Berlin Marathon laufen und Freestyle Libre testen: Jetzt bewerben!

Leider kommt diese tolle Aktion für mich zurzeit nicht infrage: Aufgrund eines Patellaspitzensyndroms – das ich meiner Unvernunft verdanke, einen Bergmarathon und einen Ultra innerhalb einer Woche absolvieren zu wollen – kann ich derzeit keine längeren Läufe absolvieren, sodass für mich ein Marathon (noch) jenseits des Möglichen liegt. Aber es wird besser: Immerhin kann ich inzwischen 10-12 km nahezu schmerzfrei laufen …

Aber für Dich, liebe Läuferin, lieber Läufer, ist diese Aktion von Abbott doch wie gemacht:

Lade die pdf-Datei » herunter, bewirb Dich und gewinne in zweifacher Hinsicht:

  1. Tolle Einblicke in Deine Blutzuckerverläufe durch das Flash Glucose Messsystem Freestyle Libre samt Sensoren für sechs Monate und
  2. eine Freistart beim längst ausverkauften Berlin Marathon 2016 im Team „Freestyle Libre“ samt Hotelübernachtungen!

Also nichts wie los, ich drücke Dir fest die Daumen!

 

Strava – Mitglied werden und Sport-Club für Diabetiker beitreten!

Seit einigen Monaten speichere ich meine Trainingseinheiten auf www.strava.com. Dieses online-Trainingstagebuch ist das motivierendste, das ich derzeit kenne. Nicht nur, dass all meine Trainingsdaten umfassend dokumentiert ausgewertet werden können, auch die Wettkämpfe mit sich selbst und gegen andere treiben mich an. Jeden Monat gibt es Challenges, an denen man teilnehmen kann, z. B. wie schnell läufst Du 10 km oder wie viele Kilometer radelst Du in diesem Monat insgesamt? Sehr schön ist auch die Funktion der Bergwertung. Selbst bei mir in Hamburg werden Anstiege gefiltert und als Bergwertung erkannt. An diesen „Bergen“ trittst Du stets gegen Dich selbst an, aber auch gegen andere, die diesen Berg gelaufen sind. Selbstverständlich kannst Du auch eine beliebig lange Strecke selbst einrichten. Eine Bestenliste spornt Dich an, mehr zu leisten. Wer mag, kann ja mal in meinen Daten herumstöbern … und vielleicht ebenfalls Mitglied werden, dann motivieren wir uns zukünftig gegenseitig!
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Münster Marathon 2013: Wir (b)rennen für die Diabetesschulung – trotz strömenden Regens (Laufbericht)

Bumskarbautz!

Hell wach liege ich im Bett, was für ein Donnerschlag! Ich blicke aus dem Fenster meines Hotelzimmers: Starkregen und Gewitter – und das um 7 Uhr, nur zwei Stunden vor dem Start des Münster Marathons. Sofort macht sich ein demotivierender Gedanke breit: Niemand MUSS ja heute einen Marathon laufen. Stattdessen: Im Hotel einfach lecker frühstücken, all die Sachen kosten, die man vor einem Lauf nicht zu sich nehmen sollte, Ham and Eggs, Bircher Müsli, Früchte, Quark … Ach herrje, wie schön könnte unsportlich sein!

Aber ich bin ja nicht aus Zucker, ich habe ihn nur.

Und was sollen die ganzen afrikanischen Gazellen denken, die sicherlich ebenfalls vom Donner geweckt wurden und jetzt mit mir frühstücken. Die laufen auch, obwohl das nun gar nicht ihr Wetter ist.

Und zumindest ist es bei dem einen Donner geblieben, obwohl der Starkregen weiter anhält.

Also los, zwei Brötchen mit Nutella, drei Tassen Kaffee mit Milch, ein Glas Wasser und die Basalrate auf 50%. Die freundlichen Damen im Foyer des Treff-Hotels haben bestimmt noch eine Tüte, die ich mir irgendwie überstülpen kann. Aber nein, viel besser, die Gazellen haben noch ein paar Ponchos zurückgelassen und so kann ich trockenen Oberkörpers und ohne auszukühlen zum Start gehen. Münster Marathon 2013: Wir (b)rennen für die Diabetesschulung — trotz strömenden Regens (Laufbericht) weiterlesen

Wenig trainiert und kaum langsamer: Ironman Regensburg 2012 (Bericht)

Lang, lang ist’s her, der Ironman in Regensburg am 17. Juni 2012 ist seit drei Monaten Geschichte … und doch bin ich noch ein paar Zeilen schuldig. Es war ein guter Wettkampf ohne größere Probleme: Meine über die Jahre erworbene Kondition war eine verlässliche Bank, Magen und Verdauung wollten nur das Beste und auch mein Blutzucker-Management war (fast) so, wie es sein sollte. Spannende Katastrophen wie bei meinem ersten Krimi-Triathlon über die Langdistanz, der Challenge Roth 2010 », kann ich dieses Mal nicht schildern.

Dabei war ich im Vergleich zur Challenge Roth 2010 – eigentlich – viel schlechter vorbereitet: Hatte ich das halbe Jahr vor Roth insgesamt 270 Stunden trainiert, waren es dieses Jahr nur 160 Stunden, also 110 Stunden weniger, mit insgesamt sehr überschaubaren 2007 km Rad-, 561 km Lauf- und 42 km Schwimmtraining. Wenig trainiert und kaum langsamer: Ironman Regensburg 2012 (Bericht) weiterlesen

Punktlandung: Sub 7 beim Rennsteiglauf Supermarathon (Laufbericht)

72,7 km von Eisenach nach Schmiedefeld und dann entscheidet eine Winzigkeit über Glück und Unglück: Drei kurze Sekunden machen den Unterschied zwischen Sieg und (gefühlter) Niederlage. – Ganz schön bescheuert, oder? 😉

Es ist nüchtern betrachtet völlig idiotisch, wie mythisch bestimmte Laufzeiten aufgeladen sind: Ein Marathon unter drei Stunden gilt als Ritterschlag – und umgekehrt wird bei einem Marathon über fünf Stunden gefragt, ob das überhaupt noch ein Marathon sei. Man kennt das Spiel: 2,99 Euro sind ein Schnäppchen, 3,00 Euro viel zu teuer.

Doch leider kann ich mich von diesen an sich völlig abwegigen Gedankengängen nicht frei machen, jage den drei Stunden im Marathon nach und freue mich riesig, wenn ich, wie jetzt beim Rennsteiglauf Supermarathon, eine scheinbare „Schallmauer“ durchbreche. 6 Stunden, 59 Minuten und 57 Sekunden – drei kurze Sekunden unter sieben Stunden. Das ist wirklich nicht mehr als der berühmte Wimpernschlag. Eine einzige zu umrundende Pfütze mehr auf der langen Strecke von Eisenach nach Schmiedefeld, und schon hätte es nicht mehr gereicht zur „Traumzeit“. Aber ich hab’s geschafft und ich freue mich riesig, auch weil ich für diese Zeit auf den letzten zehn Kilometer gerannt bin, wie ich es nach der langen Strecke nicht für möglich gehalten hätte.  Punktlandung: Sub 7 beim Rennsteiglauf Supermarathon (Laufbericht) weiterlesen