Wenig trainiert und kaum langsamer: Ironman Regensburg 2012 (Bericht)

Lang, lang ist’s her, der Ironman in Regensburg am 17. Juni 2012 ist seit drei Monaten Geschichte … und doch bin ich noch ein paar Zeilen schuldig. Es war ein guter Wettkampf ohne größere Probleme: Meine über die Jahre erworbene Kondition war eine verlässliche Bank, Magen und Verdauung wollten nur das Beste und auch mein Blutzucker-Management war (fast) so, wie es sein sollte. Spannende Katastrophen wie bei meinem ersten Krimi-Triathlon über die Langdistanz, der Challenge Roth 2010 », kann ich dieses Mal nicht schildern.

Dabei war ich im Vergleich zur Challenge Roth 2010 – eigentlich – viel schlechter vorbereitet: Hatte ich das halbe Jahr vor Roth insgesamt 270 Stunden trainiert, waren es dieses Jahr nur 160 Stunden, also 110 Stunden weniger, mit insgesamt sehr überschaubaren 2007 km Rad-, 561 km Lauf- und 42 km Schwimmtraining. Wenig trainiert und kaum langsamer: Ironman Regensburg 2012 (Bericht) weiterlesen

Diabetiker durchschwimmen mit animas vibe Insulinpumpen den Kanal

Eine Gruppe von sechs Schwimmern hat am 21. Juli 2011 als Staffel den Kanal von Dover zur französischen Küste durchschwommen. Dabei trugen drei Schwimmer eine animas vibe Insulinpumpe und unterzogen die neue Pumpe einem Härtetest, denn 13 Stunden und 26 Minuten Kanalschwimmen sind ein starker Beweis für die Wasserdichtigkeit der Pumpe. Diese Pumpe kann, ebenso wie die anderen animas Pumpen, problemlos beim Schwimmen getragen werden.

Leider erfährt man auf der facebook-Seite der Aktion » nichts darüber, ob auch die integrierte kontinuierliche Glukosemessung im Wasser Werte anzeigt, denn das wäre für alle Wasserratten mit Diabetes sensationell: Keine Hypoangst mehr beim Schwimmen, weil die dabei getragene Pumpe rechtzeitig warnt!

animas vibe erhält europäische Zulassung

Jetzt sollte es nicht mehr lange dauern, bis die animas vibe in Deutschland erhältlich ist, denn seit heute besitzt diese neue Insulinpumpe mit integriertem CGM die europäische Zulassung. Im zugehörigen Pressetext findet sich eine knappe Auflistung der Features:

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Runner’s World Laufheld 2010

Wer läuft, tut nicht nur etwas Gutes für sich. Jeder Läufer ist zugleich ein Vorbild für einen gesunden, aktiven Lebensstil. Einige Läufer sind sogar herausragende Vorbilder. 2010 waren aus unserer Sicht diese fünf Sportler ganz besonders inspirierend und motivierend.

(Runner’s World, Heft 12/2010)

Cover (Runner's World 12/2010)Welch große Ehre!

Ich kann es kaum glauben: Die Redaktion der Runner’s World hat mich im aktuellen Heft Dezember 2010 neben Verena Sailer (Kategorie Elite), Corinna Harrer (Kategorie Nachwuchs), Marc Löhmann (Kategorie Trainer) und Sigrid Eichner (Kategorie Masters) zu einem ihrer fünf Laufhelden 2010 ernannt. Verliehen wurde ein Spezialpreis, der zum einen meine Ausdauerleistungen würdigt, die ich der Diabetestherapie abtrotze (denn das subkutan verabreichte und nur verzögert resorbierte Insulin ist das Hauptproblem beim Sport, mit dem es umzugehen gilt, nicht der Diabetes an sich), zum anderen aber auch das Engagement auszeichnet, mit dem ich andere motiviere, trotz Diabetes weiter Sport zu treiben, und ihnen ein wenig dabei helfe, dieses auch umzusetzen.

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Challenge Roth 2010: Und wo war der Mann mit dem Hammer? (Bericht)

Das war er also, mein erster Triathlon über die insgesamt 226 km lange Ironman-Distanz, aufgeteilt in 3,86 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen. Er rauschte in 10:25’32 Stunden nur so vorbei und … tat gar nicht weh! Denn zu keiner Zeit musste ich kämpfen, stattdessen schien der Mann mit dem Hammer sich andere Opfer auszusuchen – ich jedenfalls blieb von Einbrüchen während des gesamten Wettkampfs verschont. Meine vielen Stunden Training (seit November habe ich insgesamt 324 Stunden für die Challenge Roth trainiert) haben sich voll und ganz ausgezahlt.

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