Was für eine Ehre: App für „Garmin Connect IQ Developer Summit Award“ nominiert!

Durch Zufall stoße ich heute auf einen Blog-Beitrag über den Garmin Connect IQ Developer Summit. Mein Interesse weckt die Zusammenstellung der Apps, die in den einzelnen Kategorien nominiert wurden, denn vielleicht ist ja die ein oder andere dabei, die auch ich auf meine Garmin Uhren laden möchte.

Und dann – ich kann es immer noch nicht glauben – stoße ich auf eine von mir programmierte App, die CGM Watch, die Blutzuckerwerte auf der Uhr anzeigen kann, wenn sie durch eine Nightscout-Installation gespeichert werden.

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Neue App: CGMforEDGE

09d2fe13-3bee-4cf6-b0f0-c745a70ce18cSeit wenigen Tagen ist eine neue App online: CGMforEdge.
Ähnlich wie meine anderen Apps für GARMIN Uhren (CGM Watch, CGM Run und CGM Hike – Nightscout goes GARMIN ») ist jetzt die gleiche Funktionalität auch für die Fahrrad-„Tachos“ Edge 520 », Edge 820 » und Edge 1000 » verfügbar:

  • Aufzeichnung von Aktivitäten
  • Anzeige wichtiger Informationen (Zeit, Geschwindigkeit, Distanz, Herzfrequenz, Kraft, Trittfrequenz, Höhe, Uhrzeit)
  • Anzeige des aktuellen Blutzucker-Wertes samt Trend, falls er über das Nightscout-Projekt in einer Mlab-Datenbank gespeichert wird

02fd67ee-6bdb-4dad-925c-4941288c4e72Im Nightscout-Wiki » hat Robert Newby eine kurze englischsprachige Anleitung für die Einstellungen meiner Apps verfasst, eine deutsche habe ich in dem Artikel für die Uhren-Apps geschrieben.

Radfahren und Blutzucker schauen, endlich geht das mit einem Blick!

Hier können alle Apps heruntergeladen werden:
apps.garmin.com/de-DE/developer/f9420c47-810f-47ac-a7dd-9fa7b8ecd22d/apps »

Und wer noch nicht genau weiß, wie er eine Nightscout-Installation aufsetzt, findet hier eine deutschsprachige Anleitung:
nightscout.gitbooks.io/user_guide/content/de/ »

Endlich: CGM wird Kassenleistung!

Es dauert manchmal so seine Zeit, bis Einsicht ignorante Dummheit verdrängt. Heute ist es mal wieder soweit:

Der G-BA, der gemeinsame Bundesausschuss, dem u. a. die Kassenärztliche Vereinigung und dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen angehören, diese Ansammlung in der Regel studierter Menschen hat es nach jahrelangem Kampf mit den eigenen Gehirnwindungen endlich geschafft, den Nutzen einer CGM-unterstützten Insulintherapie einzusehen und diese als Kassenleistung einzustufen.

Auch wenn noch nicht alle Bedingungen und Begründungen veröffentlicht sind, klingt die Pressemitteilung » gut: Wer eine intensivierte Insulintherapie durchführt, seine individuellen (!) Therapieziele ohne CGM nicht erreicht (das zu begründen / zu belegen ist doch ein Klacks!), bei einem zugelassenen Facharzt in Therapie ist und eine Fortbildung absolviert (Spectrum »), dem wird wohl in Zukunft ein CGM bezahlt.

Ich trage seit 2008 CGM, täglich, und bin überzeugt, dass das die Revolution der Diabetestherapie der letzten 20 Jahre ist. Zum Glück wurden mir alle Kosten bisher ersetzt, aus „Kulanz“. Da fing vermutlich der frühe Vogel den Wurm …
Aber dass jetzt der Weg auch noch für viele andere frei ist, wie schön ist das denn? Ich freue mich für alle, die bisher kein CGM hatten und die Vorteile nun nutzen können.