und
c) der Tageszeit.
Während die Faktoren a) und b) sicherlich sofort plausibel sind, möchte ich Faktor c) kurz erklären:
Morgens verbrenne ich deutlich weniger BEs als bei einem späteren Lauf. Diese niedrigere Insulinempfindlichkeit am Morgen zeigt sich auch in meinen wechselnden BE-Faktoren während des Tags (Morgens: 1 BE = 1,5 IE, Mittags und Abends: 1 BE = 1 IE). Beim Sport wirkt sich dieser Unterschied noch deutlicher aus: Während um 13:25 Uhr eine Nahrungsaufnahme von 6 BE nötig war, wäre ich um 9 Uhr mit 2 BE gestartet.