Mein erster Triathlon (nach zwanzig Jahren)!

Logo Berlin Triathlon 2008So, jetzt bin ich endlich wieder an den Punkt zurückgekehrt, von dem mich meine Diabetesmanifestation vor mehr als zwanzig Jahren ganz weit weg katapultierte: Ich traue mich wieder, einen Triathlon zu absolvieren und kann es auch!

Und im Nachhinein sind die unbezwingbaren Problemberge, vor denen ich mich stehen sah und die mich davon abhielten, einen Triathlon zu versuchen, doch eher „Peanuts“ … Mein erster Triathlon (nach zwanzig Jahren)! weiterlesen

Erster Triathlon und 1000 Fragen

Oha, morgen ist es also soweit: Mein erster Triathlon …

Auch wenn das eigentlich nicht mein erster ist (vor einundzwanzig Jahren habe ich an einem Cross- und einem Sprint-Triathlon teilgenommen), kommt es mir doch so vor, denn zu lange ist das her. Mein Diabetes schlummerte noch unerkannt in mir und die jugendliche Unbekümmertheit ließ keine Fragen zu …

Heute bin ich viel komplizierter geworden (nicht nur wegen des Diabetes) und 1000 Fragen und Gedanken schießen mir durch den Kopf: Erster Triathlon und 1000 Fragen weiterlesen

Radfahren und seinen Blutzucker bestimmen

Ein Problem, das ich vor meinem ersten Triathlon in vier Wochen lösen muss, ist die Frage, wie kann ich während des Fahrens meinen Blutzucker messen.

Denn während des Rennens anhalten finde ich ziemlich blöd, auch wenn sich der „Zeitverlust“ sicherlich auf nicht mehr als eine Minute beläuft und letztlich in meiner Leistungsklasse absolut irrelevant ist. Eher würde ich, so wie ich mich kenne, auf eine Messung verzichten und mich auf mein „Gefühl“ verlassen, was an sich leichtsinnig und inakzeptabel ist, aber trotz dieser Einsicht leider nicht an Wahrscheinlichkeit verliert.
Also muss eine Lösung her!

Da ich weiß, dass das accu-check Triathlon-Team mit dem accu-check Compact Plus misst, habe ich mir dieses als Testgerät schicken lassen. Die Vorteile klingen überzeugend: Radfahren und seinen Blutzucker bestimmen weiterlesen

Neoprenanzug: Erster Praxistest

Um es gleich vorwegzunehmen: Der Aqua-Sphere-FXP-Anzug ist 100% der Richtige für mich (vgl. Mein erster Neoprenanzug)!

Gestern war ich im „See Unterm Horn“ (Hamburg, Aumühle) schwimmen. Nach den vielen Sonnentagen der letzten Zeit war ich mir sicher, dass die Wassertemperatur angenehm sein würde. Ahnte aber nicht, wie warm der 530 m lange und 210 Meter breite See, aber nur 15 Meter tiefe See sein würde. – Oder war es doch der Anzug?

Aber erst einmal der Reihe nach.

Am See angekommen arbeitete ich mich in den Neo hinein. Was von Mal zu Mal immer leichter fällt (ich hatte im Trockenen extra noch einmal geübt), aber dennoch dauert: 10 Minuten gehen schnell ins Land. Bei dieser schweißtreibenden Angelegenheit war ich die Attraktion des kleinen Sandstrandes, den dieser See besitzt. Neugierige Augen glotzten ohne Unterlass auf meine merkwürdigen Verrenkungen. Ich war mir nicht sicher, ob sich unter das Staunen über das anscheinend bisher Ungesehene nicht auch Spott mischte. Und das, obwohl der Neoprenanzug doch inzwischen massentauglich geworden ist, bietet doch Lidl zur Zeit ebenfalls Neoprenazüge an (dass diese nicht zum Schwimmen, sondern eher zum Schnorcheln geeignet sind, sollte für den Laien eigentlich keinen Unterschied machen).

Endlich hineingezwängt ging es gleich ins Wasser. Neoprenanzug: Erster Praxistest weiterlesen

Regeneration nach dem Hamburg-Marathon

Nach dem Hamburg-Marathon bin ich zunächst zwei Mal geschwommen (vgl. Erstes Schwimmtraining, Zweites Schwimmen: Deutliche Steigerung). Nicht nur, um mich für die geplanten Triathlons vorzubereiten, sondern auch um zu regenerieren, meine Beine zu entlasten und zu lockern.

Freitags, also fünf Tage nach dem Marathon musste ich aber wieder laufen gehen, es ging nicht anders, meine Läuferseele wurde bereits nervös: 14 Kilometer in einem extrem langsamen Tempo (7:00 min/km im „bergigen“ Gelände Arnstadts, 237 Höhenmeter), am Samstag noch einmal einen ähnlich langsamen Lauf (15 Kilometer in Hainbücht, 338 Höhenmeter).
Bei beiden Läufen war der Marathon noch deutlich zu spüren: Schwere Beine, besonders die Oberschenkel, am Freitag in Arnstadt sogar noch mit einem leichten Schmerz in der linken Wade, der aber am Tag darauf verschwunden war. Diese mangelnde Frische verlangt nach weiterer Schonung.
Deshalb bin ich am Sonntag eine kleine Runde mit dem Rennrad (31 Kilometer in 1:05) gefahren und am Montag wieder schwimmen gegangen (2 Kilometer).

Nach diesen zwei „Ruhetagen“ (natürlich nur auf das Laufen bezogen) folgten am Dienstag wieder 13 Kilometer Laufen, weiterhin ausschließlich in einem regenerativen Tempo (6 Minuten/Kilometer) und heute noch einmal 10 Kilometer.
Beide Läufe zeigten, dass sich die Beine zwar erholen, aber längst noch nicht ihre alte Leistungsfähigkeit wieder erlangt haben. Während mein Kreislauf sich nahezu unbelastet fühlt, bauen die Beine doch während der Läufe etwas ab, es geht, aber nicht so wie sonst … — Glücklicher Weise sind es ja noch 9 Tage bis zum Rennsteiglauf! Und wenn die Erholung weiterhin so voran schreitet, wird es schon gehen, nein, laufen mit den 72 Kilometern.

Da ich es derzeit ohne Bewegung irgendwie nicht aushalte, war ich wieder schwimmen (2,2 Kilometer). Und, oh Wunder, langsam beginnt dieser Sport, den ich zwischenzeitlich soooooo langweilig fand, wieder Spaß zu machen. Und immerhin: 1000 Meter Kraul gehen wieder in 20 Minuten … und da ist noch einige Luft zum Steigern, nach 24 Jahren Schwimmpause (ich bin maximal zwei Mal pro Jahr geschwommen) und entsprechenden muskulären Defiziten.