HELDENLAUFen mit Closed Loop

2014 war der Heldenlauf in Hamburg-Blankenese ein Lauf der Schmerzen, meine entzündete Patella-Sehne nahm jede Freude, jede Lust an diesem schönen Wettkampf, zwang mich immer wieder zum Gehen.

2018 war der Heldenlauf ein Lauf des Glücks und der Freude: Wie herrlich ist es, ohne Zwicken und Zwacken einfach zu laufen, bei bestem Wetter auf der sicherlich schönsten Laufstrecke Hamburgs.

Los ging’s an der Elbe, gemeinsam mit den imposanten Container-Schiffen vorbei an Airbus, dann im ständigen Auf-und-ab zurück nach Blankenese, mitten durch’s berühmte Treppenviertel, danach runter zur Elbe und wieder hoch und wieder runter und wieder hoch bis zum Falkenstein, von dem es dann wieder ins Zentrum von Blankenese zurückgeht: 21,1 km mit 290 Höhenmeter – mehr geht (in Hamburg) nicht!

Und wenn dann noch Start und Ziel zu einem kleinen, aber feinen IDAA-Treffen werden … was will „Mann“ mehr?

Vielleicht das Ganze mit perfekten Blutzuckerwerten absolvieren?

Während ich im Alltag schon nahezu perfekt mit meinem Semi-Closed-Loop unterwegs bin (Hba1c deutlich unter 6%, 90% der Blutzuckerwerte im Zielbereich, weniger als 1% unter 60 mg/dl), hatte ich bei Sport den Dreh lange nicht ganz raus. Doch inzwischen funktionieren selbst Wettkämpfe mit Loop, wenn ich Folgendes beachte: … Doch erst einmal ein paar Worte zu meinem Loop für all die, die nicht wissen, was das ist. HELDENLAUFen mit Closed Loop weiterlesen

Oops! I did it again … Anmeldung beim Ironman Hamburg 2017

Diesen Sommer lande ich – wirklich zufällig! – beim Live-Stream der Challenge Roth 2016, aber es ist nicht Frodenos Weltbestleistung, die mich fasziniert, es sind die unzähligen Déjà-vues, die ich erlebe: Mir ist, als ob ich „meine“ Challenge Roth 2010 noch einmal erlebe, Kilometer für Kilometer. Und seit diesen Stunden vor dem Fernseher ist es – endlich! – wieder da, das drängende Fieber, doch noch einmal eine Langdistanz zu finishen.

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Berlin Marathon laufen und Freestyle Libre testen: Jetzt bewerben!

Leider kommt diese tolle Aktion für mich zurzeit nicht infrage: Aufgrund eines Patellaspitzensyndroms – das ich meiner Unvernunft verdanke, einen Bergmarathon und einen Ultra innerhalb einer Woche absolvieren zu wollen – kann ich derzeit keine längeren Läufe absolvieren, sodass für mich ein Marathon (noch) jenseits des Möglichen liegt. Aber es wird besser: Immerhin kann ich inzwischen 10-12 km nahezu schmerzfrei laufen …

Aber für Dich, liebe Läuferin, lieber Läufer, ist diese Aktion von Abbott doch wie gemacht:

Lade die pdf-Datei » herunter, bewirb Dich und gewinne in zweifacher Hinsicht:

  1. Tolle Einblicke in Deine Blutzuckerverläufe durch das Flash Glucose Messsystem Freestyle Libre samt Sensoren für sechs Monate und
  2. eine Freistart beim längst ausverkauften Berlin Marathon 2016 im Team „Freestyle Libre“ samt Hotelübernachtungen!

Also nichts wie los, ich drücke Dir fest die Daumen!

 

Münster Marathon 2013: Wir (b)rennen für die Diabetesschulung – trotz strömenden Regens (Laufbericht)

Bumskarbautz!

Hell wach liege ich im Bett, was für ein Donnerschlag! Ich blicke aus dem Fenster meines Hotelzimmers: Starkregen und Gewitter – und das um 7 Uhr, nur zwei Stunden vor dem Start des Münster Marathons. Sofort macht sich ein demotivierender Gedanke breit: Niemand MUSS ja heute einen Marathon laufen. Stattdessen: Im Hotel einfach lecker frühstücken, all die Sachen kosten, die man vor einem Lauf nicht zu sich nehmen sollte, Ham and Eggs, Bircher Müsli, Früchte, Quark … Ach herrje, wie schön könnte unsportlich sein!

Aber ich bin ja nicht aus Zucker, ich habe ihn nur.

Und was sollen die ganzen afrikanischen Gazellen denken, die sicherlich ebenfalls vom Donner geweckt wurden und jetzt mit mir frühstücken. Die laufen auch, obwohl das nun gar nicht ihr Wetter ist.

Und zumindest ist es bei dem einen Donner geblieben, obwohl der Starkregen weiter anhält.

Also los, zwei Brötchen mit Nutella, drei Tassen Kaffee mit Milch, ein Glas Wasser und die Basalrate auf 50%. Die freundlichen Damen im Foyer des Treff-Hotels haben bestimmt noch eine Tüte, die ich mir irgendwie überstülpen kann. Aber nein, viel besser, die Gazellen haben noch ein paar Ponchos zurückgelassen und so kann ich trockenen Oberkörpers und ohne auszukühlen zum Start gehen. Münster Marathon 2013: Wir (b)rennen für die Diabetesschulung – trotz strömenden Regens (Laufbericht) weiterlesen

Wenig trainiert und kaum langsamer: Ironman Regensburg 2012 (Bericht)

Lang, lang ist’s her, der Ironman in Regensburg am 17. Juni 2012 ist seit drei Monaten Geschichte … und doch bin ich noch ein paar Zeilen schuldig. Es war ein guter Wettkampf ohne größere Probleme: Meine über die Jahre erworbene Kondition war eine verlässliche Bank, Magen und Verdauung wollten nur das Beste und auch mein Blutzucker-Management war (fast) so, wie es sein sollte. Spannende Katastrophen wie bei meinem ersten Krimi-Triathlon über die Langdistanz, der Challenge Roth 2010 », kann ich dieses Mal nicht schildern.

Dabei war ich im Vergleich zur Challenge Roth 2010 – eigentlich – viel schlechter vorbereitet: Hatte ich das halbe Jahr vor Roth insgesamt 270 Stunden trainiert, waren es dieses Jahr nur 160 Stunden, also 110 Stunden weniger, mit insgesamt sehr überschaubaren 2007 km Rad-, 561 km Lauf- und 42 km Schwimmtraining. Wenig trainiert und kaum langsamer: Ironman Regensburg 2012 (Bericht) weiterlesen